Warum die Integration von Migranten auf dem Land schwierig ist
Die derzeitige politische Stimmung erschwert die Integration von Ausländern auf dem Land, sagt eine neue Studie aus Baden-Württemberg. Ein größeres Problem ist aber die Bürokratie.
Die derzeitige politische Stimmung erschwert die Integration von Ausländern auf dem Land, sagt eine neue Studie aus Baden-Württemberg. Ein größeres Problem ist aber die Bürokratie.
Selbst wenn alle Ausreisepflichtigen in Hannover abgeschoben würden, würde das nahezu nichts am „Stadtbild“ ändern, sagt Oberbürgermeister Belit Onay im Interview. Einen Gipfel zum Stadtbild hält er für eine „super Idee“.
Stadtbild-Debatte +++ Gerhard Schröder
Stuttgart ist eine klassische Einwanderungsstadt, die Integrationspolitik war schon vor zwanzig Jahren vorbildlich. Doch Probleme mit dem Stadtbild gibt es auch hier, und das Sicherheitsgefühl nimmt ab.
Die Göttinger Ethnologin Sabine Hess kritisiert im Interview die „Stadtbild“-Äußerungen von Merz als ahistorisch und selektiv. Die Ursache der Probleme sieht sie in Defiziten der Stadtplanung und der Sozialpolitik.
Dem Vizekanzler ist Merz’ Stadtbild-Aussage zu pauschal – die Problembeschreibung teilt er offenbar. In der Unionsfraktion seufzen sie, dass schon wieder Streit die Schlagzeilen bestimmt.
Wer wie Friedrich Merz die Folgen unkontrollierter Einwanderung beim Namen nennt, bekommt Dresche. Doch selbst Grüne halten die Empörungsrituale für einen Fehler.
Der ägyptische Präsident al-Sisi wird in Brüssel mit einem Dinner empfangen. Er soll die irreguläre Migration nach Europa eindämmen und erhält dafür Geld.
Das geplante Gespräch zwischen Trump und Putin in Budapest findet erst einmal nicht statt. Der amerikanische Präsident droht der Hamas. Und bei Volkswagen ist Kurzarbeit absehbar. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Kanzler hat das „Stadtbild“ als Motivation für eine restriktive Migrationspolitik genannt. Die Integrationsbeauftragte seiner Regierung gibt Kontra.
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht das vorläufige Ende der regelbasierten Ordnung. Er spricht von Grenzen der Integration in Europa und setzt auf die Nationalstaaten.
Mit dem „Pakt für das Mittelmeer“ will die EU die Zusammenarbeit mit den Partnerländern in Afrika und im Nahen Osten stärken. Damit soll Europa sicherer und wettbewerbsfähiger werden.
Die Opposition hatte zu einem „Marsch gegen Migration“ in Warschau aufgerufen. Für die einen war es ein Zeichen gegen die drohende „Zerstörung des polnischen Staates“ – für Regierungschef Tusk hingegen ein „Fiasko“.
Sozialleistungen für Geflüchtete werden in Griechenland auf das „absolut Notwendige“ reduziert. Wenn sie nach der Ablehnung des Asylantrags nicht ausreisen, droht ihnen sogar eine Haftstrafe.
Hochqualifizierte Migranten fühlen sich oft weniger mit dem neuen Land verbunden. Enttäuschte Erwartungen können ihre Integration und Bindung gefährden, wie Wissenschaftler anhand der Schweiz zeigen.
In Kopenhagen trifft sich die Europäische Politische Gemeinschaft. In New York wird das Strafmaß für Sean „Diddy“ Combs verkündet. Und Taylor Swift veröffentlicht ihr neues Album. Der F.A.Z. Frühdenker.
Bei den Integrationswahlen in NRW lag die AfD teilweise weit vorne. Auch eine neue Studie der Adenauer-Stiftung kommt zu dem Schluss, dass die Partei bei Menschen mit Migrationsgeschichte zulegt.
Überall in den nordischen Ländern sind die Sozialdemokraten stärkste Kraft. Das liegt vor allem an ihrem Umgang mit den Themen Asyl und Migration.
Der amerikanische Präsident zieht vor den Vereinten Nationen gegen Migration und Klimapolitik zu Felde. Deutschlands neue Regierung lobt er in diesem Zusammenhang.
Bei Markus Lanz erklärt Peer Steinbrück der Merz-Regierung, wie der Sozialstaat zu reformieren ist. Janine Wissler fragt sich: Ist das überhaupt ein Sozialdemokrat?
Der Prozess um den Terroranschlag von Solingen soll heute enden. Frankreich hat einen neuen Premierminister. Und: Boris Becker hat ein Buch geschrieben – über Tennis und das Leben im Knast. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Migration verändert die Gesellschaft. Die Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit und Nargess Eskandari-Grünberg über Herausforderungen und Chancen: „Wenn fast 60 Prozent der in Deutschland lebenden Türken Erdogan wählen, dann haben wir Fehler gemacht.“
Ein abgelehnter Asylbewerber aus dem Irak soll eine junge Ukrainerin in Friedland vor den Zug gestoßen haben. Der Fall ruft Debatten über das Dublin-System, Gerichtsverfahren und Behördenverhalten hervor.
Unionsfraktionschef Jens Spahn glaubt, dass er nach einer Machtübernahme der AfD vor Gericht stehen würde. Für den Herbst erwartet er viele Reformen. Ein Interview.
Zu unzuverlässig und zu teuer: Das Vertrauen in die öffentliche Hand und ihre Arbeit erodiert, zeigen neue Zahlen. Das lässt sich auch am Ansehen von Politikern und anderen Berufsgruppen erkennen.
Henry Kissinger, Madeleine Albright oder Cem Özdemir: Immer wieder gibt es Migranten, die mit Glück, Begabung und Bildung aufsteigen. Von vielen, die bei diesem Versuch gescheitert sind, haben wir keine Geschichten.
Ein psychisch kranker Iraker soll in Friedland ein Mädchen vor einen Zug gestoßen haben. Der Fall wirft Fragen zur Migrationspolitik und zur Arbeit der Behörden auf – denn der Mann hätte abgeschoben werden sollen.
Mauretanien ist für Europa zum Schlüsselland beim Kampf gegen die illegale Migration geworden. Doch dabei kommt es laut Human Rights Watch zu Fällen von Folter, sexuellen Übergriffen und willkürlichen Festnahmen.
Vor zehn Jahren kam mehr als eine Million Flüchtlinge ins Land. Sie haben sich viel besser integriert, als es ihnen zugetraut wurde. Auch wenn nicht alles rund lief.
Seit zehn Jahren herrscht Pessimismus in Deutschland, das alte Erfolgsmodell funktioniert nicht mehr. Ein Blick aus der Zukunft zeigt, dass wir uns vor allem auf drei Felder neu erfinden müssen.
Anne Rabe hat ein Buch über das „M-Wort“ geschrieben: Moral. Es geht um Migration, Klima, Gleichberechtigung und Adorno. Im Gespräch erklärt sie, was wir denen, die die Moral schlechtreden, entgegenhalten müssen.
Polen bekommt heute einen neuen Präsidenten. Das Bundeskabinett will ein Rentenpaket auf den Weg bringen. Und: Der Sommer kehrt zurück! Der F.A.Z. Frühdenker.
Weil das Bundesamt für Migration mit zusätzlichem Personal Asylanträge schneller bearbeitet und gegebenenfalls ablehnt, gehen bei den Gerichten in ganz Deutschland viel mehr Klagen ein.
Eine Auswertung des forensischen Psychiaters Frank Urbaniok kommt zu dem Schluss: Ausländer aus bestimmten Herkunftsländern begehen häufiger Straftaten. Wie lässt sich das erklären? Und welche Rolle spielen Alter und Sozialstatus?
Alle vier Jahre bestimmt Großbritannien seine eigene Kulturstadt. Diesmal ist es Bradford, die frühere Industriehochburg des Landes. Ein Besuch dort zeigt den Kunst- und Einfallsreichtum im zwölf Monate währenden Festprogramm.