Es geht nicht ohne Migration
Migration prägt das Rhein-Main-Gebiet seit Jahrzehnten. Einheimische und Migranten wachsen zusammen, doch Herausforderungen bleiben bestehen. Zu oft wird allerdings ohne Not pauschalisiert.
Migration prägt das Rhein-Main-Gebiet seit Jahrzehnten. Einheimische und Migranten wachsen zusammen, doch Herausforderungen bleiben bestehen. Zu oft wird allerdings ohne Not pauschalisiert.
Merz und die Migration +++ Angela Merkel +++ Der 31. Januar 2025
Auf einem Bauernhof in der Region Jikharra wurde laut Behördenangaben ein Massengrab mit 19 Leichen von Migranten gefunden. Zudem wurden zehn Schutzsuchende tot aus dem Meer geborgen, berichtete der Libysche Rote Halbmond.
Leserbriefe zur Migrationsdebatte
Friedrich Merz hat der Unionsfraktion einiges zugemutet in den vergangenen Tagen. Die Reihen bleiben trotzdem geschlossen. Was ist aus den Merkelianern geworden?
Die Erfolge der extremen Parteien haben den Fokus auf strukturschwache Regionen in Deutschland gelenkt. Dort breiten sich Gefühle des Abgehängtseins und eine wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung aus. Zu tun gibt es einiges.
Die grüne Kritik zeigt Irrungen, die bis zur Merkel-CDU reichen. Der Staat erfüllt nur seinen Auftrag, wenn er die Kontrolle über Gebiet und Volk zurückgewinnt.
Das Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, Kanada und den USA ist nicht tot, glaubt der mexikanische Botschafter in Deutschland, Francisco Quiroga. Bei den Themen Migration und Drogen stehe sein Land auf Donald Trumps Seite.
Leserbriefe zur Migrationsdebatte im Bundestag
Mit Fünf-Punkte-Plan über die Fünf-Prozent-Hürde? Das ist der Plan bei Sahra Wagenknecht und dem BSW. Ein Scheitern hätte auch Einfluss auf die politische Zukunft der Parteichefin.
FDP und Grünen haben Versuche gestartet, noch eine Einigung über die Migrationsgesetze zu erzielen. Die letzte Sitzung des Bundestages böte eine Gelegenheit.
Ohne Kurskorrektur auch in der Wirtschaftspolitik geht es nicht. Friedrich Merz sendet die richtigen Signale – er braucht aber ein starkes Mandat.
Der Parteitag wird für die CDU und ihren Kanzlerkandidaten ein Tag der Selbstvergewisserung und des Zusammenrückens. Die Botschaft: alle zusammen, erst mal.
Migrationsdebatte +++ Bluttat von Aschaffenburg +++ Anschlag in Magdeburg
Im deutschen Streit über die Migration wird oft übersehen, welche Folgen Auswanderung für die Herkunftsländer hat.
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein spricht im Interview über die Migrationspolitik seiner Partei, die Kritik der Kirchen an der Union und die Frage, ob er der nächste Bundespräsident sein könnte.
Die CDU trifft sich in Berlin zum Wahlparteitag und will ein 15-Punkte-Programm beschließen. Der israelische Ministerpräsident ist in Washington. In Düsseldorf geht es um viel Kokain und die Mafia. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Besuch des US-Außenministers ist von Protesten gegen die Ansprüche der US-Regierung auf den Panamakanal begleitet. Bei den Gesprächen mit Panamas Präsident Mulino soll jedoch ein anderer Aspekt im Vordergrund gestanden haben.
Inmitten eines hitzigen Wahlkampfs dominiert die Migrationspolitik die Debatten – doch was bewegt die Menschen wirklich, wenn Politiker an ihren Türen klingeln? Frankfurter Direktkandidaten berichten.
Die Wahlkämpfer der Union sehen sich nach einer turbulenten Woche bestätigt: Von den Bürgern komme viel Lob und kaum Kritik am Kurs von Merz gegenüber der AfD.
Der CDU-Vorsitzende hat einen unentschuldbaren Tabubruch begangen, sagen die einen. Er hat das einzig Richtige getan, um glaubwürdig zu bleiben, sagen die anderen. Wer hat recht?
Viele CDU-Kommunalpolitiker warnen vor Überforderung durch Migration. Dennoch sind nicht alle glücklich mit den Vorstößen ihres Parteichefs Friedrich Merz.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner meint, seine Partei habe in der Ampelkoalition eine „Migrationswende“ gegenüber der Merkel-Ära erreicht – und wirbt für Schwarz-Gelb.
Union, SPD, Grüne und FDP versuchen, bei der Migration eine Mehrheit ohne die AfD zu schmieden. Sie schaffen es nicht. Das Gesetz der Union scheitert. Über einen Tag, der Spuren bei allen Beteiligten hinterlässt.
Der von der Union vorgelegte Gesetzentwurf zur Migration hat im Bundestag keine Mehrheit gefunden. Besonders umstritten war die Unterstützung durch AfD-Stimmen. Friedrich Merz kritisierte SPD und Grüne scharf – doch auch in den eigenen Reihen gab es Abweichler.
Die Wirtschaft ist den Wählern wichtiger als die Migration. Trotzdem spielt die Ökonomie im Wahlkampf kaum noch eine Rolle. Daran sind die Deutschen selbst schuld.
Schon siebenmal sei sie Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden, berichtet Marie Nasemann auf Instagram. Die Debatte dabei auf Migration zu verengen hält sie für falsch: „Die Täter waren alle weiß.“
Die Vorstöße des Kanzlerkandidaten der Union zur Begrenzung der Migration sorgen für Kontroversen unter Juristen. Außerdem: Überraschende Wende bei der Wahl des nächsten Verfassungsrichters. Und: Bestimmt Brüssel bald über deutsche Pässe?
Der Bundestag stimmt über das Zustrombegrenzungsgesetz ab, die Autoindustrie bereitet sich auf Trumps Zolldrohungen vor, der Brexit jährt sich zum fünften Mal, und die Champions-League-Play-offs werden ausgelost. Der F.A.Z. Newsletter.
Und wie soll nach dem Theaterstück, das gerade aufgeführt wird, noch regiert werden? Zur aktuellen Melange von Begriffsverwirrungen, taktischen Manövern und geschürten Emotionen.
Tag eins nach der Abstimmung im Bundestag, bei der die AfD der Union zu einer Mehrheit verhalf: Merkel rügt Merz, SPD und Grüne zürnen – und die AfD schmiedet Pläne.
Die EU-Innenminister beraten über „innovative Lösungen“ in der Asylpolitik. Die deutlichste Kritik an den Plänen des Kanzlerkandidaten der Union kommt aus Wien.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann verteidigt das Vorgehen seines Parteichefs Merz. Im F.A.Z.-Interview sagt er: Die Abstimmung zur Migrationspolitik bedeute keine Zusammenarbeit mit der AfD.
Die Sozialisten stützen die französische Minderheitsregierung. Doch Premier Bayrous Äußerungen zu Migration haben eine politische Debatte ausgelöst. Droht wieder ein Sturz?
AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel greift Friedrich Merz frontal an. Sie kritisiert seine Haltung zur Zusammenarbeit mit der AfD, und seine Migrationspolitik, bei der er bereits von der eigenen Union gebremst würde.