15 Milliarden Euro für Asylbewerber
Die Folgen von Flucht und Migration schlagen in der Staatskasse stark zu Buche. Die Kosten für mehr als eine Millionen Asylbewerber gehen in die Milliarden. Allerdings kursieren einige frisierte Zahlen.
Die Folgen von Flucht und Migration schlagen in der Staatskasse stark zu Buche. Die Kosten für mehr als eine Millionen Asylbewerber gehen in die Milliarden. Allerdings kursieren einige frisierte Zahlen.
Kein Land hat mehr Syrer aufgenommen als die Türkei. Weil sie dort keine Sozialhilfe erhalten, haben Migranten in einer Stadt im Südosten der Türkei 1000 neue Betriebe gegründet.
Folgt dem Rechts- der Ostruck? FPÖ-Spitzenkandidat Strache sähe Österreich gerne in der einwanderungsfeindlichen Visegrád-Gruppe. Aber das wäre gar nicht so einfach.
Chronischer Lehrermangel, umstrittene Unterrichtsmethoden, Herausforderungen durch Inklusion und Migration: Gerade verspielt die Politik bei der Bildung das, was in Jahrzehnten aufgebaut wurde.
CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn sieht zwischen Union, Liberalen und Grünen große Schnittmengen. Die „größten Stolpersteine“ seien die Themen Migration und Integration.
Präsident Macron hat die Eröffnung von Büros im Niger und dem Tschad angekündigt, wo Ausreisewillige Asyl beantragen können. Insgesamt will Frankreich 10.000 Flüchtlinge aus einem Programm der Vereinten Nationen aufnehmen.
Deutschland diskutiert, wie viele Ausländer einwandern sollen. Am anderen Ende der Welt zeigt sich, was für ein mächtiger Wirtschaftsfaktor die Zuwanderung ist. Ein brisanter Überblick.
Merkel glaubte, die Suche nach einer Lösung im Streit über eine Grenze für Flüchtlinge sei die Quadratur des Kreises. Nun gibt es eine Obergrenze, die nicht so heißen darf. Ein Kommentar.
Um die Mitgliedsstaaten in der Flüchtlingspolitik zu unterstützen, will die EU-Kommission 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen – und bis 2019 insgesamt 50.000 Flüchtlingen aus Krisengebieten aufnehmen.
Wer in Großbritannien ein Konto führt, wird künftig genau unter die Lupe genommen: Nach einem neuen Gesetz müssen die Geldhäuser bald den Aufenthaltsstatus all ihrer Kunden regelmäßig prüfen.
Donald Trump hebt die Bedeutung „souveräner Nationalstaaten“ hervor und teilt gegen Nordkorea aus. UN-Generalsekretär Guterres mahnt zur Einigkeit – mit einem Seitenhieb gegen den amerikanischen Präsidenten.
Wie haben „die“ Medien zur Zuwanderungskrise 2015 berichtet? Ein Vergleich der F.A.Z., der SZ sowie der Nachrichten von ARD und ZDF zeigt: Man muss differenzieren. Die Wirkung der Fernsehbilder ist ein eigenes Kapitel. Ein Gastbeitrag.
Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel über den Kampf gegen Hass und Feigheit. Sie beschreibt, wie wichtig dabei Sprache ist. Und was Europa gewinnen kann.
Migration nach und innerhalb von Europa hat einen wichtigen Anteil daran, dass sich in europäischen Gesellschaften eine neue Klassenstruktur herausgebildet hat. Gilt selbst dafür die neue Formel der postmigrantischen Gesellschaft?
In Italien kommen weniger Migranten an, doch die Herausforderungen im Mittelmeerraum bleiben. Was der Flüchtlingsstrom mit dem Kalten Krieg zu tun hat, erklärt Historiker Tobias Bütow im Gespräch mit FAZ.NET.
Mit deutlichen Worten reagiert Ungarn auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Flüchtlingsverteilung. Ausgerechnet aus der Slowakei waren moderatere Töne zu vernehmen.
Durch den Zuzug von Flüchtlingen sind Erfolgsquoten zur Integration gesunken - das zeigt eine Statistik aus Wiesbaden. Die Gesellschaft sollte die Zahlen als Herausforderung annehmen.
Die Zahlen des Jahres 2015 werden zwar nicht annähernd erreicht, doch es kommen wohl bald wieder mehr Asylsuchende nach Deutschland. Die Sicherheitsbehörden sehen dafür mehrere Gründe.
Donald Trump feiert seinen Plan, die legale Einwanderung binnen zehn Jahren zu halbieren. Doch Kritiker warnen: Die Reform könnte unkalkulierbare Folgen für die amerikanische Wirtschaft haben.
Die Seenotrettung im Mittelmeer jenseits von Abschottung und faktischer Grenzöffnung ist ein Armutszeugnis für Europa. Es wird höchste Zeit für eine Migrationspolitik, die realistische und zugleich humanitäre Lösungen bietet. Ein Gastbeitrag.
In Ungarn führt die national-konservative Regierung derzeit eine scharfe Kampagne gegen den Milliardär Georg Soros. Kritiker werfen Ministerpräsidenten Orbán Antisemitismus vor. Doch gerade in Israel hält sich die Empörung in Grenzen.
In den Zeiten der größten Krisen möchte Trump die humanitäre Hilfe kürzen. Ein Mann ist angetreten um das zu verhindern: David Beasly ist der Leiter des World Food Programme.
Sicherheit und Verteidigung stehen im Zentrum des EU-Gipfels in Brüssel. Die Sanktionen gegen Russland werden verlängert, die Mitgliedsstaaten demonstrieren Einigkeit. Doch nicht nur bei der Migrationskrise gibt es Zwietracht.
Was verbindet die europäischen Rechtspopulisten von Viktor Orbán über Geert Wilders bis zu Marine Le Pen? Die Sorge um das materielle Wohlergehen ist es nicht. Es dominieren kulturelle Motive und Identitätsvorstellungen.
Amerikas Präsident macht den anderen G-7-Gipfelteilnehmern das Leben schwer. In Sachen Klimaschutz ist mit ihm nicht zu reden. Was passiert bei Hunger und Migration?
Mit seiner Blockadehaltung brüskiert Präsident Trump die anderen G-7-Teilnehmer und untergräbt die Funktion des Gipfeltreffens. Amerikas Position zum Klimaabkommen bleibt offen. Die Abschlusserklärung droht zu einem Minimalkonsens zu werden.
Häuser, Tiere, eigenes Ackerland: Ein Mann aus Venezuela hat einst armen Menschen im Breisgau das Paradies versprochen. Daran erinnert ein Verein.
Donald Trump muss bei zwei seiner Prestigeprojekte herbe Rückschläge hinnehmen: Ein Bundesrichter stoppt das aktuelle Einwanderungsdekret des Präsidenten. Und bei der Finanzierung der Mauer zu Mexiko ist keine Lösung in Sicht.
Fast hundert Afghanen hat Deutschland in den vergangenen Monaten nach Kabul abgeschoben. Manche sind zum ersten Mal im Land – andere wiederum befinden sich längst auf dem Weg zurück nach Europa.
Im französischen Präsidentenwahlkampf beginnt der Endspurt. Rechtsaußen-Kandidatin Marine Le Pen wirbt mit harten Sprüchen bei ihrer Kern-Klientel. Am Rande ihrer Kundgebung kommt es zu Zusammenstößen.
Eine neue Heimat für Erdogans Islamisten in Deutschland, und für die Deutschen der Vorwurf der völkischen Bewegung: Anhänger der Grünen tun sich mit einem ausgewogenen Heimatbegriff schwer, wenn es nicht um Migration geht.
Für den früheren deutschen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard war wirtschaftliche Freiheit wichtiger als staatliche Versorgung. Leider ist genau das eingetreten, was er befürchtet hat.
Der Philosoph Julian Nida-Rümelin erläutert den Spagat zwischen Ethik und Rationalität in der Flüchtlingsfrage. Den Menschenstrom nach Europa im Jahr 2015 hätte man verhindern können. Nur wie?
Eine Studie zeigt, was Geflüchtete längst wissen: Die Verwaltung in Sachen Migration ist komplex und hat Lücken. Die Forscher zeigen nun einen Weg zur Lösung des Problems auf.
Der F.A.S.-Kommentar „Für immer Türke“ von Michael Martens hat einen wunden Punkt getroffen: Es geht um die Bedeutung der Herkunft in einem Land, das jedem die gleichen Rechte und Freiheiten einräumt. Ein Gastbeitrag.