Woher kommt der neue Populismus?
Trump, Salvini, Le Pen: In vielen Demokratien bekommen extremere Politiker mehr Zuspruch. Was das mit Migration, Globalisierung und Gleichheit zu tun hat, haben diese vier Autoren analysiert.
Trump, Salvini, Le Pen: In vielen Demokratien bekommen extremere Politiker mehr Zuspruch. Was das mit Migration, Globalisierung und Gleichheit zu tun hat, haben diese vier Autoren analysiert.
Die CDU will mit ihrem Werkstattgespräch die Gräben der Flüchtlingskrise zuschütten. Es ist nur zum Teil gelungen. Die Partei hat weiter Gesprächsbedarf.
Die neue CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer will verhindern, dass die Flüchtlingspolitik für die Union zum Trauma wird. Beim „Werkstattgespräch“ spricht sie nun eine weitere Warnung aus.
Zwei Tage lang will die CDU sich klar werden über ihren Kurs in Sachen Migration und innerer Sicherheit. Minister fordern strengere Regeln bei Einreise und Abschiebungen.
Was schulden die westlichen Demokratien den Menschen, die bei ihnen Schutz suchen? Und unter welchen Umständen dürfen sie sie zurückweisen?
Angela Merkel ist in Pressburg mit den Regierungschefs der Visegrád-Staaten zusammengetroffen. Im Migrationsstreit waren die Signale erstaunlich versöhnlich. Doch auch ein brisantes Thema kam auf den Tisch.
Die Politik verspricht, mit Entwicklungshilfe „Fluchtursachen“ zu bekämpfen. Doch steigende Einkommen in den ärmsten Ländern Afrikas führen zu mehr Migration. Andere Maßnahmen hingegen helfen tatsächlich.
Die Rechtspopulisten sind in den vergangenen Jahren immer weiter nach rechts gerückt. Haben sie inzwischen den Boden des Grundgesetzes verlassen?
Der Streit um die EU-Mission „Sophia“ zeigt: Auf Zeiten, in denen die Flüchtlingszahlen wieder in die Höhe schnellen werden, ist die EU noch immer denkbar schlecht vorbereitet.
Prägende Themen auf dem Weltjugendtag in Panama sollen Migration, Jugendgewalt und Ökologie sein. Etwa 150.000 Menschen und auch prominenter Besuch werden erwartet.
An der ReDi School in Berlin lernen Geflüchtete Programmieren.
Die EU tue viel zu wenig, um die Verhältnisse in Afrika zu verbessern, sagt Gerd Müller. Der CSU-Politiker hält auch wenig davon, „immer nur über mehr Abschiebungen nach Tunesien oder Marokko“ zu reden.
Bislang konnte Trump darauf setzen, dass Fakten bei seinen Anhängern keine Rolle spielen. So konnte der Präsident weiter die Angst vor illegal eingewanderten „Verbrechern“ schüren – doch laut Statistik ist sie unbegründet.
Einen Monat nach der Wahl der neuen CDU-Chefin trifft sich der Bundesvorstand der Partei zur Klausur. Kramp-Karrenbauer will beim Thema Migration alle Entscheidungen seit 2015 diskutieren – und kündigt für Februar eine Generalaussprache an.
Ein Thema durchzieht die Pressekonferenz Orbáns: Die Kluft in der europäischen Politik. Auf der einen Seite Gegner, auf der anderen Befürworter der Migration.
Andere Besetzung, andere Themen: Niemand war 2018 so oft in Talkshows eingeladen wie der Grünen-Vorsitzende. Das sagt viel über die Kriterien der Gästeauswahl und die Themensetzung aus. Eine Analyse.
Bei seinem Besuch in Warschau wird Matteo Salvini sehr wohlwollend empfangen – und wirbt für ein Bündnis seiner Lega mit der regierenden PiS-Partei. „Polen und Italien werden Teil des neuen europäischen Frühlings sein“, kündigt er an.
Die Demokraten wollen Donald Trump auch nach dessen Ansprache kein Geld für seine Mauer geben – und die Republikaner demonstrieren Geschlossenheit. Doch es gibt erste Abweichler.
Tote nordalpiner Herkunft wurden nebeneinander bestattet – jedenfalls auf zwei Friedhöfen in Ungarn und Italien. Eine Studie zu den Langobarden zeigt musterhaft, was die DNA-Analyse für die Geschichte der Völkerwanderung leistet.
London hat ein „Weißbuch“ mit Leitlinien zur künftigen Einwanderungspolitik nach dem Brexit vorgelegt. Die Einwanderung solle auf ein „nachhaltiges Niveau“ gesenkt werden. Doch viele Punkte fehlen – denn der Inhalt ist strittig.
Nach dem Flüchtlingspakt nimmt die UN-Vollversammlung auch den umstrittenen Migrationspakt an. Mehrere Staaten stimmen gegen das Abkommen – oder erscheinen gar nicht erst zur Abstimmung.
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz senkt die Zugangshürden für ausländische Arbeiter aus fernen Gegenden deutlich. Für diese neue Offenheit gibt es nachvollziehbare Gründe. Die Grenzziehung wird aber strittig bleiben.
Meist unterstütze die Auswertung der Daten die Angaben der Asylsuchenden, sagt der Vize-Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. 27.000 Mobiltelefone seien bislang ausgelesen worden.
Wie soll man es verstehen, dass die SPD wieder versucht, ihr medienwirksamstes Mitglied auszuschließen? Gefahr geht weder von ernsthafter Beschäftigung mit Migration noch von umfassender Einwanderungspolitik aus – sondern von Ignoranz und Arroganz.
Nach dem Migrationspakt kommt nun der Flüchtlingspakt der Vereinten Nationen. Worin unterscheiden sie sich? Was steht drin? Wie umstritten ist er? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Migranten mit geringer oder mittlerer Qualifikation sollten leichter nach Deutschland kommen dürfen, fordert der Sachverständigenrat. Für den Arbeitgeberpräsidenten läuft die Integration der Flüchtlinge schon jetzt viel besser als erwartet.
Mexikos neuer Präsident López Obrador will die Migration nach Amerika mit einem Entwicklungsplan eindämmen. Einige Migranten an der amerikanischen Grenze fordern Geld für ihre Rückkehr.
Pässe sind kein Handelsgut: Die Leibniz-Preisträgerin Ayelet Shachar erforscht die rechtsfreien Räume der Migration – und bringt ein Prinzip der Verbundenheit ins Spiel.
Ist Zuwanderung nun Fluch oder Segen für die Volkswirtschaft? Ein Blick in die Vergangenheit zeichnet kein eindeutiges Bild.
Die Ursache von Rechtspopulismus ist nicht in der wachsenden Migration zu finden – sagt eine neue Studie aus Dresden. Eine strengere Asylpolitik allein wird demnach nicht zu weniger Populismus führen.
Der designierte brasilianische Präsident Bolsonaro will die Zustimmung seines Landes zum Migrationspakt rückgängig machen. Sein künftiger Außenminister nennt die Vereinbarung ein „ungeeignetes Instrument“.
Nach heftigen Diskussionen in den vergangenen Wochen ist der UN-Migrationspakt bei einer internationalen Konferenz in Marokko gebilligt worden. UN-Generalsekretär Guterres nennt das Vertragswerk eine „Roadmap zur Vermeidung von Leid und Chaos“.
Die neue CDU-Chefin kündigt Auseinandersetzungen mit Kanzlerin Merkel an, „wo es im Interesse der Partei notwendig ist“. Als erstes will sie sich den Themen Sicherheit und Migration widmen.
Bei einer Kundgebung gegen den UN-Migrationspakt ist es in Kanadas Hauptstadt zu Auseinandersetzungen gekommen. „Rassisten geht nach Hause“, riefen Gegendemonstranten.
Kurz vor der Verabschiedung des UN-Migrationspakts warnt die amerikanische Regierung einmal mehr, dass die Belastungen für Aufnahmeländer von Migranten darin beschönigt würden.
Im Interview mit der F.A.Z. spricht Armin Laschet über die Zukunft der CDU und die Vorsitz-Kandidaten der Partei. Für die künftige Europapolitik Deutschlands fordert der NRW-Ministerpräsident indes eine neue Form der Kanzlerschaft.