Europa schottet sich nicht völlig ab
Das neue Asylsystem der EU könnte zu sinkenden Zahlen führen. Aber es wird keinen kompletten Stopp der irregulären Migration bewirken.
Die Union glaubte fest daran: Wenn die Asylzahlen sinken, bessert sich die Stimmung im Land. Aber das ist nicht so. Was also tun?
Das neue Asylsystem der EU könnte zu sinkenden Zahlen führen. Aber es wird keinen kompletten Stopp der irregulären Migration bewirken.
Die Eidgenossen stimmen in wenigen Tagen über eine Migrationsbremse ab. Der Historiker Thomas Maissen erklärt, warum es dafür eine Mehrheit geben könnte.
Die EU war nach der Wahl Péter Magyars erleichtert. Man kam dem neuen ungarischen Regierungschef sehr entgegen. Nun macht er klar, wo er nicht auf Brüsseler Linie liegt.
Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar erklärt im ersten Interview mit der deutschen Presse, welche Fehler der extremen Rechten nutzen – und was an Orbáns Migrationspolitik richtig war.
Eine Hochzeit als Ergebnis von siebzig Jahren Migration: Alain Gomis rasanter Film „Dao“ erzählt von zwei Familienfesten zwischen Guinea-Bissau und Paris und lässt die Grenze zwischen Phantasie und Dokumentation verschwinden.
SPD-Chefin Bärbel Bas irrt: Deutschland braucht sogar mehr Homogenität. Zu wenige, die hier leben, teilen die Werte des Grundgesetzes.
Die italienische Ministerpräsidentin sieht sich in vielem durch das neue Europäische Asylsystem bestätigt. Aber im Umgang mit privaten Seenotrettern geht Italien seinen eigenen Weg.
Die Mitgliedstaaten des Europarates haben eine Erklärung zur Migration verabschiedet. Das Papier übt subtil Druck auf den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aus – und gefährdet die Rechtsstaatlichkeit in Europa.
Unsere Autorin hat sich entschieden, ihrem Heimatland vorübergehend den Rücken zu kehren. Doch wer Iran heute verlässt, geht mit der Angst vor dem Wort „Migration“.
„Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein“, ist Arbeitsministerin Bas überzeugt – und erntete viel Kritik dafür. Für Migrationsökonom Herbert Brücker ging schon die Frage am Thema vorbei.
Er ist der Hoffnungsträger des rechtspopulistischen Rassemblement National und hat gute Chancen auf das Präsidentenamt. Wie würde ein Präsident Bardella Frankreich und die EU verändern?
Kanzler Merz hat angekündigt, dass deutsche Truppen einen Frieden in der Ukraine absichern könnten, Darüber wird auch bei der CSU-Klausurtagung in Kloster Seeon heftig diskutiert. Ein Gespräch mit dem Militärexperten Sönke Neitzel über den Stand deutscher Kriegstüchtigkeit.
Wer über Zuwanderung und Kriminalität spricht, gilt schnell als rechts oder rassistisch. Statt Fakten einzuordnen, werden sie lieber verdrängt – das bringt Haltungsnoten und mag politisch anschlussfähig sein. Reale Probleme löst es nicht.
Ein amerikanischer Ökonom wirft Forschern vor, bei der Auswertung von Daten nicht neutral zu sein. Seine Verbindungen zur Trump-Regierung werfen jedoch Fragen auf.
Die hohe Kriminalität unter bestimmten Gruppen von Migranten ist eine fundamentale staatspolitische Herausforderung.
Von den „Mustermigranten“ zu „Putins fünfter Kolonne“: Warum wird die erfolgreiche Integration Russlanddeutscher zunehmend als Geschichte des Scheiterns erzählt?
Die politische Umdeutung wissenschaftlicher Befunde verhindert eine vernünftige Einwanderungspolitik. Wir sollten ehrlich über Vor- und Nachteile von Migration reden.
Trump setzt Havanna diplomatisch und wirtschaftlich unter Druck, sich zu wandeln. Was genau wirft er Kuba vor?
Die Bevölkerung hat längst erkannt, dass harte Einschnitte nötig sind, um die Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen. In der Politik jedoch stößt dieser Befund vielfach auf taube Ohren.
Ein neuer Bericht der Rockwool Foundation Berlin vergleicht Migrationsabsichten mit bisherigen Ansiedlungsmustern – und sieht eine starke Orientierung nach Europa.
Sechs Professorinnen widersprechen der Behauptung, Gewalt gegen Frauen sei ein „Migrationsproblem“. Und: Staatsrechtler Matthias Friehe über blinde Flecken in der völkerrechtlichen Bewertung des Iran-Kriegs.
Viele Ungarn haben ihre Heimat verlassen. In Deutschland und anderen Ländern locken höhere Löhne und bessere Karrierechancen. Die meist jungen Menschen treibt aber noch etwas anderes an – hier sind ihre Geschichten.
Gewalt gegen Frauen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Wer sie zum „Migrationsproblem“ erklärt, macht es sich zu einfach – und verhindert echte Prävention.
Während westliche Gesellschaften über den „Aufstieg Chinas“ diskutieren, ist die eigentliche Revolution längst sichtbar: Millionen Chinesen leben im Ausland. Sie bilden eine eigene Wirtschaftsmacht.
In Iran und in Libanon sind etliche Menschen auf der Flucht. Ob am Golf oder in Usbekistan: Flüchtlingshelfer wappnen sich.
Die CDU-Debatte um Zahnersatz empfanden die Wahlkämpfer in Rheinland-Pfalz als Last. Bei seinem Besuch wirbt der Kanzler für Europa und auch den Wert von Einwanderung angesichts der Demographie.
Fachkräftemangel, Sicherer Hafen, Unterbringung von Tausenden Geflüchteten: Migration und Integration spielen auch in den Wahlprogrammen der Parteien in Frankfurt eine große Rolle.
Die Regierung von Giorgia Meloni will härter gegen Migration vorgehen. Die italienische Ministerpräsidentin sieht das „Modell Albanien“ als Vorbild für Europa.
Britannien sei durch Einwanderer kolonisiert worden, sagte Jim Ratcliffe, einer der reichsten Männer des Landes, und erntete Kritik. Nun hat sich der Unternehmer entschuldigt. Über Migration will er aber weiter sprechen.
In unserer Q&A-Folge beantworten wir Ihre Kritik und Fragen zur Arbeitsmigration in Ost und West – mit O‑Tönen aus dem Gespräch mit dem Migrationshistoriker Jochen Oltmer.
Der baden-württembergische AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier spricht im F.A.Z.-Interview über seine Herkunft, seinen Volksbegriff und innerparteiliche Grabenkriege.
Zwei deutsche Staaten, zwei Migrationsmodelle und doch erstaunlich ähnliche Fragen: Wer durfte bleiben, wer nicht? Die zweite Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
Die Regierung lobt sich für ihre härtere Migrationspolitik. Die darf aber nicht durch die europäischen Gerichte unterminiert werden.
Vor drei Jahren wurde Michael Kyraths Tochter von einem Asylbewerber ermordet. Danach erlebte er, wie viele Familien von solchen Gewalttaten betroffen sind. Ein Interview über die deutsche Migrationspolitik und das schwere Leben danach.
Nach neuen EU-Grenzabkommen stranden immer mehr Migranten in Mauretanien. Was bedeutet die europäische Abschottungspolitik für die Menschen vor Ort, ohne Perspektive und fern ihrer Heimat?
Zahlreiche in Frankfurt in der Silvesternacht festgenommene Personen kommen von außerhalb. In Hessen sind im vergangenen Jahr weniger Asylbewerber eingetroffen als noch im Jahr 2024. Und ein neues Buch erinnert an das Frankfurt der Sechziger- bis Achtzigerjahre. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.