Brexit-Störgeräusche für Johnson
Eigentlich sollte es beim G-7-Gipfel vor allem um Corona und die Herausforderung durch China und Russland gehen. Doch immer wieder muss sich Gastgeber Boris Johnson auch mit dem Streit mit der EU auseinandersetzen.
Eigentlich sollte es beim G-7-Gipfel vor allem um Corona und die Herausforderung durch China und Russland gehen. Doch immer wieder muss sich Gastgeber Boris Johnson auch mit dem Streit mit der EU auseinandersetzen.
Frankreich hat keine einzige Off-Shore-Windkraftanlage, der Anteil der erneuerbaren Energien ist gering. Und doch stößt das Land viel weniger CO2 aus, die Kernenergie macht es möglich. Warum plant Macron dann einen Teilausstieg?
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich während des G-7-Gipfels mit dem britischen Premierminister Boris Johnson getroffen. Er sei bereit für einen „Reset“ – jedoch nur, wenn die Briten den Brexit-Vertrag respektierten.
In Paris ist die Ankündigung Macrons, die Operation „Barkhane“ in Mali zu beenden, positiv aufgenommen worden. Folgen für die Präsenz der Bundeswehr im Sahel-Gebiet erwartet man in Berlin nicht.
Frankreichs Präsident Macron will einen Großteil der französischen Soldaten aus Mali abziehen. Er kündigte einen detaillierten Zeitplan an. Die Form der Präsenz sei nicht mehr „dem Geschehen angemessen“.
Der Angreifer aus Frankreich hatte Sympathien für die „Gelbwesten“-Bewegung und rechtsextremes Gedankengut bekundet. In einem Schnellverfahren wurde er nun verurteilt, ihm wird ein „Akt willfähriger Gewalt“ vorgeworfen.
Nachdem ein Mann ihn öffentlich geohrfeigt hatte, hat sich der französische Präsident zu dem Vorfall geäußert. Alles sei gut, sagte Macron. „Ich habe weitergemacht, und ich werde weitermachen.“
Der Angreifer rief einen Satz, der als Erkennungszeichen der rechtsextremen Gruppe Action Française gilt. Die Tat wurde parteiübergreifend verurteilt: Gewalt sei kein Mittel demokratischer Auseinandersetzung.
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.
Emmanuel Macron stattet junge Franzosen mit einem Gutschein über dreihundert Euro aus. Der Pass soll für kulturelle Angebote genutzt werden. Kritiker fürchten, dass vor allem die Unterhaltungsindustrie davon profitiert.
Früher drehte sich für Paris in der Afrika-Politik alles um Frankreich. Das möchte Präsident Emmanuel Macron ändern – und strebt so etwas wie eine Europäisierung der Afrikapolitik an.
Die Bundeswehr ist in Mali an einem UN-Stabilisierungseinsatz sowie an einer EU-Ausbildungsmission beteiligt. Laut Kanzlerin Merkel soll sich das nach dem Putsch im Krisenland nicht ändern – auch aufgrund der geplanten Wahlen.
Es war der letzte gemeinsame Deutsch-Französische Ministerrat für Kanzlerin Merkel und Präsident Macron. Die beiden schauen zurück und finden anerkennende Worte füreinander.
Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron wollen beim Deutsch-Französischen Ministerrat unter anderen über ein europäisches Sanktionspaket gegen Belarus sprechen. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Anschluss im Livestream.
Der Bundesfinanzhof verkündet, ob die Rentenbesteuerung rechtmäßig ist. Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt wird über den Erfolg rechter Parteien im Osten gestritten. Und Merkel spricht mit Macron über Sanktionen gegen Belarus. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Frankreichs Präsident warnt vor einer islamistischen Regierung in dem Krisenstaat. Sollte sich Mali in diese Richtung entwickeln, werde er Frankreichs Truppen abziehen.
Jens Spahn und Emmanuel Macron haben in Südafrika eine deutsch-französische Impf-Initiative vorgestellt. Gemeinsam mit der EU wollen sie zum Aufbau von Produktionsstätten in afrikanischen Ländern beitragen.
Auch Jugendliche ab zwölf Jahren können ab Juni geimpft werden. Deutschland setzt den Petersberger Dialog mit Russland aus. Und die Fußball-Nationalmannschaft reist in ihr EM-Trainingslager nach Österreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Viele Jahre kamen aus Paris nur halbherzige Eingeständnisse zur französischen Rolle beim Völkermord. In Ruanda bittet Präsident Macron nun um Verzeihung.
Bei einem Besuch im ostafrikanischen Ruanda hat Präsident Emmanuel Macron die Rolle Frankreichs anerkannt. Damit will er nach 27 Jahren diplomatischer Distanz einen Neuanfang ermöglichen.
In Mali haben Übergangspräsident Bah Ndaw und Regierungschef Moctar Ouane ihren Rücktritt bekannt gegeben. Zuvor waren sie von Offizieren festgenommen und in eine Militärbasis gebracht worden.
Wie weit darf Toleranz gehen und wo endet sie? Ein Psychologe und sein Team geben ein Seminar zur Extremismus-Prävention in einer zehnten Klasse. Die Diskussion zeigt, wie schmal der Grat zwischen Empathie, Entrüstung und Aufklärung ist.
Frankreichs Staatspräsident bemüht sich um die Jugend. Er lud zwei Youtuber zum Ratewettbwerb in den Palast ein. Und tat so, als betreue er einen französischen Fußballstar. Der dementierte selbstverständlich.
Konzerte, Kino, Mangas oder ein Foto-Kurs: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kümmert sich um die jungen Menschen. Alle 18-Jährigen sollen einen Gutschein über 300 Euro für Kulturveranstaltungen erhalten.
Der französische Präsident Macron hatte nach der Wahl Joe Bidens auf ein Ende amerikanischer Alleingänge gehofft. Doch die Nahost-Politik der USA im UN-Sicherheitsrat ruft in Paris zunehmend Irritationen hervor.
Bei einem Afrika-Gipfel in der französischen Hauptstadt ging es um Strategien, die Wirtschaftskrise in afrikanischen Ländern abzufedern. Auch in Berlin befürchtet man, dies könne neue Flüchtlingsströme nach Europa auslösen.
Deutschland, Frankreich und Spanien kommen beim Future Combat Air System voran. Ein Prototyp soll 2027 fliegen. Aber stehen die Grünen auch hinter dem Projekt?
Die Grünen +++ Napoléon und die Sklaverei +++ Wolfgang Kubin +++ Restaurantbesuche
Die antisemitischen Zwischenfälle in Deutschland haben die französische Regierung alarmiert. Innenminister Darmanin fürchtet „Beeinträchtigungen der öffentlichen Ordnung“. Heftige Kritik kommt von linken Parteien.
Alle schauen auf Emmanuel Macron und Marine Le Pen. Die traditionellen Regierungsparteien Republikaner und Sozialisten drohen dazwischen zerrieben zu werden.
Rückschlag für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: Die Nationalversammlung stimmte am Dienstag gegen seinen Gesetzesentwurf für einen Corona-Gesundheitspass. Die entscheidenden Stimmen kamen dabei aus dem eigenen Lager.
Mitten in der Pandemie ruft die EU die Bürger zu einer großen Reformdebatte auf. Das kommt gut an, hat mit der repräsentativen Demokratie aber nicht viel zu tun.
Die Konferenz über die Zukunft Europas soll die Zusammenarbeit in der EU auf eine neue Stufe heben und die Union bürgernäher machen. Zum Auftakt blieben die Reden von Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron jedoch vage.
Kanzlerin Merkel lehnt eine Freigabe der Patente für Corona-Impfstoffe kategorisch ab. Dafür fordert die EU insbesondere die USA auf, die amerikanischen Exportverbote für den Impfstoff und seine Vorprodukte endlich aufzugeben.