Linke bereitet sich auf Rot-Grün-Rot vor
Die Spitzenkandidaten der Linken glauben an eine Koalition mit Sozialdemokraten und Grünen. Das Kalkül der Partei: Die SPD könnte Kanzlerkandidat Scholz nach der Wahl zu einem solchen Bündnis zwingen.
Die Spitzenkandidaten der Linken glauben an eine Koalition mit Sozialdemokraten und Grünen. Das Kalkül der Partei: Die SPD könnte Kanzlerkandidat Scholz nach der Wahl zu einem solchen Bündnis zwingen.
Jugendlicher Sprachgebrauch +++ Kritik an der Linkspartei +++ Militärbundesrabbiner Zsolt Balla +++ Tempolimit in Paris +++ Programm der öffentlich-rechtlichen Sender
„Mit mir als Bundeskanzlerin würde es nie eine Koalition geben, in der die Linke beteiligt ist“, sagt Angela Merkel. Ob das auch für Olaf Scholz gelte, sei offen. Führende Politiker der Linken bekräftigen ihren Willen zu einer rot-rot-grünen Koalition.
Die Parteichefin der Linken möchte nach der Wahl gerne mit den Sozialdemokraten und den Grünen eine Koalition eingehen. Den Wunschpartnern wirft sie nach dem Triell vor, sie würden sich „verschanzen“.
Die außenpolitischen Positionen der Linkspartei ließen einem „die Haare zu Berge stehen“, sagt der grüne Ko-Parteichef Robert Habeck. Er zeigt sich zuversichtlich, dass Annalena Baerbock im Fernseh-Triell punkten kann.
Eine Koalition von SPD, Linken und Grünen würde eine europäische Sicherheits- und Außenpolitik unmöglich machen, glaubt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Ein Gespräch über eigene Fehler, Unzufriedenheit mit Biden – und das Drama in Afghanistan.
Die Bundestagswahl kann nach dem von Union und SPD neu beschlossenen Wahlrecht stattfinden. Das Bundesverfassungsgericht wies einen Eilantrag ab, mit dem FDP, Grüne und Linke die Änderungen mit sofortiger Wirkung kippen wollten.
Nord Stream 2 +++ Die Linke +++ Gendersprache im Rundfunk +++ Impfpflicht für Studenten und Mitarbeiter an amerikanischen Hochschulen +++ E-Autos
Als Ostpartei ist die Linke ein Schatten ihrer selbst, als Protestpartei hat die AfD sie überholt. Und nun? Die Aussichten für die Bundestagswahl sind nicht gut.
Der CSU-Landesgruppenchef reagiert zurückhaltend auf den Vorschlag von SPD-Kanzlerkandidat Scholz, den geltenden Rechtsstatus zu verlängern. Die Linke schlägt eine Impfprämie vor.
Gesine Lötzsch ist Bundestagsabgeordnete für den Berliner Bezirk Lichtenberg. Vor vieren Jahren holte die Linkspartei hier ihr bestes Ergebnis. Diesen Erfolg möchte Lötzsch nun wiederholen.
Die Zahl der Soldaten, die wegen einsatzbedingter psychischer Probleme in Behandlung sind, nimmt zu. Die Linke fordert, die langfristigen Konsequenzen gefährlicher Auslandseinsätze gut abzuwägen.
FDP und Linkspartei werfen Bundesinnenminister Horst Seehofer vor, nicht ausreichend vor der Unwetter-Katastrophe gewarnt zu haben. Die SPD beklagt: „Beim Katastrophenschutz sind wir genauso schlecht vorbereitet wie beim Pandemie-Schutz.“
Was sind die Grünen ohne Palmer? Die SPD ohne Sarrazin? Die Linke ohne Wagenknecht? Die CDU ohne Maaßen? Sauber? Diese politische Prüderie richtet Volksparteien zugrunde.
Eine Woche nach dem Misstrauensvotum tritt Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven zurück. Wenn sich seine bisherigen Partner einigen, könnte der Sozialdemokrat jedoch als Regierungschef zurückkehren.
CDU und CSU legen ein Wahlprogramm vor, das auf deutliche Distanz zu Grünen und SPD geht, von der Linkspartei ganz zu schweigen. Nur die FDP wird Schwierigkeiten haben, sich abzugrenzen.
Die Linke beschließt auf ihrem Parteitag das Programm für die Bundestagswahl – und versucht, dabei ein Bild der Geschlossenheit abzugeben. Mit der ist es aber nicht allzu weit her.
Zu Beginn des Parteitags versucht die Ko-Vorsitzende Hennig-Wellsow der verunsicherten Linkspartei Mut zu machen. Aber der nächste Streit dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Schließlich muss noch ein Programm verabschiedet werden.
Vordergründig ist klar, was die Wahlprogramme der Parteien bezwecken sollen. Doch erreichen die Forderungen auf Hunderten von Seiten den Wähler überhaupt? Bei der Suche nach dem eigentlichen Sinn hilft Kurt Tucholsky.
Mit dem Gegensatz zwischen „Ossis“ und „Wessis“ ließ sich die Wahl in Sachsen-Anhalt nicht mehr gewinnen. Für die Linkspartei ist das ein Problem, baute sie darauf doch viele ihrer Erfolge auf.
Eigentlich hatte die Linkspartei sich von der Wahl in Sachsen-Anhalt „frischen Wind“ für die Bundestagswahl im Herbst erhofft. Umso größer ist die Enttäuschung über das schlechte Abschneiden in Magdeburg.
Die CDU von Reiner Haseloff hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt klar gewonnen. Nach ersten Hochrechnungen kommt sie auf rund 36 Prozent, die AfD auf knapp 23 Prozent. Die FDP zieht wieder in den Landtag ein – die drei linken Parteien erreichen zusammen lediglich gut ein Viertel der Stimmen.
Die SPD würde gerne weiter in Magdeburg regieren, beim nächsten Mal aber lieber an der Seite von Linken und Grünen. Laut Umfragen könnte sie jedoch gezwungen sein, wieder mit der CDU zu koalieren.
In Uni-Städten ist es für junge Leute oft eher eine taktische Frage, ob sie grün oder links wählen. Verdächtig ist den gut situierten Anhängern der Grünen die sozialistische Umverteilungs-Linke.
Muslime und Moscheen in Deutschland sind im ersten Quartal dieses Jahres deutlich seltener angegriffen worden als zuvor. „Die Linke“ sieht das als Folge der „Ächtung des Rassismus“.
Thüringens Ministerpräsident wirbt dafür, dass Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident bleibt – dabei hat die Linkspartei noch gar nicht entschieden, ob sie wieder einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt.
Die Linke tritt mit einem Spitzenduo an, das alle Wünsche erfüllen soll. Janine Wissler ist regierungskritisch. Dietmar Bartsch hingegen will, dass die Partei mitregiert.
Die neue Ko-Parteivorsitzende und der Ko-Fraktionsvorsitzende im Bundestag führen die Linkspartei in die Bundestagswahl. Zur Frage eines Grün-rot-roten Bündnisses äußern sie sich unterschiedlich.
Im Ringen mit den Grünen schalten CDU und CSU einen Gang höher. Spitzenvertreter warnen vor einem Linksbündnis nach der Bundestagswahl. Zugleich gibt es Appelle zur Geschlossenheit in den eigenen Reihen.
Auch der Internationale Währungsfonds hatte zuletzt eine Art Solidaritätssteuer für Krisengewinner wie Pharma- und Digitalunternehmen ins Gespräch gebracht.
Ahnungslos in Somalia: Die neue Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow lehnt Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Schade nur, dass sie nicht weiß, welche das eigentlich genau sind.
Bevor das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada vorläufig in Kraft trat, gab der Bundestag eine Stellungnahme ab. Das war der Linksfraktion zu vage. Sie forderte mehr – zu Unrecht, wie nun das Verfassungsgericht entschied.
Mit ihrer neuen Führung scheidet die Linke als Partner von Grünen und SPD für neue Mehrheiten in Deutschland aus. Den Nutzen hat die Union – auch ohne Angela Merkel.
Ein Online-Parteitag wählte die beiden Politikerinnen erwartungsgemäß als Nachfolgerinnen der bisherigen Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger, die nicht wieder angetreten waren.
Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow sind die neuen Vorsitzenden der Linken. Sie kommen aus unterschiedlichen Lagern der Partei. Beide werden gebraucht, sollte es die Chance auf eine Regierungsbeteiligung geben.
Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow bilden das weibliche Führungsduo der Linken. Mit klaren Mehrheiten werden sie zu Vorsitzenden gewählt.