Wer hat für die Freiheit gearbeitet?
Phantastische Geschichtsromane spiegeln die Enttäuschung der Afroamerikaner über das Steckenbleiben der Bürgerrechtsbewegung. Unterdessen entdecken Historiker die Handlungsmacht der Sklaven.
Phantastische Geschichtsromane spiegeln die Enttäuschung der Afroamerikaner über das Steckenbleiben der Bürgerrechtsbewegung. Unterdessen entdecken Historiker die Handlungsmacht der Sklaven.
Nach der Chaos-Randale debattieren die Hamburger leidenschaftlich über die Ereignisse. Hat die Linke die Stadt verraten? Ein offener Brief an den Vertreter des linksautonomen Zentrums Rote Flora.
Die ARD würde online gern alles machen, auch das, was die vom Staat unabhängigen Zeitungen und Zeitschriften leisten. Zwei Rundfunkräte sprechen dazu Klartext. Setzen sie sich durch, muss sich die Presse warm anziehen.
Bei landesweiten Protesten gegen Venezuelas Präsident Maduro ist ein Jugendlicher ums Leben gekommen. Damit steigt die Zahl der Opfer auf mehr als 90.
Nach den Hamburger Krawallen versuchen führende Sozialdemokraten, eine sprachliche Brandmauer zwischen Gewalt und dem Begriff „links“ zu ziehen. Doch damit könnten sie sich selbst schaden.
In gut recherchierten Einzelbeiträgen geht es um die Rolle globaler Entwicklungen in den Wahlkämpfen von Franklin Delano Roosevelt bis zu Bill Clinton und inwiefern die Kandidaten mit ihren Positionen nicht nur die Außenpolitik des Landes, sondern auch Entwicklung und Verlauf der Kampagnen prägten.
Kaum sind die Rauchschwaden verzogen, die Glassplitter weggefegt, werden schon die Schuldigen gejagt. Doch in Hamburg ist nicht die Polizei gescheitert, sondern eine Gesellschaft im Umgang mit politischem Extremismus.
Auf der Kundgebung ‘Hamburg zeigt Haltung’ zitiert der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio Bundeskanzler Willy Brandt: “Wir müssen mehr Demokratie wagen.” Zu der Veranstaltung aufgerufen hatten unter Anderem die Bürgerschaftsfraktionen der Grünen und der SPD.
Die Vereinsführung von Hannover 96 hat 119 Anträge von potentiellen Mitgliedern abgelehnt. Die Handlungen von Martin Kind sorgen für Unruhe – dahinter steckt auch ein grundlegendes Problem des deutschen Profifußballs.
Der Nacht mit Krawall und Plünderungen folgt der letzte Tag des G-20-Gipfels. Zehntausende wollen heute friedlich protestieren. Aber auch weitere Krawalle sind nicht ausgeschlossen.
Bis Sonntagnachmittag erwartet die Staats- und Regierungschefs in Hamburg ein straffes Programm. FAZ.NET berichtet mit zahlreichen Kollegen aus der Hansestadt – ein Überblick.
Zahlreiche Demonstrationen begleiten den G-20-Gipfel in Hamburg. Unsere Übersicht zeigt die wichtigsten Ereignisse.
Das Treffen der G 20 in Hamburg ist keine Weltregierung und auch keine Wertegemeinschaft. Unbedeutend ist die Gruppe trotzdem nicht. Im Gegenteil.
In unserem Land ist die Demokratie bedroht. Der Präsident hat alle Macht, das Parlament ist suspendiert, Gewaltenteilung gibt es nicht mehr. Viele sind unschuldig in Haft: Warum ich auf die Straße gehe. Ein Gastbeitrag.
Der Bundesrat hat den Weg frei gemacht für die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Außerdem hebt die Länderkammer nach Jahrzehnten die umstrittenen Urteile gegen Homosexuelle auf.
Es kommt wie befürchtet: Die Demonstration von G-20-Gegnern unter dem Motto „Welcome to Hell“ eskaliert. Flaschen fliegen, Wasserwerfer der Polizei sind im Großeinsatz. Es sind hässliche Bilder, die von Hamburg in die Welt gesendet werden.
Dieter Grimm hält nicht viel von Erzählungen, egal ob er die Heldenrolle spielt oder die Verfassung: Ein Bielefelder Kolloquium ehrt ihn. Dabei wurde auch diskutiert, ob es zu einer Übernutzung der Verfassung gekommen ist.
In seiner Warschauer Rede fordert Donald Trump eine Rückbesinnung auf westliche Traditionen und Werte. Damit liegt Amerikas Präsident nicht falsch – und vergreift sich doch im Ton. Ein Kommentar.
Ohne Grundgesetzänderung keine Öffnung der Ehe, heißt es. Aber das Bundesverfassungsgericht hat schon 1993 die Möglichkeit ins Auge gefasst, dass eine Definition des einfachen Gesetzgebers genügt.
Vor zwei Jahren wohnten in den Hamburger Messehallen noch Flüchtlinge. Jetzt konferieren dort die Mächtigen der Welt. Was macht das mit dem Stadtviertel? Wie fühlen sich die Anwohner? Ein Interview.
Hamburg ist wegen des G-20-Gipfels im Ausnahmezustand. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestbewegungen. Das bringt vor allem die Grünen in Bedrängnis.
Die katalanische Regionalregierung treibt die Abstimmung über die Unabhängigkeit voran. Kritische Stimmen werden dabei ignoriert. Madrid kritisiert die Pläne derweil als „Wahnvorstellungen“.
In der Thüringer AfD ist die stellvertretende Landesvorsitzende Steffi Brönner zurückgetreten – aus Protest. Sie beklagt Rechtsnationalismus und „verwirrte Geschichtsromantiker“.
Leben wir wirklich in postdemokratischen Zeiten? Als EU- Parlamentarier erlebe ich etwas anderes. Die Fortschritte, die wir in Europa bereits gemacht haben, unterschätzen wir massiv. Ein Gastbeitrag.
Schriftsteller Michael Kleeberg erregte während seiner Frankfurter Poetikdozentur das Publikum und auch die Universität. Wie konnte es dazu kommen? Ein Gespräch.
Die Rede von der „Wiederkehr des Kalten Krieges“ führt in die Irre. Richtig wäre ein Vergleich mit den Konstellationen der Zwischenkriegszeit. Die sind jedoch zu wenig geläufig. Ein Gastbeitrag.
Katalonien will illegal über die Abspaltung von Spanien abstimmen. Kompromisse sind nicht in Sicht. Zu Besuch in einer Region, die sich „Nation“ nennt.
Als Starökonom Karriere zu machen braucht viel Köpfchen, Durchhaltevermögen und ein gutes Netzwerk. Warum es ausgerechnet so viele Wirtschaftswissenschaftler aus Vorarlberg geschafft haben.
Wenn Kohleminen einstürzen, wenn die Polizei durchdreht, wenn der Fußballverein verliert: Das waren die Gülenisten. Anscheinend hat in der Türkei niemand mehr ein Interesse daran, nach den wirklich Verantwortlichen zu suchen.
Eigentlich gibt es nur eine Frage, die den Deutschen auf der Seele brennt: Wie hat sich Hongkong verändert? In vielerlei Hinsicht fällt das Fazit überraschend aus.
Donald Trump hat mit seinem Prügel-Tweet gegen CNN ein großes Echo provoziert. Twitter prüft den Fall und sieht in dem Video keinen Verstoß gegen seine Regeln.
Im Februar 1934, als in Österreich das Dollfuß-Regime einen Aufstand durch Angehörige einer sozialdemokratischen paramilitärischen Truppe („Schutzbund“) niederschlug, sollen die Nationalsozialisten das Geschehen von Deutschland aus „durch Agents Provocateurs“ herbeigeführt haben.
Als Bundeskanzler hat Kohl eine europäische Rechtsgemeinschaft gefördert. Heute ist davon wenig übrig geblieben.
Vor dem G-20-Gipfel am Freitag und Samstag haben zahlreiche Organisationen zu Protesten und Demonstrationen aufgerufen. Den Anfang macht eine „Protestwelle“ auf dem Hamburger Rathausmarkt.
Die jetzt im Bundestag beschlossene „Ehe für alle“ ist nicht das Ende einer Debatte, sondern deren Neuanfang. Denn die Institution Familie hat sich verändert – und der Staat hat nicht darüber zu befinden, was „natürlich“ ist. Ein Kommentar.
Lange haben wir den türkischen Präsidenten Erdogan mit Samthandschuhen gestreichelt, nur damit er wieder lieb ist. Aber jetzt sagt Berlin endlich Nein! Auch wenn diese Sicht immer weiter um sich greift: Richtig ist sie nicht.