„Wir müssen die eigene Verzweiflung bekämpfen“
Beim „People’s March“ in Washington geben sich die Demonstranten kämpferisch. Doch mit der Massenbewegung gegen Donald Trump aus dem Jahr 2017 hat der Protest nichts mehr zu tun.
Beim „People’s March“ in Washington geben sich die Demonstranten kämpferisch. Doch mit der Massenbewegung gegen Donald Trump aus dem Jahr 2017 hat der Protest nichts mehr zu tun.
90.000 Predigten gegen Silvester und ein Angriff auf einen Weihnachtsmann: Zum Jahreswechsel konnte man wieder sehen, was von Erdoğans Regime ausgehende religiöse Hetze bewirkt – Anfeindung und Gewalt.
Beim Neujahrsempfang der NRW-CDU findet die frühere Kanzlerin ein paar freundliche Worte für ihren langjährigen Rivalen. Dann widmet sie sich den ganz großen Linien.
Wer hart schuftete, wählte früher SPD. Lange her, sogar im Ruhrgebiet. Jetzt kämpfen CDU, AfD und auch die Grünen um die einstige Kernklientel der Genossen.
Can Ansay vertickt massenhaft Krankschreibungen im Internet. Jetzt tritt er mit einer eigenen Partei zur Bundestagswahl an.
Die Entscheidung über den Standort des Mahnmals zur Erinnerung an das Attentat von Hanau – vor dem zukünftigen Haus für Demokratie – ist richtig. Sie sollte nicht weiter infrage gestellt werden.
Donald Trump und die neue Rechte feiern die Grenzüberschreitung. Dabei ist sie eigentlich ein Begriff der linken Philosophie – der vor allem bei Gilles Deleuze zentral war. Wie kam es zu dieser Verschiebung?
Die Querdenker demonstrieren noch immer. Es erscheint zwar nur noch der „harte Kern“, doch ihr Einfluss ist weiterhin groß.
Wähler wollen die sozialen Medien einhegen. Andererseits unterlaufen sie diese Versuche selbst immer wieder. Wie kommt man da heraus?
Bayerns Wissenschaftsminister über Künstliche Intelligenz, Deutschlands Digitalisierung, die Bildung der Kinder – und den Schutz der Demokratie.
Der scheidende US-Präsident Biden warnt vor einer Oligarchie in Amerika. Wir sprechen über den Einfluss von Elon Musk und anderen Tech-Milliardären auf den wiedergewählten Präsidenten Trump.
Der scheidende US-Präsident Biden warnt vor einer Oligarchie in Amerika. Wir sprechen über den Einfluss von Elon Musk und anderen Tech-Milliardären auf den wiedergewählten Präsidenten Trump.
Die Fristen zur Organisation der Bundestagswahl verkürzen sich. Der Trend zur Briefwahl wird dadurch erst einmal gestoppt. Das ist gut so.
Fast fünf Jahre nach dem rassistischen Attentat soll in Hanau ein Mahnmal entstehen, das an die Tat und ihre Opfer erinnern soll. Das Mahnmal soll vor dem geplanten „Haus der Demokratie und Vielfalt“ aufgestellt werden.
Zollmauern, Massenausweisungen und das Recht des Reicheren – mit Donald Trump ist eine neue Radikalität ins Weiße Haus eingezogen. Was kann dem entgegengesetzt werden? Führende Ökonomen liefern Orientierung.
Der österreichische Schriftsteller Martin Pollack war als Korrespondent in Osteuropa Zeuge der Epochenwende von 1989. Nun ist er im Alter von achtzig Jahren gestorben.
Das Deutschland der Zukunft beginnt am 23. Februar 2025. Hier kommt ein Vorschlag, wie wir in der Digitalisierung mit den Besten mithalten können.
Immer wieder machen ihre Politiker durch extrem rechte Ausfälle von sich reden. Jetzt könnte die FPÖ in Österreich den Kanzler stellen. Wo kommt die Partei her?
Musk und Weidel +++ Baerbocks Amtsführung +++ Sakrale Räume
Rechte Parteiführer und ihre popkulturellen Idole versprechen den Wählern gleichzeitig Normalität und Disruption. Dass das nicht zusammenpasst, ist der Witz ihrer Sache: Sie machen Politik ohne Begründungen.
Besorgt diskutiert eine Talkrunde über Donald Trumps Pläne nach dem Amtsantritt. Dabei gibt es neben Warnern auch beschwichtigende Stimmen – ganz wie in den USA. Und einer kann „woke“ nicht definieren.
Joe Biden kann die Demokraten nicht mehr führen. Sonst aber auch niemand. Trumps Gegner müssen sorgfältig überlegen, wo sie mit ihm kooperieren – und wo sie Widerstand leisten.
Es ist erschreckend, dass junge Erwachsene sich kaum eine Wohnung, geschweige denn ein Auto leisten können. Die Gefährdung steigt bei niedriger Bildung.
Viola Amherd gab der Schweiz in den schwierigen Verhandlungen mit der EU ein Gesicht. Innenpolitisch ist die Bilanz der Verteidigungsministerin jedoch durchwachsen.
Und jetzt bitte lachen: Bei der Premiere seines Buchs „Den Bach rauf“ trat Robert Habeck in Berlin mit dem Moderator Micky Beisenherz zusammen auf. Es sollte nicht nur, es musste launig werden.
Die deutsche Klimapolitik reguliert Sektoren, die dem EU-weiten Emissionshandelssystem ETS unterliegen, und bleibt damit klimapolitisch weitgehend wirkungslos. Erfolgversprechender wäre der umfassende Ausbau des EU-Emissionshandels.
Viele junge Menschen wählen die AfD und nutzen die sozialen Netzwerke – vor allem Tiktok und X – als wichtigste Informationsquelle. Woran liegt das?
Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat in seiner letzten Rede aus dem Oval Office die Bürger dazu aufgerufen, für die Demokratie zu kämpfen. In den USA bilde sich eine „gefährliche Machtkonzentration“.
Die Großmächte und viele Schwellenänder in Asien haben große Erwartungen an Donald Trump im Weißen Haus. Demokratische Staaten in der Region sorgen sich dagegen um ihre Sicherheit, schreiben zwei frühere Schweizer Botschafter.
Nachdenken über das Land – und sich selbst. Im alten Berliner Westen stellt der Wirtschaftsminister und Kanzlerkandidat der Grünen sein neues Buch vor. Habeck spricht von einer „Kursbestimmung“, und zwar: „den Bach rauf“.
Mehrheit ist Mehrheit? Was eine Demokratie wert ist, erweist sich an ihrem Umgang mit der Minderheit. Niemand zeigt das eindrucksvoller als Eugène Ionesco in „Die Nashörner“.
Wie es nach der Einigung auf ein Gaza-Abkommen weitergeht. Wie Frankreichs Premierminister Bayrou sein politisches Überleben sichern will. Und worüber die deutschen Fußballklubs streiten. Der F.A.Z. Newsletter
US-Präsident Joe Biden verabschiedet sich mit einer düsteren Warnung vor Donald Trumps Umfeld von den Amerikanern. Und kann zugleich einen letzten Erfolg feiern – der auch mit Trump in Verbindung steht.
Jede Zelle meines Körpers spürt es: Die Brände in Los Angeles legen vertraute Orte in Asche. In Kalifornien lernten wir früh, Warnsignale zu verdrängen. Wie ich aus Potsdam auf meine kalifornische Heimat blicke.
„Vollpfosten“, „Idiot“, „Bastard“: Volksvertreter werden beleidigt, mal heftig, mal harmlos. Was davon strafbar sein sollte, wird nicht nur in Deutschland diskutiert.