Bereit zum Start, ausgebremst vom Gesetz
Die Polizei in Bremen darf ihre Drohnen bislang nur eingeschränkt nutzen – der rechtliche Rahmen fehlt. In anderen Bundesländern sind die Fluggeräte vielseitig im Einsatz.
Die Polizei in Bremen darf ihre Drohnen bislang nur eingeschränkt nutzen – der rechtliche Rahmen fehlt. In anderen Bundesländern sind die Fluggeräte vielseitig im Einsatz.
Seit einem Jahr ist Oliver Dörre Vorstandschef des Rüstungsunternehmens Hensoldt. Der Radar- und Sensorspezialist erlebt einen Boom wie noch nie in seiner Geschichte.
Der SPD-Politiker Mützenich kann nicht länger bremsen. Aber es gibt noch eine andere Gefahr für den Aufbau einer Drohnenstreitmacht: das deutsche Beschaffungsunwesen.
Statt mit einzelnen Drohnen greift Russland die Ukraine nun in Schwärmen an. Für die ukrainische Flugabwehr wird es schwieriger, die Drohnen abzufangen.
Die NATO müsse dringend ihre Abschreckungsfähigkeit verbessern, mahnt Pierre Vandier. Dazu fordert der für Transformation zuständige Oberbefehlshaber unter anderem eine Aufrüstung mit Waffen für Schläge in der Tiefe.
In Paris wird über die weitere Unterstützung der Ukraine beraten, bei den Koalitionsverhandlungen gibt es noch viel zu tun. Und die Deutschen sehen Trump kritisch, sind aber auch von ihm fasziniert. Der F.A.Z. Frühdenker
Für Verteidigung stehen jetzt Milliardensummen bereit. Das mit Kampfdrohnen in der Ukraine aktive Rüstungsunternehmen Helsing hat Ideen für die NATO-Ostflanke.
Der ukrainische Präsident sagt, die neue deutsche Militärhilfe werde Leben retten. Der Berliner Haushaltsausschuss hatte zuvor drei Milliarden Euro bewilligt. Die Nacht brachte schwere russische Angriffe. Der Überblick.
In der kommenden Woche sollen in Saudi-Arabien Gespräche über eine begrenzte Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine beginnen. In der Nacht zum Freitag startete das russische Militär massive Drohnenangriffe.
Hätte Angela Merkel doch nur auf Herfried Münkler gehört, dann wäre Russland gestoppt worden – sagt Münkler. Dabei passt er seine politischen Analysen gerne an den Gang der Dinge an. Ein Vergleich.
Was sonst noch wichtig ist
Eine seltene, existentielle Dringlichkeit ging vom zentralen Gespräch der Sendung „Maischberger“ aus. Ein ranghoher Militär und ein Militärexperte redeten den Deutschen so ruhig wie beängstigend ins Gewissen: Seid nicht unbesorgt! Jetzt zähle die Vorbereitung.
Alexandr Dugin spricht von einer amerikanischen „Revolution“. Und er preist Wladimir Putin, der jetzt „höflich, aber konsequent“ bleiben müsse.
Der russische Präsident will angeblich vorerst keine Energieanlagen der Ukraine mehr beschießen. Doch seine Armee greift wieder mit Drohnen an. Ist die Abmachung für Kiew trotzdem ein Erfolg?
Europa gibt für Verteidigung mehr Geld aus als Russland. Doch Moskau holt mehr raus aus seinem Budget. Wie gelingt dem Kreml das?
Krieg ist auch ein lukratives Geschäft: Aktuelle Zahlen des Friedensforschungsinstituts SIPRI zeigen, wie sich der weltweite Handel mit Gewehren, Panzern, Raketen und Drohnen verschoben hat.
Die Kampfdrohnen des Selçuk Bayraktar sind in der ganzen Welt gefragt. Sein Unternehmen wächst rasant. Und der Schwiegersohn des Staatspräsidenten hat noch viele Pläne.
Die Ukraine erklärt sich trotz Bedenken zu einem umfassenden Waffenstillstand bereit. Über Sicherheitsgarantien soll weiter gesprochen werden. Russland setzt seine Angriffe fort.
Techunternehmen aus dem Silicon Valley brechen die Vormachtstellung klassischer Rüstungskonzerne. Diese Entwicklung ist mehr als ein wirtschaftlicher Machtwechsel – sie verändert das militärische Denken.
Was heißt jetzt nochmal Helau auf Russisch? Aber nicht zu früh freuen, Wladimir, bei uns kannste Deine Drohnen knicken. Es gibt auch gar kein Zweitaktgemisch mehr.
Nur unter der Erde ist man im Drohnenkrieg sicher. Weil die Ablösung so gefährlich ist, bleiben die Soldaten eines Mörsertrupps im Donbass immer eine Woche lang auf Position. Unsere Reporter haben sie besucht.
Der italienische Rüstungskonzern Leonardo kooperiert mit dem türkischen Hersteller Baykar, der von einem Schwiegersohn des Präsident Erdoğan geführt wird. Der Bedarf an Kampfdronen ist gewaltig.
Mit Drohnen, Satelliten und Abhörsystemen will die EU schneller erkennen, wer Kabel in der Ostsee angreift. Doch der Plan hat Tücken – und könnte sogar feindliche U-Boote alarmieren.
Leutnant Julija Mykytenko ist 29 und kämpft seit drei Jahren für die Ukraine. Sie leitet eine Drohneneinheit an der Front. Ein Gespräch über ihren Alltag im Krieg und die Herausforderungen und Ängste des Soldatenlebens.
Drohnen über Luftwaffenstandort +++ Trump +++ Auswärtiges Amt +++ Bodenschätze der Ukraine +++ Pierre Poilievre +++ Marianne Faithfull
Alexander Zverev lässt sich beim Sandplatz-Turnier in Rio de Janeiro von einem argentinischen Youngster düpieren. Auch eine Drohne nervt. Zverev verjagt sie mit einem gezielten Schlag.
Militär sollte auf der Drohnenmesse Xponential in Düsseldorf keine Rolle spielen. Ein Wunsch, der illusorisch blieb. Aus guten Gründen.
Nacht für Nacht holen Freiwillige bei Kiew russische Drohnen vom Himmel. Sie können nicht an der Front kämpfen, wollen aber trotzdem ihren Beitrag leisten.
Die Strahlenbelastung habe sich nicht erhöht, berichten die Internationale Atomenergiebehörde und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Russland weist den Vorwurf eines Drohnenangriffs zurück.
Die Agrarwirtschaft muss die wachsende Weltbevölkerung ernähren, aber gleichzeitig den Ausstoß von Treibhausgasen und die Umweltbelastung verringern. Der Einsatz intelligenter Technologien könnte die Lösung sein, erklären zwei Ökonomen.
Der Drohnen-Hersteller Wingcopter aus Weiterstadt stellt neue Flugmodelle vor. Die Expansion verspricht innovative Einsatzmöglichkeiten.
Vögel von Drohnen unterscheiden, Zielerkennung in Zehntelsekunden: Der KI-Boom erfasst auch die Wehrtechnik. Junge und etablierte Unternehmen kämpfen um die technische Vorherrschaft und neue Aufträge.
Auf einem Luftwaffen-Stützpunkt an der Nordsee werden auch ukrainische Soldaten ausgebildet. Er scheint nun Zielscheibe eines großangelegten Spähversuchs mit Spionage-Drohnen gewesen zu sein.
Ukrainische Drohnenpiloten verteidigen den Dnipro und verhindern, dass russische Truppen den Fluss überqueren. In Cherson entscheidet sich, ob Russland weiter vorrücken kann oder blockiert bleibt. Wie effektiv sind aber die Drohnenangriffe?
Die Bundeswehr gibt viel Geld für Kampfflugzeuge und Panzer aus. Dabei wären flexible Drohnen billiger und effizienter.
Klaus Hommels hat früh in Spotify, Skype oder Facebook investiert – heute arbeitet er für die NATO. Er sagt, wieso deutsche Soldaten Drohnen brauchen und wie mächtig das Satellitennetz von Elon Musk ist.