Strategische Autonomie oder Vasallentum
Emmanuel Macron setzt sich in der Chinapolitik scharf von den USA ab. Er sagt, Europa müsse ein „dritter Pol“ werden. Fachleute finden das problematisch.
Emmanuel Macron setzt sich in der Chinapolitik scharf von den USA ab. Er sagt, Europa müsse ein „dritter Pol“ werden. Fachleute finden das problematisch.
China spricht von Frieden in der Ukraine – und die Europäer nehmen es hin. Denn beide Seiten sind voneinander abhängig.
Frankreichs Staatspräsident wird in China warm empfangen, die Präsidentin der EU-Kommission hat es da schwerer.
Bei den andauernden Demonstrationen gegen die geplante Rentenreform kommt es abermals zu Ausschreitungen. Die Polizei meldet zahlreiche verletzte Sicherheitskräfte und über hundert Festnahmen.
Frankreichs Staatspräsident wird in China warm empfangen, die EU-Kommissionspräsidentin hat es schwerer. Beim Ukrainekrieg kommt Xi den Gästen nicht entgegen, dafür gibt es neue Wirtschaftsverträge.
Der Westen müsse Peking einbinden, um die Krise zu beenden und wachsende Spannungen zu verhindern, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron. China betonte, zur Beendigung des Krieges, auf Friedensverhandlungen zu setzten.
Xi Jinping und Emmanuel Macron sind am Donnerstag in Peking zusammengetroffen. Macron zeigt sich überzeugt von der „wichtigen Rolle“ Chinas im Ukrainekonflikt.
Frankreichs Staatschef und die EU-Kommissionspräsidentin treffen Xi Jinping, Friedensbewegte demonstrieren gegen Waffenlieferungen. Und Ben Afflecks „Air“ startet im Kino. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das Sondierungsgespräch zwischen Premierministerin Borne und den Chefs der wichtigsten Gewerkschaften ging am Mittwoch ergebnislos zu Ende. In Paris eskalieren die Proteste gegen die geplante Reform.
In der Sache bleibt man weiter hart, doch Provokationen sollen vermieden werden: Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen kommt am Mittwoch mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses zusammen.
Über die China-Rede der EU-Kommissionspräsidentin war Peking gar nicht glücklich. Nun trifft von der Leyen Staatschef Xi persönlich, gemeinsam mit Macron. Ein einfacher Termin wird das nicht.
Wirtschaftsforschungsinstitute stellen ihre Prognose vor. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist nun offiziell angeklagt. Und der ukrainische Präsident reist nach Polen. Der F.A.Z.-Newsletter
Angesichts einer bevorstehenden ukrainischen Offensive ruft die Regierung in Kiew Landsleute zur Flucht auf. Die USA und Frankreich verlangen Friedensbemühungen von China. Der Überblick
Vor ihrer Reise nach Peking suchen Macron und von der Leyen eine gemeinsame EU-Linie zu China. Aber Deutschland bremst die Bemühungen aus.
Der gemäßigte Gewerkschaftschef Laurent Berger könnte den Konflikt um Macrons Rentenreform befrieden. Der Präsident müsste es nur wollen.
Der französische Präsident sucht nach Wegen, um gegen die zunehmende Wasserknappheit im Land vorzugehen. In der Bevölkerung führt das Thema immer wieder zu schweren Auseinandersetzungen.
Frankreichs früherer Präsident wirft der Regierung Merkel vor, gegenüber Putin ein Bild der Schwäche mitverursacht zu haben. Das habe ihn zum Überfall auf die Ukraine bewogen, sagt François Hollande im F.A.Z.-Interview.
Charles reist nicht wie geplant am Sonntag nach Frankreich, wo es bei den Protesten gegen die Rentenreform zuletzt immer wieder zu Ausschreitungen kommt. Ein neuer Termin steht bisher nicht fest.
Millionen Reisende und Pendler werden am Montag von einem beispiellosen Warnstreik betroffen sein – erstmals auch im Straßenverkehr. Was ist mit den Tunneln? Die Kritik an dem Streik nimmt zu.
Die Rentenstreiks gehen weiter – mit Folgen für Frankreichs Zukunft. Neue Reformpläne drohen sich zu verzögern.
Mit einem Fernsehinterview versuchte Präsident Macron am Mittwoch noch zu beruhigen. Doch der Streit um die Rentenreform macht die Franzosen eher wütend. Mehr als 600.000 Menschen könnten dagegen demonstrieren.
Macron wollte mit seinem Fernsehauftritt die Gemüter beruhigen. Er hat das Gegenteil bewirkt.
Frankreichs Präsident hält an seiner umstrittenen Rentenreform fest. Er bereue „nichts“, sagt Emmanuel Macron in einem Fernsehinterview - und kritisiert die heftigen Proteste scharf.
Nach der Verabschiedung der Rentenreform ist der Unmut in Frankreich groß – die Wut vieler entlädt sich auf der Straße. Macron will sich an diesem Mittwoch öffentlich äußern. Ob das die Stimmung beruhigt, ist fraglich.
Nach dem Votum im Parlament wollen die Gegner der Rentenreform nicht aufgeben, doch auch der Präsident bleibt unerbittlich. Zur Lage in einem blockierten Land.
Der französische Präsident Emmanuel Macron zwingt Frankreich die Rentenreform aus der Warte des intellektuell überlegenen Vordenkers auf. So kann er seine zweite Amtszeit nicht retten.
Wir blicken heute auf Xi Jinpings Besuch in Moskau, das Sexismusgutachten der Londoner Polizei und den skandalösen Gesundheitszustand der Deutschen. Alles Wichtige im F.A.Z.-Frühdenker
Nachdem die Rentenreform beschlossene Sache ist, kommt es in Frankreich an einigen Orten zu Ausschreitungen. In Paris etwa zünden Demonstranten Mülltonnen an. Mehrere Menschen werden festgenommen.
Die Gegner der Regierung von Premierministerin Elisabeth Borne erreichten 278 der erforderlichen 287 Stimmen. Damit tritt die kontroverse Erhöhung des Rentenalters in Kraft.
Auch wenn die Führung der oppositionellen Republikaner die Premierministerin im Amt halten will, könnte es knapp werden. Sollte Élisabeth Borne die Abstimmung überstehen, ist auch die Rentenreform verabschiedet.
Der französische Präsident hat sein Versprechen gebrochen, auf andere Art Politik zu machen. Aber ist ein arroganter, vertikaler Politikstil gleich gewalttätig? Der Sinn der Behauptung ist durchsichtig.
Der liberale Abgeordneten Charles de Courson führt den Widerstand gegen die französische Rentenreform an. Er kritisiert den Mangel an sozialer Rücksichtnahme.
Die französische Regierung muss sich wegen der umstrittenen Rentenreform einem Misstrauensvotum stellen. Übersteht sie die Abstimmung im Parlament, wird das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 Jahre erhöht.
Die geplante Anhebung des Rentenalters erzürnt die Menschen in Frankreich. In Paris werden Mülltonnen in Brand gesetzt, die Polizei setzt Tränengas ein. Auch in anderen Städten wird protestiert.
In Frankreich sind die Bauern schon im Winter verzweifelt wegen der Dürre. Die Landwirte in Perpignan rufen ihren Schutzpatron zu Hilfe. Er soll endlich Regen bringen.