Linksbündnis will Anti-Macron-Regierung bilden
Nicht die Rechtspopulisten, sondern die linke Neue Volksfront bekommt die meisten Mandate in der Nationalversammlung. Der Chef der Linkspartei erhebt bereits Ansprüche .
Nicht die Rechtspopulisten, sondern die linke Neue Volksfront bekommt die meisten Mandate in der Nationalversammlung. Der Chef der Linkspartei erhebt bereits Ansprüche .
Überraschend liegt das Linksbündnis Neue Volksfront nach der Parlamentswahl in Frankreich vorn. Der RN wird wohl nur drittstärkste Kraft. Premierminister Attal kündigt seinen Rücktritt an.
Macron wollte durch die Neuwahl Klarheit schaffen. Rechnen kann er damit aber nicht, wenn die Wahllokale heute Abend schließen. Diese drei Konstellationen sind denkbar.
Le Pens Partei verfehlt in den Stichwahlen an diesem Sonntag voraussichtlich die absolute Mehrheit. Doch Macrons Hoffnung auf ein „Regenbogen-Bündnis“ ist vage. Erste Hochrechnungen werden um 20 Uhr erwartet.
Welchen Anteil an der Lage Frankreichs hat die Psyche unseres Präsidenten, der sich unter allen Umständen stets für den Richtigen hält? Ein Gastbeitrag.
Die Briten haben eine neue Regierung gewählt. Deutschland trifft im EM-Viertelfinale auf Spanien. Und in Frankreich und Iran stehen die Stichwahlen an. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das starke Abschneiden des Rassemblement National bei den französischen Parlamentswahlen sei „bedrückend“, sagt Olaf Scholz. Er stehe daher im täglichen Austausch mit Präsident Macron.
Der Rassemblement National will weniger EU und weniger Unterstützung der Ukraine. Gewinnt er die Mehrheit im Parlament, kann Macron dem wenig entgegensetzen.
Kanzler Scholz stellt sich den Fragen der Abgeordneten, das Kabinett berät über den Gleichwertigkeitsbericht und beim „Beverly Hills Cop“ ist auch nach Jahrzehnten alles wie immer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Mehr als 200 Kandidaten haben sich aus dem zweiten Wahlgang zurückgezogen. Doch dass Linke ebenso wie das Macron-Lager im Kampf gegen Le Pen immer mehr Wahlkreise aufgeben, birgt Risiken.
Die Parlamentsauflösung sollte nach Macrons Wunsch politische Klärung bringen, aber das Ergebnis fällt nicht so aus wie geplant. Und doch wirkt der Präsident nicht nur äußerlich entspannt.
Der Präsident erhält im ersten Wahlgang die Quittung für seine kopflose Reaktion auf die Europawahl. Frankreich könnte ein schwieriger Partner in EU und NATO werden.
Der Rassemblement National hat in der ersten Runde der Wahl in Frankreich in 297 von 577 Wahlkreisen die meisten Stimmen erhalten. Jetzt kommt es darauf an, wie sich die Kandidaten Macrons und der Neuen Volksfront verhalten.
Grünen-Chefin Ricarda Lang hält die Entscheidung des französischen Präsidenten zu Neuwahlen für „kurzsichtig“. Aus ihrer Sicht hat der Schritt zur Stärkung der Rechtsextremen beigetragen.
Macrons Regierungsbündnis kassiert eine Schlappe bei vorgezogenen Wahlen zur französischen Nationalversammlung. In München wird entschieden, ob der bayerische Verfassungsschutz die AfD beobachten darf. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das Rassemblement National gewinnt die erste Runde der Wahl zur Nationalversammlung. Können seine Gegner noch verhindern, dass Marine Le Pens politischer Ziehsohn Jordan Bardella Premierminister wird?
Macron will „republikanische Bewegung“ gegen Rassemblement National
Die vorgezogene Parlamentswahl in Frankreich gilt als richtungsweisend – und zieht die Wähler an die Urnen. Im Lauf des Vormittags hat schon gut ein Viertel der Wahlberechtigten abgestimmt.
Investoren loben Frankreichs Präsidenten für seine Wirtschaftsreformen. Doch für die Wähler wirken die sich nicht aus. Zumindest noch nicht. Der Fluch des Timings erinnert an die Hartz-Debatte in Deutschland.
In Frankreich haben die Wahllokale für die erste Runde der Parlamentswahl geöffnet. Sie könnte weitreichende politische Folgen haben – weit über Frankreich hinaus. Ein Überblick.
Die EU-Staats- und -Regierungschefs stritten wieder einmal über gemeinsame EU-Schulden, diesmal zur Finanzierung gemeinsamer Verteidigungsprojekte. Der Kanzler lehnt sie kategorisch ab.
Der Kanzler schließt Waffenkäufe aus dem EU-Budget kategorisch aus. Und stößt damit Polen, Balten und andere vor den Kopf. Deren Hoffnungen ruhen jetzt auf Ursula von der Leyen.
Weniger Schulden, mehr Grenzkontrollen und ein „pragmatisches Vorgehen“: Der Chefberater Marine Le Pens verrät im Gespräch mit der F.A.Z., was Frankreichs Rechtspopulisten im Falle eines Wahlsiegs planen.
Scharfe Worte beim TV-Duell zwischen Trump und Biden. Iran wählt einen neuen Präsidenten und die Franzosen ein neues Parlament. Und: Das Achtelfinale der EM beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wenn Le Pens Partei oder die linke Volksfront die Wahl gewinnen, drohe ein Bürgerkrieg sagt, der französische Präsident. Dafür erntet er viel Kritik.
Der französische Präsident warnt vor einem „Bürgerkrieg“ und hält sich mit Selbstkritik zurück. Das eigene Lager ist teils entgeistert und macht Macron schwere Vorwürfe.
Das Scheitern Macrons zeigt sich in der Abwesenheit einer starken Partei zwischen der extremen Rechten und der extremen Linken. Hierin liegen Gefahren für Frankreich, Europa und die Ukraine. Ein Gastbeitrag.
Der Untergang droht Frankreich zwar nicht. Aber bei den anstehenden Wahlen steht viel auf dem Spiel: für das Land, für Europa und für die deutsch-französischen Beziehungen.
Eine Woche vor der Wahl warnt Präsident Macron vor den radikalen Rechten und Linken. RN-Chef Bardella kritisiert Macrons Aussagen und betont die Regierungsbereitschaft des RN – er strebe das Amt des Premierministers an.
In Frankreich will der linke Scharfmacher Jean-Luc Melenchon an der Spitze der Volksfront an die Macht. Deren Programm läuft auf einen Bruch mit der EU und Deutschland hinaus.
Der Kanzler muss im ARD-Chat viele Fragen beantworten, vom Haushalt bis zum Frieden. Auf eine glaubt er, die Antwort zu haben: Er wird als Kanzlerkandidat der SPD gegen den CDU-Vorsitzenden antreten.
Die Rechtspopulisten sind in Frankreich weiter im Aufwind. Ein amtierender Minister sagt: „Die Politik ist nicht Tiktok.“ Politisch und wirtschaftlich steht viel auf dem Spiel.
Nach dem krachenden Wahlsieg des Rassemblement National bei der Europawahl hat Macron das Parlament aufgelöst. Schon am 30. Juni sollen die Franzosen in der ersten Runde neu wählen. Kann er die Rechtspopulisten so entzaubern oder schadet er sich damit nur selbst?
Das Rassemblement National will in Frankreich an die Macht und versucht dafür, die Nähe zu Putin vergessen zu machen. Etliche Kandidaten für die Wahlen pflegen aber enge Verbindungen zu Moskau.
Trotz erstarkender Populisten und Extreme: Frankreichs Unternehmen üben sich im Wahlkampf in Zurückhaltung. Zugleich wird spekuliert, ob die Wirtschaft die Rechtspopulisten angeblich umwirbt.