Chinesisches Eigentor
Es befördert Pekings Ziele in Europa nicht, wenn die Unabhängigkeit der postsowjetischen Staaten infrage gestellt wird. Immerhin: Macron kann aus dem Vorgang etwas lernen.
Es befördert Pekings Ziele in Europa nicht, wenn die Unabhängigkeit der postsowjetischen Staaten infrage gestellt wird. Immerhin: Macron kann aus dem Vorgang etwas lernen.
Deutschland und acht weitere europäische Länder wollen die Windkraft in der Nordsee massiv ausbauen. Dazu haben sie sich neue Ziele gesetzt.
Seine Diplomaten warnen ihn vor einem weiteren Alleingang, aber vergeblich: Frankreichs Präsident will China für eine Friedensinitiative gewinnen. Kritiker sprechen von Realitätsverlust.
Ob Rente oder Arbeitsmarkt – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geht die richtigen Probleme an. Doch er muss seine Methode ändern, um den Rückhalt der Bevölkerung zu bekommen.
China hat zwar in Europa gehörig an Ansehen eingebüßt. Doch die wirtschaftliche Abhängigkeit bleibt groß. Dabei gibt es nicht nur sicherheitspolitische Gründe, mit dem Land vorsichtiger umzugehen.
Nach der Rentenreform geht die französische Regierung schon an die nächste wirtschaftspolitische Großbaustelle. Paris macht Druck auf die Sozialpartner und strebt nach Vollbeschäftigung.
Japans Außenminister warnt Moskau und Peking. Die Solidarität innerhalb des westlichen Bündnisses sei so stark wie noch nie.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die Wut auf seine Rentenreform mit vagen Versprechen besänftigen. Kommt das Land so wieder zur Ruhe?
Einigkeit gegenüber Russland und China wird auf dem G-7-Treffen im japanischen Karuizawa beschworen. Wie weit die reicht, wird sich angesichts einiger Alleingänge erweisen müssen.
Die Außenminister mahnen, die Solidarität innerhalb des westlichen Bündnisses sei so stark wie noch nie. Die Botschaft soll auch Bemerkungen des französischen Präsidenten vergessen machen.
Frankreichs Präsident verteidigt in einer Fernsehansprache seine Rentenreform und macht seinen wütenden Landsleuten ein Angebot. Der Opposition ist das zu wenig.
„Weder Sieger noch Besiegte“: Regierungschefin Borne ist nach der Entscheidung erleichtert, aber die Proteste gehen weiter.
Außenministerin Baerbock versuchte in China, eine europäische Linie zu formulieren. Aber eine echte Positionierung im neuen globalen Kräftemessen steht aus.
Emmanuel Macron gibt gewiss nicht immer die richtigen Antworten, aber er stellt wichtige Fragen zu Europa – auch für Berlin.
Das Rentengesetz wurde nur Stunden nach der Billigung durch den Verfassungsrat im französischen Amtsblatt veröffentlicht. Auf Twitter macht ein Abgeordneter seinem Ärger Luft. In mehreren Städten kommt es zu neuen Protesten.
Macron auf Chinabesuch +++ Preisträgerin Judith Zander +++ Elektroautos in Deutschland +++ Medienhaus Bertelsmann +++ Lützerath-Räumung +++ Bindestrich +++ Doppelpunkt
Frankreich hadert mit Emmanuel Macron. Doch der hält seine umstrittene Rentenreform für einen Pfeiler der europäischen Autonomie. Und bleibt bei seinen Äußerungen zu Taiwan.
Dem wichtigsten Reformvorhaben der französischen Regierung – der Anhebung des Renteneinstiegsalters von 62 auf 64 Jahre – stimmt der Rat zu. Andere Punkte weisen die neun Mitglieder des Gremiums zurück.
China empfängt die deutsche Außenministerin freundlich. Doch wird nach dem Austausch von Nettigkeiten bald klar, wo die Grenzen der Einigkeit liegen.
Der französische Verfassungsrat will am Abend das Ergebnis einer Prüfung des Reformvorhabens verkünden, mit dem das Renteneinstiegsalter von 62 auf 64 Jahre steigt. Die wichtigsten Antworten zu dem großen Streitthema.
Noch ist auf der Baustelle von Notre Dame zwar viel zu tun – doch es gibt deutliche Fortschritte. Einige der Fenster, die die Kölner Dombauhütte restauriert hat, sind eingebaut worden. Präsident Macron machte sich vor Ort ein Bild.
China empfängt die deutsche Außenministerin freundlich. Doch wird nach dem Austausch von Nettigkeiten bald klar, wo die Grenzen der Einigkeit liegen.
Im Taiwan-Konflikt auf Distanz zu Washington +++ Ostermärsche +++ Borchmeyer über Thomas Mann +++ Mit 250 Euro Kindergeld zum vollfinanzierten Studium
Die EU sucht ihre Position im Konflikt zwischen den USA und China. Lässt sich einen neue Blockbildung noch vermeiden? Die Folgen für Wohlstand und Handel wären drastisch.
Nach den Corona-Lockerungen empfängt China wieder viele Gäste – auch Außenministerin Baerbock. Macrons jüngste Aussagen machen ihre Reise kompliziert.
„Extinction Rebellion“ und „Letzte Generation“ planen Klimaproteste in Berlin. Außenministerin Baerbock reist nach China. Und die Raumsonde „JUICE“ bricht zum Jupiter auf. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das vertikale Politikverständnis von Emmanuel Macron ist nicht die Lösung – sondern die Ursache vieler außen- und innenpolitischer Verwerfungen. Noch vor Ende seines ersten Amtsjahres liegt ein Hauch von Fin de Règne über der Regierung.
Frankreichs Präsident betont Europas geschlossene Haltung im Taiwan-Konflikt – und legt weiter Wert auf die Unabhängigkeit gegenüber den USA. In Amsterdam äußert sich Emmanuel Macron auch zu seiner umstrittenen Rentenreform.
Nach einem Interview zu Taiwan hagelt es Kritik am französischen Präsidenten. Auch der grüne Europa-Politiker Reinhard Bütikofer nennt Macrons Aussagen „Unsinn“. Mit ihm und mit Frankreich-Korrespondentin Michaela Wiegel sprechen wir im F.A.Z.-Podcast über die Folgen für Europa.
Der offizielle Vertreter Taiwans in Paris findet klare Worte nach Macrons Äußerung zum Konflikt mit China. SPD-Fraktionschef Mützenich hingegen verteidigt den französischen Präsidenten.
An Macrons Äußerung zu Taiwan entzündet sich weiter Kritik. In Europa und den USA bemüht man sich um Schadensbegrenzung.
Während sich Paris nach den Äußerungen Macrons zu China um Schadensbegrenzung bemüht, kommt weitere Kritik aus Berlin. FDP-Außenpolitiker Lechte sagt, besonders die Einlassungen zu Taiwan wiegen schwer.
Kiew ist verärgert ob der Veröffentlichung amerikanischer Geheimdokumente, Macron irritiert mit Aussagen zu China und die Bayern müssen nach Manchester. Der F.A.Z. Newsletter.
Der französische Präsident warnt Peking nicht vor einem Angriff auf Taiwan. Europa soll laut dem französischen Präsidenten nicht „Mitläufer“ der USA sein.
Gute Nachrichten für China. Der französische Präsident fürchtet sich vor einer zu großen Abhängigkeit von Amerika. In Sachen Timing hat Macron noch reichlich Luft nach oben.
Paris stößt sich an der Macht des Dollars, der den Amerikanern ein „exorbitantes Privileg“ sichert. Eine Alternative ist jedoch nicht zu sehen: Sowohl Europa als auch China können sie nicht liefern.