Tausende Vorschläge für „Unwort des Jahres“
Brisante politische Themen finden sich auch dieses Mal unter den Einsendungen zum „Unwort des Jahres“. Noch bis Ende Dezember nimmt die Jury Vorschläge entgegen. 2.800 liegen bereits vor.
Brisante politische Themen finden sich auch dieses Mal unter den Einsendungen zum „Unwort des Jahres“. Noch bis Ende Dezember nimmt die Jury Vorschläge entgegen. 2.800 liegen bereits vor.
Finnlands Ministerpräsident Orpo lädt nach Saariselkä ein, 60 Kilometer vor der russischen Grenze. Seine Gäste unterstützen ihn im Kampf gegen den großen Nachbarn.
Joachim Stamp, der Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, verhandelt über legale Zugänge zum Arbeitsmarkt, zuletzt in Kolumbien. Sein Parteibuch hält er dabei nicht für ein Problem.
Die SPD will das Renteneintrittsalter bei 67 Jahren belassen. Mittagessen in Kitas und Schulen soll kostenfrei werden. Polizei und Justiz sollen mehr Personal erhalten.
Die europäischen Volkswirtschaften werden von ausländischen Arbeitskräften getragen - und ihr Anteil wächst. Das zeigt eine Langzeitbeobachtung der Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen.
Hessen führt von Montag an die Bezahlkarte für Flüchtlinge ein, das Land will damit die irreguläre Migration begrenzen. Doch Aktivisten tricksen das System aus.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner spricht im Interview über Javier Milei als Vorbild, die Fehler der anderen und seine Erwartungen an Friedrich Merz.
Deutschland und Großbritannien wollen verhindern, dass Migranten versuchen, den Ärmelkanal zu überqueren. Schleuserbanden nutzen Stützpunkte in Deutschland zur Vorbereitung der gefährlichen Überfahrten.
Die Bezahlkarte für Flüchtlinge soll ein Phänomen bekämpfen, das es in der Realität kaum gibt. Die deutsche Migrationspolitik ist von den Fakten losgelöst.
Die Innenminister finden keine gemeinsame Linie bei der Steuerung der Migration – der Bundestagswahlkampf bestimmt das Treffen. Nancy Faeser kündigt an, die Grenzkontrollen über den März hinaus verlängern.
Die Innenministerin sieht die rückläufigen Asylzahlen als Ergebnis ihrer Politik. Sie hofft auf Zugeständnisse der Unions-Länder. Doch das wird im Wahlkampf kaum möglich sein.
Tauender Permafrost, Waldbrände und zerstörte Tundra – Alaskas Arktis wandelt sich rasant. Können sich die nordamerikanischen Rentiere anpassen?
Deutschland benötigt einer Studie zufolge jedes Jahr knapp 290.000 Zuwanderer als Arbeitskräfte. Zwischen den Bundesländern gibt es dabei große Unterschiede.
„Friedman in der Oper“ heißt eine Gesprächsreihe an der Oper Frankfurt. Der Intendant Bernd Loebe und der Publizist Michel Friedman reden über die Unkultur des Dazwischen-Quatschens und die Kultur, Emotionen in Reflexionen zu überführen.
Wir sind nicht auf der Titanic und auch nicht in der DDR. Aber wir brauchen eine neue Wirtschafts- und Sozialpolitik. Eine Erwiderung auf den Befund von Werner Plumpe über den Zustand der deutschen Wirtschaft.
Eine europaweit aktive Bande soll Hunderte Menschen geschleust haben, zwei Menschen sollen bei Schleusungen gestorben sein. Jetzt wurden 20 Verdächtige festgenommen.
Donald Trump droht Mexiko mit Zöllen, Massenabschiebungen und Militäraktionen. Mexikos Präsidentin sieht keinen Grund zur Sorge. Doch Trump ist entschlossen.
In Wien treten ÖVP, SPÖ und Neos in Koalitionsverhandlungen ein. Für die Volkspartei eine Zerreißprobe, für die Sozialdemokraten womöglich noch mehr: Das Thema Migration spaltet.
Trotz eines stürmisch gefeierten Präsidentenwechsels wollen viele junge Senegalesen nach Europa. TikTok spielt eine größere Rolle als die Politik.
Geborgenheit vermisst: Mohammad Sarhangi versucht sich an einer Gefühlsgeschichte der Migration.
Der frühere Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit hofft, dass sich die Grünen zur Bundestagswahl als „Vernunftpartei“ präsentieren werden. Der Bundesparteitag am Wochenende werde deshalb keine „Habeck-Show“.
In Würzburg stehen Migration und die Wahl der EKD-Ratsvorsitzenden Kirsten Fehrs auf der Tagesordnung. Doch die Missbrauchsdebatte holt die Synode ein.
Die EKD befasst sich gleich mit zwei heiklen Themen: Es geht um Kirchenasyl und den Umgang mit Missbrauch. Die zurückgetretene Ratsvorsitzende Kurschus erhält warmen Applaus, für ihre Nachfolge steht Kirsten Fehrs bereit.
Auch in Hessen sollen Geflüchtete monatlich nur noch 50 Euro Bargeld erhalten – Ausgaben begleichen sie ab Dezember mit einer Karte. Die Kosten dieser Systemumstellung sind noch unklar.
Die Grenzregion zwischen den USA und Mexiko steht seit Jahren für Leid und Sehnsucht. Unter Donald Trump wurde sie zum Symbol einer rigorosen Politik, die Familien trennt und Träume bricht.
Mit Weidel und Wagenknecht haben Feministinnen nicht gerechnet. Sie treten gegen die Männerriege der etablierten Parteien an – und wollen eine andere Republik.
Bei ihrem Treffen in Leipzig machen die Ministerpräsidenten deutlich, dass sie weitere Reformen in der Migrationspolitik fordern. Auf „Reizwörter“ wollen sie dabei bewusst verzichten.
Seit Mitte September wurden einem Medienbericht nach an den Grenzen zu Frankreich, Luxemburg, Belgien, Dänemark und den Niederlanden zudem 1000 Menschen zurückgewiesen und 30 Schleuser entdeckt.
Erstmals debattiert das EU-Parlament nach der Europawahl über Migration und Asyl. Die Linke bezeichnet Asylzentren in Drittstaaten als „Konzentrationslager“. Doch auf der Rechten bahnt sich eine neue Allianz an.
Beim Treffen der drei Staatsführer von Serbien, Ungarn und der Slowakei wurde vor allem die Gefährlichkeit von illegaler Migration betont. Über Putin und die Ukraine sprachen die drei nur kursorisch.
Migration, Bildung, Wirtschaft – in Thüringen haben CDU, BSW und SPD schon viele Gemeinsamkeiten aufgeschrieben. In Sachsen geht es schleppender voran.
In Deutschland werden immer mehr Sexualstraftaten gezählt. Wie sehr hängt das mit der kulturellen Prägung von Migranten zusammen? Darüber muss geredet werden – ohne Vorbehalte.
Die bayerischen Grünen treffen sich zum Landesparteitag in Würzburg, Parteiprominenz inklusive. Sie wollen nach vorne schauen – und sprechen am Ende doch viel über Asyl.
Mit Waffenlieferungen an die Türkei trägt Berlin der neuen Realität Rechnung. Bei Migration und der Unterstützung der Ukraine führt kein Weg an Erdoğan vorbei.
Nach fünf Monaten Verzögerung wurden die italienischen Migrantenzentren in Albanien vergangene Woche eröffnet. Nach einem Gerichtsurteil sind sie schon wieder leer. Am Montag will Meloni kontern.
Drei Stunden haben die Staats- und Regierungschefs über die Instrumentalisierung von Migranten und Drittstaatenkonzepte geredet. Ein internes Protokoll dokumentiert, wie sich der Diskurs verschoben hat.