Zu viel Einwanderung beschädigt den Sozialstaat
Eine neue Studie zeigt: Bei stark empfundener Zuwanderung sinkt die Bereitschaft, für den Sozialstaat zu zahlen. Massenzuwanderung kann zu sozialer Destabilisierung führen.
Eine neue Studie zeigt: Bei stark empfundener Zuwanderung sinkt die Bereitschaft, für den Sozialstaat zu zahlen. Massenzuwanderung kann zu sozialer Destabilisierung führen.
Im Dezember soll in Marokko der UN-Migrationspakt unterzeichnet werden. Sicherlich sind einzelne Punkte kritikwürdig – aber die Gegner des Abkommens übersehen einen entscheidenden Punkt. Ein Gastbeitrag.
Auch die tschechische Regierung will das Abkommen nicht unterzeichnen. Laut Ministerpräsident Babis sei dieser nicht eindeutig formuliert und könne deshalb „missbraucht“ werden.
Niger ist nach den Worten der Verteidigungsministerin ein wichtiger Partner im Kampf gegen den Terror und illegale Migration. Außerdem nutzt die Bundeswehr das Land als Umschlagplatz für ihre Mission in Mali.
Erhöhen Migranten den Wohlstand? Nur wenn sie willkommen sind. Freier Handel dagegen hilft immer.
Die Gründe für den Migrationspakt sind einleuchtend. Doch die kommunikativen Fehler der Regierung bei der Information über das Abkommen liefern Zündstoff für Rechtspopulisten. Über Reizthemen muss früher informiert und diskutiert werden.
Die CDU-Generalsekretärin sieht in dem völkerrechtlich nicht bindenden Abkommen eine wichtige Verhandlungsgrundlage zwischen Herkunfts- und Zielländern. Experten kritisieren den Rückzug von Österreich und anderen Ländern scharf.
Der UN-Migrationspakt wird auch im Bundestag kontrovers diskutiert. Die AfD wird fraktionsübergreifend attackiert, aber auch gegen die Bundesregierung werden Vorwürfe erhoben.
Der UN-Migrationspakt ist kein völkerrechtlicher Vertrag, doch wird er wegweisende Bedeutung haben – sollten solche Entscheidungen in einem demokratischen Staat ohne die Legislative getroffen werden? Ein Gastbeitrag.
Ein blaues Auge, mehr nicht – es hätte weitaus schlimmer kommen können. Der Wahlabend in Amerika unter gar nicht mal so unglücklichen republikanischen Verlierern.
Viele Menschen in den Vereinigten Staaten haben ihre Wurzeln in anderen Ländern. Wie stehen sie zu Donald Trump und dem Streitthema Migration? F.A.Z.-Korrespondentin Frauke Steffens erhält unterschiedliche Antworten.
Die AfD und rechtsextreme Gruppen machen gegen einen Beitritt Deutschlands zum UN-Migrationspakt mobil – und übersehen dabei einen entscheidenden Punkt.
Amerika, Ungarn, Tschechien und Österreich lehnen den UN-Migrationspakt ab – auch die AfD kritisiert ihn scharf. Nun wollen Union und SPD im Bundestag ein klares Bekenntnis zu dem Abkommen ablegen.
Der Ausstieg Österreichs aus dem UN-Migrationspakt wird derzeit in ganz Europa viel kritisiert – doch die Regierung verteidigt ihre Entscheidung weiterhin.
Der UN-Migrationspakt soll für Deutschland nicht bindend sein, doch in der Union bereitet er einigen dennoch Bauchschmerzen. Obwohl Kanzlerin Merkel sich dafür ausspricht, kündigen Abgeordnete Widerstand an.
Nach Österreich hat auch die polnische Regierung angekündigt, den Migrationspakt der Vereinten Nationen nicht unterzeichnen zu wollen. Angela Merkel hingegen verteidigte das Abkommen.
Während sich die möglichen Merkel-Nachfolger in Stellung bringen, mahnt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Kontinuität an. Unions-Fraktionschef Brinkhaus hält die Trennung von Vorsitz und Kanzlerschaft für denkbar.
Die Union muss zu alter Stärke zurückfinden. Dafür muss sie den Kern ihrer Politik neu formulieren, schreibt Jens Spahn in einem Gastbeitrag und kritisiert noch einmal die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin.
Wie die österreichische Regierung ankündigt, wird Österreich im Dezember den UN-Migrationspakt nicht mitunterzeichnen. Das Abkommen sei nicht geeignet, um Migrationsfragen zu regeln.
Sie schreiben von einer „historischen Ohrfeige“, einem „Erdbeben“ und erwarten Merkels politisches Ende: Europäische und deutsche Zeitungen kommentieren die Bayernwahl. Eine Presseschau.
Österreichs Bundeskanzler erklärt im F.A.S.-Gespräch, warum die Rettung im Mittelmeer nicht verbunden sein darf mit einem Ticket nach Mitteleuropa und was er gegen den Zug vieler Migranten nach Europa unternehmen will.
Jede Regung im Gesicht von Amerikas First Lady wird genau untersucht und gedeutet. Jetzt hat Melania Trump öffentlich über ihre Ehe gesprochen und heikle Fragen beantwortet – auch zu den Verfehlungen des Präsidenten.
Viele junge Senegalesen denken an Auswanderung, vor allem nach Europa. Ein deutsches Projekt in Dakar berät Arbeitssuchende – und versucht, Perspektiven im eigenen Land aufzuzeigen.
Hessens Justizministerin sah sich in den vergangenen Jahren vor allem mit den Folgen der Migration konfrontiert. Eva Kühne-Hörmann trat dabei vor allem für eine Verschärfung des Strafrechts ein.
Als wäre nichts gewesen: Markus Söder präsentiert sich in einer Fragesendung im BR als nachdenklicher Landesvater, der versöhnt statt zu spalten. Er verknüpft das Schicksal der CSU mit dem Schicksal Bayerns.
Die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin wird oft kritisiert – vor allem wegen fehlender Systematik. Doch Einwanderung muss auf Kontrolle und klaren Regeln basieren. Notwendig ist ein grundlegender Neuanfang. Ein Gastbeitrag.
Die Berliner Ausstellung „Bewegte Zeiten“ zeigt das neue Geschichtsbild der Archäologie. Migration wird dabei zum zentralen Thema, Konflikte aber werden zuweilen unterschätzt.
Eine neue Studie zur Migration will nichts von Konflikten wissen. Tatsächlich gibt es für eine Mehrheit der Befragten keine Probleme. Aber ist ein gesellschaftlicher Konflikt dadurch gelöst?
Beim informellen Gipfeltreffen der EU bleibt vieles im Vagen. In der Debatte über die Migrationspolitik hat sich die Atmosphäre immerhin entspannt – auch ohne echte Fortschritte.
Die Frontex-Grenzschützer sollen die serbische Polizei bei der Verhinderung illegaler Migration unterstützen. Die EU ringt derweil weiter um eine einheitliche Flüchtlingspolitik.
Wenn es nach dem Willen des „Beratungskomitees Migration“ geht, wird es für EU-Bürger nach dem Brexit deutlich schwieriger, einen Job im Königreich zu bekommen: Es rät, den bevorzugten Arbeitsmarktzugang für EU-Bürger abzuschaffen.
Die Bundesregierung plant ein Einwanderungsgesetz. Was kann dieses leisten? Erwartungen und Möglichkeiten klaffen auseinander.
Das Frankfurter Festival „Textland“ präsentiert deutsche Literatur vor dem Hintergrund der Migration. Neben sehr gelungenen Werken gibt es auch Tiefpunkte.
Algerien gilt als Hort der Stabilität. Denen, die nach Algerien abgeschoben werden, droht keine Gefahr, bestenfalls Unzufriedenheit.
Lange wurde über die Einwanderung äthiopischer Juden nach Israel gestritten. Nun lenkt Ministerpräsident Netanjahu ein und erlaubt 1000 von ihnen zu immigrieren. Manchem geht dieses Zugeständnis nicht weit genug.
Entwicklungshilfe kann dazu beitragen, Fluchtursachen zu bekämpfen. Allerdings wird sie nur selten so eingesetzt, dass sie dieses Ziel auch erreicht. Regierungen reagieren oft zu spät und zu halbherzig auf Krisen, die sich häufig schon früh abzeichnen. Das Verhalten der Bundesregierung im Jahr 2015 ist da keine Ausnahme.