Keine Panik nach politischem Beben
Der Dax stabilisiert sich trotz politischer Unsicherheiten. Die latente Skepsis gegenüber der Politik bleibt.
Der Dax stabilisiert sich trotz politischer Unsicherheiten. Die latente Skepsis gegenüber der Politik bleibt.
Manfred Pentz, der hessische Europaminister, hat zwei AfD-Landtagsabgeordnete kurzfristig von einer Delegationsreise nach Serbien und Kroatien ausgeschlossen. Dafür bekommt er in Wiesbaden nicht nur Zustimmung.
Die Demokratie brauche „ein Verständnis von Gemeinsamkeit“, sagte der scheidende Bundeskanzler bei seiner Verabschiedung am Montagabend vor dem Verteidigungsministerium. Von Boris Pistorius gab es lobende Worte.
Christian Dürr will die FDP in die Zukunft und zurück in den Bundestag führen. Hier beschreibt der designierte neue Parteichef, wie er die Liberalen positionieren will.
Der Verfassungsschutz muss seine Einstufung der AfD vor Gericht begründen. Selbst wenn er recht bekommt: Es gibt keine Pflicht, einen Verbotsantrag zu stellen.
Der neue Kanzler muss nun im Inland wie im Ausland zeigen, dass er führen kann, auch unter Beschuss von allen Seiten. Vom Erfolg der schwarz-roten Regierung hängt die Zukunft der deutschen Demokratie ab.
In Berlin unterschreiben Union und SPD den Koalitionsvertrag, doch wirkliche Aufbruchstimmung kommt nicht auf. Zuvor haben die Sozialdemokraten ihre Personalauswahl vorgestellt.
Trump und Söder zeigen sich zum Star-Wars-Tag auf sozialen Netzwerken mit Lichtschwert. Doch echte Jedi-Ritter können beide nicht werden – da helfen auch mit KI erstellte Bilder nichts. Der Drang nach Macht ist zu stark in ihnen.
In der neuen Legislaturperiode wird die AfD als größte Oppositionspartei eine zentrale Rolle spielen. Vor allem die CDU ringt mit dem richtigen Umgang.
Führende Unionspolitiker stehen einem AfD-Verbotsverfahren skeptisch gegenüber. „Man muss die AfD nicht wegverbieten“, sagt der designierte Innenminister Dobrindt. Das Auschwitz-Komitee fordert Konsequenzen.
Die SPD will auf Erfahrung und auf neue Gesichter setzen. Scholz wünscht sich „Respect“. Und die Kritik von US-Außenminister Rubio an der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch sorgt für Verärgerung in Berlin. Der F.A.Z. Frühdenker.
Suzanne Vega ist zurück. Ein Gespräch mit der US-Musikerin, die mit ihrem Song „Luka“ berühmt wurde, über ihre deutschen Wurzeln, den Widerstand gegen Trump und das neue Album
Mit einer „Woche der Meinungsfreiheit“ will der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ein Zeichen für eine offene Gesellschaft setzen. Den Auftakt machten Michel Friedman, Alena Buyx und Iris Berben.
Wer glaubt, man komme der AfD nur mit dem Verfassungsschutz oder einem Parteiverbot bei, begeht einen Fehler mit fatalen Folgen für die Demokratie. Und wie es juristisch ausgeht, ist längst nicht ausgemacht.
Als Kunstsammler begeisterte der frühere Daimler-Benz-Chef Edzard Reuter sich mit seiner Frau Helga für die Künstlergruppe ZERO. Ein Gespräch mit Dirk Boll von Christie’s über die Kollektion des Paars, die bald in Paris versteigert wird.
Bündnisse gegen Rechts fordern nach der Bewertung des Verfassungsschutzes ein sofortiges Verbotsverfahren – und rufen zu Protesten am 11. Mai auf.
Die Stadt Kassel steht für Aufklärung, große Ideen und bemerkenswerte Schicksale. F.A.Z.-Redakteur Mark Fehr hat über diese „Geniestreiche aus Kassel“ ein Buch geschrieben. Einen Auszug daraus lesen Sie hier.
Rumäniens Präsidentenwahl war eine Farce. Vor der Wiederholung am Sonntag gibt es Hoffnungsschimmer: In Ploiești kämpft ein Bürgermeister gegen die alten politischen Kräfte.
Lange galt als ausgemacht, dass die Weimarer Republik scheiterte, weil ihr intellektuelle Fürsprecher fehlten. Alexander Gallus hat nun eine Wochenzeitschrift von 1931 entdeckt, die dieses Diktum in Frage stellt. Ihre Herausgeber waren illuster.
Nach zwanzig Jahren in Berlin geht Cem Özdemir nach Stuttgart. Im Interview spricht er über das Berliner Politikerdasein, die AfD und seine Hoffnungen für Baden-Württemberg.
Nachdem der Verfassungsschutz die AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft hat, meldete US-Außenminister Marc Rubio sich polternd zu Wort. Das Auswärtige Amt gibt auf X kontra.
Die serbische Protestbewegung droht zu scheitern wie viele andere vor ihr. Der Grund ist immer derselbe: die Weigerung, mit Parteien zusammenzuarbeiten.
Die AfD ist vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft worden. Im Bundestag wird dadurch das Dilemma der wehrhaften Demokratie noch einmal größer.
Die Sozialdemokratin Carmen Wegge erwartet einen neuen Verbotsantrag gegen die AfD. Schwarz-Rot müsse darüber diskutieren, was aus der Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ folgt.
Vor 65 Jahren fuhr Pier Paolo Pasolini einmal rund um Italien. Wir reisen auf seinen Spuren um den Stiefel – und halten an den Küsten des schönsten europäischen Landes Momente fest, wie er sie erlebt haben könnte.
Der Verdacht, dass die AfD gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Bestrebungen verfolge, habe sich bestätigt, teilt der Inlandsgeheimdienst mit. Die AfD will dagegen klagen.
Schaffigkeit als Erfolgskriterium: Beim Festakt zum 90. Geburtstag des schwäbischen Unternehmers Reinhold Würth fordern Jubilar und Gäste mehr Leistungsbereitschaft und Engagement.
Beschäftigte der Glockenbrot-Bäckerei protestieren am 1. Mai gegen die geplante Schließung ihres Werks in Frankfurt. Aber auch andere Arbeitnehmer haben Zukunftssorgen.
Rumäniens Präsidentenwahl wurde nach heftigen Manipulationen annulliert. Inzwischen wird immer deutlicher, wie der Betrug ablief. Und ein Urheber ist eine große Überraschung.
Nach 14 Monaten „Sommermärchen“-Prozess stellt sich die Frage: War er nur eine Verschwendung von Steuergeld und Justizkapazitäten? Wer meint, das alles hätte man sich sparen können, liegt falsch.
Politiker auf allen Ebenen werden beleidigt, bedrängt oder bedroht. Gewalt halten viele von ihnen mittlerweile für Alltag – das darf sie aber nicht werden.
Die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens will auf den Terroranschlag aus Pakistan antworten. Zugleich stärkt sie die Partnerschaften mit den USA und Europa. Für Brüssel liegt hier eine Chance.
In der Affäre um die politischen Schriften des Würzburger Historikers Benjamin Hasselhorn spricht Hasselhorns Chef Peter Hoeres von einer „deutlichen Stellungnahme des bayerischen Wissenschaftsministeriums“. Das Ministerium möchte allerdings gar nicht Stellung genommen haben.
Der Würzburger Historiker Benjamin Hasselhorn schmiedete in neurechter Gesellschaft Schlachtpläne für den Kampf um die Seele der Deutschen. Heute schwiege er lieber darüber. Dass Studenten auf korrekte Autorenangaben Wert legen, soll Rufmord sein.
Die jüdische Gemeinde in Hanau feiert ihr zwanzigjähriges Bestehen mit einer neuen Thorarolle. Die Prozession durch die Stadt zeigt die Bedeutung jüdischen Lebens für die Gemeinschaft.
Sein Landesverband werde in der neuen Bundesregierung „angemessen abgebildet sein“, versichert der hessische SPD-Vorsitzende Sören Bartol. Den Ausgang des Mitgliederentscheids sieht er als „sehr deutliche Unterstützung der Basis“.