Margot Friedländer gestorben
Bis zuletzt hat sie sich unermüdlich für das Erinnern eingesetzt. Jetzt ist Margot Friedländer im Alter von 103 Jahren gestorben. „Sie hat unserem Land Versöhnung geschenkt“, teilte Bundespräsident Steinmeier mit.
Bis zuletzt hat sie sich unermüdlich für das Erinnern eingesetzt. Jetzt ist Margot Friedländer im Alter von 103 Jahren gestorben. „Sie hat unserem Land Versöhnung geschenkt“, teilte Bundespräsident Steinmeier mit.
Bei einer Veranstaltung an der Harvard Universität inszeniert sich der neofaschistische Blogger Curtis Yarvin als Intellektueller.
Gesundheit, Politik, Familie oder Partnerschaft: Heute scheint vieles käuflich zu sein. Manche beklagen das. Doch die Marktwirtschaft zu hindern, das Leben zu durchdringen, ist auch keine gute Idee.
In einer Frage sind sich die meisten Deutschen einig: Sie lehnen Trump ab. Was bedeutet das für ihr Verhältnis zu den Amerikanern? Ein Tag auf dem deutsch-amerikanischen Volksfest am Stützpunkt Hohenfels.
Den eigentümlichen deutschen Pazifismen zum Trotz und den Ukrainern zum Dank: Noch ist Europa nicht verloren.
Der Verfassungsschutz nennt die AfD öffentlich nicht mehr „gesichert rechtsextremistisch“. An der grundsätzlichen Einschätzung ändert das nichts. Die Entscheidung wirft gewichtige Fragen auf – für Staat, Gesellschaft und nicht zuletzt für die Partei und ihre Mitglieder selbst.
Auf Wilhelm Wolf folgt Carsten Paul als neuer Präsident des Frankfurter Landgerichts: Der frühere Bundesrichter bringt in herausfordernden Zeiten Erfahrung und Gelassenheit mit.
Bundeskanzlerwahl +++ AfD und Verfassungsschutz +++ Wissenschaftssprache +++ Historiker Gerd Krumeich
Das Vorgehen des Verfassungsschutzes gegen die AfD wirkt gelinde gesagt holprig. Doch strategische Erwägungen und PR dürfen für das Amt keine Rolle spielen.
Der Verfassungsschutz hat mit seinem AfD-Gutachten die Verbotsdebatte neu entfacht. Daran ändert auch die jüngste Stillhaltezusage nichts. Ein Plädoyer für einen verantwortungsbewussten Diskurs jenseits reflexhafter Forderungen.
Ina Hartwig und Kolja Müller wollen bleiben, was sie seit zwei Jahren sind: Doppelspitze der Frankfurter SPD. Vor dem Parteitag und den Vorstandswahlen am Samstag äußern sie sich zur Lage der Partei und zum Zustand der Stadtregierung.
Demokratien können nur überleben, wenn sie sich gemeinsam verteidigen. Dies ist eine der wichtigsten Lehren achtzig Jahre nach dem Sturz der Nazis.
Der Bundespräsident beklagt in seiner Rede einen doppelten „Epochenbruch“ durch Trump in den USA und durch Russlands Ukrainekrieg. Er kritisiert jene, die einen „Schlussstrich“ unter die deutsche Geschichte ziehen wollen.
In Istanbul sind abermals zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um für die Freilassung des verhafteten Oppositionsführers Ekrem İmamoğlu zu demonstrieren. "Unser Kampf ist der Kampf für die Demokratie“, sagte CHP-Chef Özgür Özel.
Kanzler im zweiten Anlauf +++ Tag der Befreiung +++ Kritik am Koalitionsvertrag +++ Erste deutsche Demokratie
Der heutige 8. Mai ist ein wichtiger Tag. Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Ohne die Befreiung durch die Alliierten hätten wir nicht die Demokratie, um die und mit der wir immer wieder ringen. Auch wenn man dann und wann schlucken muss, wie beim Abstrafen von Friedrich Merz im Deutschen Bundestag.
Zuletzt war es ruhiger geworden um den inhaftierten Istanbuler Bürgermeister und Erdoğan-Rivalen. Nun bringt seine Partei in einem Kraftakt wieder Zehntausende zu Protesten auf die Straße.
Geschichte und Gegenwart in einem acht Stunden langen Theatermarathon: Mit einer Starbesetzung probt Regisseur Maxime Mourot für die „Passionsspiele“ in der Frankfurter Paulskirche.
In den Beratungen des Parlamentarischen Rats über das Grundgesetz lagen die Positionen der Parteien oft weit auseinander. Das Zünglein an der Waage war nicht selten die FDP unter Theodor Heuss. Was lässt sich heute daraus lernen?
Die sieben größten jüdischen Diasporagemeinden suchen nach Strategien, um zunehmenden antisemitischen Vorfällen zu begegnen. Allein in den USA sind diese von 2021 bis 2023 um 227 Prozent gestiegen.
Am 80. Jahrestag des Kriegsendes übernehmen die CEOs von 49 Unternehmen Verantwortung. Deutsche Konzerne hätten dazu beigetragen, „die Herrschaft der Nationalsozialisten zu festigen.“ Ihre Erklärung im Wortlaut.
Frankreichs Präsident wünscht sich einen ausgeprägteren „deutsch-französischen Reflex“ – und findet Bestätigung bei dem neuen Bundeskanzler. Sie sprechen in Paris über Europas Sicherheit, die Ukraine und Donald Trump.
Ihr Blick ging über den Pazifik, ihre Sorge galt den Problemen der Friedens. Bis es im Herbst 1945 zum Streit um Deutschland kam. Wie die Vereinigten Staaten das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebten.
Verantwortungslos, demütigend, typisch deutsch: Die Wahl von Friedrich Merz zum neuen Bundeskanzler wurde auch in ausländischen Medien kommentiert. Eine Auswahl.
Eine Frage der Ehre: Achtzig Jahre nach dem 8. Mai 1945 ist in Deutschland eine neue Erinnerungsepoche angebrochen – mit drastischen Folgen für unser kollektives Bewusstsein.
Amerikanische Techkonzerne wie Apple, Google und Open AI verlassen China wegen hoher Zölle und politischer Spannungen. Apple will bis 2026 die Mehrheit der iPhones für den US-Markt in Indien produzieren, während Google Milliarden in neue Standorte investiert und Open AI intensiv nach Entwicklern sucht.
Auf Social Media breitet sich digitaler Faschismus aus und deutet die Geschichte um. Was die aktuelle Studie „Der Holocaust als Meme“ darlegt, dringt in die Köpfe junger Menschen ein und bedroht die Demokratie.
Wachsende Wissenslücken und Falschaussagen über die NS-Zeit bei Schülern sind ein Alarmsignal. Fehlende Geschichtskenntnis ist eine Gefahr für die Demokratie.
Im Vereinsregister von Frankfurt wird ein Nazi-Club aufgeführt, der seit 2012 verboten ist. Wie kann das sein? Wir haben beim Bundesinnenministerium und beim Amtsgericht Frankfurt nachgefragt.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik scheitert ein angehender Kanzler im ersten Wahlgang. Es folgen Stunden voller Rätsel im Deutschen Bundestag. Ein Protokoll.
Friedrich Merz wird erst im zweiten Wahlgang zum zehnten Bundeskanzler gewählt. Wir sprechen über die unerwartete Zitterpartie mit dem Leiter unserer Parlamentsredaktion, Eckart Lohse.
Der Dax stabilisiert sich trotz politischer Unsicherheiten. Die latente Skepsis gegenüber der Politik bleibt.
Manfred Pentz, der hessische Europaminister, hat zwei AfD-Landtagsabgeordnete kurzfristig von einer Delegationsreise nach Serbien und Kroatien ausgeschlossen. Dafür bekommt er in Wiesbaden nicht nur Zustimmung.
Die Demokratie brauche „ein Verständnis von Gemeinsamkeit“, sagte der scheidende Bundeskanzler bei seiner Verabschiedung am Montagabend vor dem Verteidigungsministerium. Von Boris Pistorius gab es lobende Worte.
Christian Dürr will die FDP in die Zukunft und zurück in den Bundestag führen. Hier beschreibt der designierte neue Parteichef, wie er die Liberalen positionieren will.
Der Verfassungsschutz muss seine Einstufung der AfD vor Gericht begründen. Selbst wenn er recht bekommt: Es gibt keine Pflicht, einen Verbotsantrag zu stellen.