Gestählt für die Heimatfront
Barack Obama feiert einen weiteren Erfolg. Doch für die meisten Republikaner ist das Wiener Abkommen mit Iran inakzeptabel. Bis der Kongress das Abkommen geprüft hat, könnte noch viel Zeit vergehen.
Barack Obama feiert einen weiteren Erfolg. Doch für die meisten Republikaner ist das Wiener Abkommen mit Iran inakzeptabel. Bis der Kongress das Abkommen geprüft hat, könnte noch viel Zeit vergehen.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat gegen den Atom-Vertrag mit Iran gekämpft – vergeblich. Nun steht er vor einem politischen Scherbenhaufen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will nichts unversucht lassen, den „schlechten Deal“ in den Atomgesprächen mit Iran doch noch zu verhindern. Dafür setzt er auf Verbündete im amerikanischen Kongress.
Die frühere Außenministerin verzichtet im Wahlkampf auf diplomatische Zurückhaltung: Bei einer Rede in New Hampshire wirft Clinton China vor, „alles zu hacken, was sich nicht bewegt“. Außerdem warnt sie vor der zunehmenden militärischen Macht des Landes.
Mit der Veröffentlichung von insgesamt 33 Steuererklärung setzt Jeb Bush Maßstäbe in Sachen Transparenz. Dabei kam raus: Der Republikaner meint es gut mit dem Fiskus. Nur beim Spenden war er weniger großzügig.
Mit der Wiedereröffnung der amerikanischen Botschaft in Havanna normalisieren sich die diplomatischen Beziehungen der ehemaligen Feinde. Heftige Kritik kommt von den Republikanern. Sie werfen Obama „Vermächtnis-Shopping“ vor.
Jahrzehntelang lieferten sich Kuba und die Vereinigten Staaten Propagandaschlachten rund um die Interessenvertretung Washingtons in Havanna. Damit soll nun Schluss sein.
Noch ein Republikaner drängt ins Weiße Haus: Der Gouverneur von New Jersey erklärt seine Kandidatur. Chris Christie war vielen durch „Bridgegate“ bekannt geworden.
Als vor zwölf Jahren die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm begannen, hatten die Europäer noch die Hoffnung, Teheran von der militärischen Nutzung der Kernenergie abhalten und ein atomares Wettrüsten im Nahen und Mittleren Osten verhindern zu können. Was ist daraus geworden?
Barack Obama musste befürchten, dass seine Handelspolitik, die Iran-Diplomatie und die Gesundheitsreform scheitern. Nach einer turbulenten Woche sieht es nun deutlich besser aus für sein Vermächtnis.
Bobby Jindal, Gouverneur von Louisiana will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Doch seine Chancen, für die Wahl nominiert zu werden, stehen für den zwischenzeitlichen Hoffnungsträger der Republikaner schlecht.
Jeb Bushs Verkündung der Präsidentschaftskandidatur in Miami gleicht einem Triumph. Vater George und Bruder George W. bleiben ihr fern. Nun beginnen für den Kandidaten schwerere Zeiten.
Er möchte der dritte Bush im Weißen Haus werden, doch sein Familienclan ist für Jeb Bush ein Problem. Bei seinem ersten Auftritt als Kandidat versucht er, sich von Vater und Bruder abzusetzen. Mit großen Versprechungen.
Bei einer wichtigen Abstimmung über das Freihandelsabkommen haben viele Demokraten ihrem Präsidenten die Gefolgschaft verweigert. Eine weitere Schlappe für Obama, der in den weiteren Verhandlungen nicht so frei agieren kann wie geplant.
Zieht Washington die Alte Welt mit einem Handelsabkommen über den Tisch? Das denken die Gegner des Freihandelsabkommens TTIP in Europa. Doch Präsident Obama setzt ganz andere Prioritäten.
Er stimmte gegen den Irak-Krieg, will fairen Welthandel und das Ende der Drohnenangriffe. Als Republikaner schaffte es Lincoln Chafee dennoch in hohe Ämter. Nun tritt er auf Seiten der Demokraten gegen Hillary Clinton an.
Aus seinem russischen Exil beobachtete der NSA-Whistleblower Edward Snowden, wie der amerikanische Senat eine umfassende Reform der Geheimdienste beschloss. Manche sehen im neuen Gesetz einen Wendepunkt in der Überwachungsdebatte - doch viele Fragen bleiben offen.
Die meisten Amerikaner sind bitter enttäuscht von Barack Obama. Seine Wähler fühlen sich verraten, seine Partei sieht sich im Stich gelassen. Musste es so kommen? Vielleicht.
Mit dem früheren Gouverneur Martin O’Malley hat Favoritin Hillary Clinton einen zweiten Gegenkandidaten im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den Demokraten. Bei den Republikanern liegen schon deutlich mehr Hüte im Ring. FAZ.NET zeigt die bisherigen Bewerber im Überblick.
Während ihrer Zeit als amerikanische Außenministerin hatte Hillary Clinton Mails von einer privaten Adresse aus verschickt. Nun sind etwa 300 davon veröffentlicht worden, tausende sollen folgen. Besonders interessant dürften dabei jene über den Terroranschlag von Bengasi sein.
Noch am Montag hatte der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat Jeb Bush die Invasion des Iraks verteidigt. Jetzt rudert er zurück. „Ich wäre nicht in den Irak gegangen“, sagte er. Eine Woche Konfusion.
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat für eine grundlegende Geheimdienstreform gestimmt. Damit soll das massenhafte Sammeln von Daten eingeschränkt werden. Allerdings nur in Amerika.
Normalerweise blockieren die Republikaner alle Initiativen von Barack Obama. Dieses Mal versperrte die eigene Partei dem amerikanischen Präsidenten den schnellen Weg zu TTIP und TTP.
Jeb Bush gilt als Präsidentschaftsfavorit der amerikanischen Republikaner. In einem Fernsehinterview spricht er über die Politik seines Bruders und die Haltung von Hillary Clinton.
Ben Carson ist der Liebling der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung. Er ist für niedrige Steuern und gegen Obamas Gesundheitsreform. Nun will der bekannte Arzt ins Weiße Haus.
Erst machten Landärzte die Leute süchtig nach Pillen. Dann überließen sie ihre Patienten Drogendealern aus den Städten. Selbst das idyllische Vermont versinkt im Rauschgiftsumpf.
Der parteilose Senator Bernie Sanders aus Vermont steigt in den Kampf um das Präsidentenamt ein und kandidiert bei den Vorwahlen der Demokraten. Er will die Macht der großen Konzerne brechen.
Fast gleichzeitig sind die Homoehe und die Freigabe von Cannabis in Amerika mehrheitsfähig geworden. Doch die Vereinigten Staaten werden kein linksliberales Land. Im Gegenteil.
Japan und Amerika wollen bei der Verteidigung enger zusammenarbeiten. Das ist vor allem ein Sieg für Abe - doch der Ministerpräsident steht unter Beobachtung. Von ihm wird Buße für die Aggression im Zweiten Weltkrieg erwartet.
Seit Hillary Clinton ihre Kandidatur für die amerikanische Präsidentschaft angekündigt hat, ist sie unterwegs im Wahlkampf. Doch nun wird sie von Altlasten aus ihrer Zeit als Außenministerin eingeholt.
Die Zeiten, als die CDU automatisch zum Kandidaten der amerikanischen Republikaner hielt, sind vorbei: Eine Präsidentin wie Hillary Clinton würde besser zum Profil der Partei passen, sagen einflussreiche CDU-Politiker.
Die Latinos könnten 2016 die amerikanische Präsidentschaftswahl entscheiden. Traditionell wählen sie demokratisch, doch die Republikaner bemühen sich um diese wachsende Wählergruppe wie nie zuvor. Hillary Clinton hat bereits reagiert.
Bei Amerikas Republikanern zeichnet sich ein harter Vorwahlkampf ab: Nun hat Senator Marco Rubio seine Kandidatur für das Weiße Haus erklärt. Er wirbt für einen Generationenwechsel und nennt Hillary Clinton eine Frau von gestern.
„Stop Hillary“, rufen die Republikaner. Doch die Aufmerksamkeit gehört der Demokratin, die sich nach Iowa kutschieren lässt, während der nächste Konservative an den Start geht.
Hillary Clinton möchte die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden. Gut möglich ist, dass ihr republikanischer Gegner Jeb Bush sein wird. Diese zwei Familien prägen Amerikas politische Führung. Muss das so sein?
Der Kampf um das Weiße Haus beginnt. Hillary Clinton will Präsidentin werden, das hat die frühere Außenministerin in einer Videobotschaft bekanntgegeben. Nun heißt die Devise Demut – als wäre es das erste Mal.