Habeck erwähnt die SPD nicht mal
Die Grünen beginnen ihren Wahlkampf mit einer doppelten Botschaft: Die Parteien sollen streiten. Aber nicht so sehr, dass die nächste Koalition darunter leidet.
Die Grünen beginnen ihren Wahlkampf mit einer doppelten Botschaft: Die Parteien sollen streiten. Aber nicht so sehr, dass die nächste Koalition darunter leidet.
Michael Braun schildert kenntnisreich und unaufgeregt, wie Berlusconi zum Wegbereiter Giorgia Melonis wurde. Aber was eine „postfaschistische Demokratie“ ist, lässt er offen.
Der Historiker Moritz Fischer erzählt die kurze Erfolgsgeschichte der Republikaner in den Achtzigerjahren. Das erinnert in vielem an die AfD.
Sichtbeton und Glas: Der Berliner Architekt Volker Staab sorgt mit einem neuen Seminar- und Besucherzentrum für einen Perspektivwechsel auf das Haus, in dem einst der Holocaust geplant wurde.
In Österreich profitiert die FPÖ nicht nur von der Kehrtwende der ÖVP, sondern von der allgemeinen Uneinigkeit der Parteien der Mitte. Der Bundespräsident hatte keine Wahl.
Parteichef Christian Lindner inszeniert seine schwächelnde FDP auf dem Dreikönigstreffen in Stuttgart als „einzige Partei des Liberalismus“. Hat er recht?
Norwegens Einnahmen aus dem Rohstoffverkauf sind seit dem russischen Großangriff massiv gestiegen. Trotzdem hält man sich bei der Unterstützung Kiews zurück. Auch Flüchtlinge will man nun weniger aufnehmen als bisher.
Muslime, Christen, Hindus, Buddhisten, Juden und Atheisten leben im afrikanischen Inselstaat Mauritius einträchtig Tür an Tür. Jetzt sucht die Wissenschaft im Palmenparadies nach den Voraussetzungen für gesellschaftliche Harmonie.
US-Außenminister Blinken reist nach Südkorea, wo sich der suspendierte Präsident weiter gegen die Behörden stellt und ein Führungsvakuum droht. Zum Gruß schießt Nordkorea eine Mittelstreckenrakete ab.
Klassenkampf gegen Israel: In Norwegen wächst die Sorge um die Sicherheit der jüdischen Gemeinde, während die politische Linke ihren Ton gegenüber Israel verschärft. Historische Spannungen verstärken die antisemitischen Tendenzen.
Vier Jahre nach dem Sturm auf das Kapitol kommt der Kongress zur Beglaubigung des Wahlergebnisses zusammen. Die Demokraten wollen zeigen, wie ein friedlicher Machtwechsel aussieht.
Donald Trump regiert, Putin greift an, die AfD ist zweitstärkste Kraft, in vielen Ländern gewinnen illiberale Bewegungen hinzu. 2025 wird ein entscheidendes Jahr.
Nach dem Scheitern der Verhandlungen von ÖVP, SPÖ und Neos tritt Karl Nehammer als österreichischer Kanzler und Parteichef zurück. Die ÖVP will nun doch mit FPÖ-Chef Kickl verhandeln. Der könnte sogar Kanzler werden.
Die Karikatur zeigt Jeff Bezos, wie er und andere Tech-Milliardäre Donald Trump Geldsäcke zu Füßen legen. Die Zeitung, die 2013 von Bezos aufgekauft wurde, wies die Zeichnung der langjährigen Mitarbeiterin ab. Die kündigte daraufhin.
Präsident Joe Biden hat ein letztes Mal die hohe Auszeichnung der „Medal of Freedom“ vergeben. Unter anderen an Anna Wintour, U2-Star Bono, George Soros – und den 2,06 Meter großen Basketballspieler „Magic“ Johnson.
Eine neue Umfrage zeigt: Die Bundesbürger fürchten, dass die Video-App der Demokratie und der mentalen Gesundheit schadet.
Donald Trump und sein Mäzen Elon Musk machen sich daran, westliche Demokratien zu zersetzen. Mehr als je kommt es jetzt auf Deutschland an.
Bestimmen Tech-Milliardäre in Zukunft über das Schicksal unserer Demokratie? Was Europa jetzt noch tun kann, um nicht zur Digitalkolonie von Unternehmern wie Elon Musk zu verkommen.
Frankfurt sucht ehrenamtliche Helfer für die Bundestagswahl. Ohne viel Nachdenken hat sich unsere Redakteurin gemeldet – und begriffen, dass sie noch viel zu lernen hat.
Thomas de Maizière hatte viele Ämter, er war Kanzleramtsminister, Verteidigungsminister, Bundesinnenminister. Ihn stört, wie ungerecht die Deutschen mit ihren Politikern umgehen.
Deutschland feiert in diesem Jahr das Jubiläum des Bauernkriegs von 1525. Aber die Landbevölkerung kämpfte damals auch gegen den Fortschritt, gegen das Aufkommen von Kapitalismus und moderner Staatlichkeit.
Elon Musk ist auf X laut und falsch genug. Man muss ihn nicht auch noch für einen Beitrag in der Zeitung anheuern, wie es die „Welt“ kürzlich getan hat. Das war ein großer Fehler.
Im Bundestagswahlkampf 2021 setzte noch der CDU-Kandidat Laschet auf Musk. Dass der US-Unternehmer jetzt für die AfD wirbt, verunsichert die Union – und nicht nur sie.
Eine besondere Episode: In der ZDF-Serie „Soko Leipzig“ geht es um den Holocaust und den Judenhass heute. Das in einer Krimiserie zu verhandeln, gelingt erstaunlich gut.
Sie hat schon immer Kuratieren, Forschen und Lehren verbunden, und Hochschulmanagement kann sie auch: Barbara Clausen kommt aus Montreal nach Frankfurt und will der Städelschule Raum und Zeit verschaffen.
Der hessische Innenminister Roman Poseck will den Schutz vor Cyberangriffen auf allen Ebenen verbessern. Dazu zählen auch Übungen, in denen der Ernstfall simuliert wird.
Die Zukunft der globalen Wirtschaft entscheidet sich nicht nur an Strafzöllen. China etwa sucht nach einer neuen Wachstumsformel, der KI-Boom belastet das Klima, Trump muss steigende Schulden bewältigen und die Welt rüstet auf.
So wichtig es wäre, dass die Palästinensische Autonomiebehörde ihre Machtposition stärkt: Der Kampf gegen die freie Presse führt in die völlig falsche Richtung.
Die Regierung in Tirana plant die temporäre Abschaltung von TikTok. Ist das eine Maßnahme zum Jugendschutz oder ein Willkürakt gegen die Meinungsfreiheit?
Warum nahm Elon Musks ideenpolitische Laufbahn eine solche Wende ins Autoritäre? Vor einem Agitator wie ihm hatten schon Leo Löwenthal und Theodor W. Adorno gewarnt.
Die EU soll nach der Wahlwerbung von Musk für die AfD gegen den Chef des Kurznachrichtendienstes X vorgehen, fordern Politiker. Gibt es dafür überhaupt eine Grundlage?
Früher schmückte sich Deutschland mit seiner Nähe zu Israel. Jetzt will das Auswärtige Amt von Annalena Baerbock nicht einmal einen israelisch-deutschen Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse wagen. Warum nur?
Demokratie lebt vom Streit. Doch es gibt Grenzen. Auch wenn es nicht immer sachlich zugeht: Ins Persönliche muss es nicht gehen.
Eigene Anstrengung ist nicht alles, da sind sich Fachleute einig. Worauf es noch ankommt – und wie man es in die Topetagen der deutschen Wirtschaft schafft.
Einfach war das vergangene Jahr ganz sicher nicht. Und das nun begonnene wird es auch nicht werden. Kriege und Konflikte, Hunger und Armut, die Sorge um Pekings Ambitionen und Donald Trumps Pläne haben die Gespräche bis in die Silvesternacht geprägt.
Ohne Unterstützung wird Indien seine Probleme nicht in den Griff bekommen. Ministerpräsident Modi ist in einer guten Position, dem Westen mehr Hilfe abzuverhandeln.