Auf dem Boden der Tatsachen
Christian Schmidts Alleingang verpestet derzeit die Stimmung in Berlin. Dabei könnte die Causa Schmidt für die SPD auch zur Chance werden. Eindeutig problematisch ist hingegen der nordkoreanische Raketentest.
Christian Schmidts Alleingang verpestet derzeit die Stimmung in Berlin. Dabei könnte die Causa Schmidt für die SPD auch zur Chance werden. Eindeutig problematisch ist hingegen der nordkoreanische Raketentest.
Papst Franziskus fordert bei seinem Besuch in Burma, dass alle Minderheiten geachtet werden sollten. Das reicht Menschenrechtler nicht aus – sie sind von dem Kirchenoberhaupt enttäuscht.
Der Holocaust kann sich jederzeit wiederholen, sagt Harald Welzer. Im Gespräch warnt der Soziologe vor Gedenkformeln, Vergleichsverboten – und leerem Pathos.
Drei Neuerscheinungen über die Europäische Union zeigen, dass oft nationalstaatliche Perspektiven den Blick auf die Krise trüben.
Einige Erkenntnisse der Talkrunde bei Anne Will: Minderheitsregierungen gebe es in Deutschland eigentlich immer wieder. Und Koalitionsverträge seien sowieso nicht mehr so wichtig wie andere Faktoren.
Der Separatismus in Schottland und Katalonien stößt im Ausland vielfach auf Verwunderung. Er enthüllt Legitimationsschwächen des demokratischen Staates, der stillschweigend voraussetzt, wer zu ihm gehört. Ein Gastbeitrag.
Die Union warnt die SPD: „Bei den Kernthemen innere Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität muss der Vertrag die Handschrift der Union tragen“, fordert ein führender Wirtschaftspolitiker in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Mit seiner eingeschränkt handlungsfähigen Regierung untergräbt Deutschland eine tragfähige Politik – nicht nur im Inneren, sondern auch in Europa. Der Schaden ist bereits da.
Der Wiederaufbau der Garnisonkirche reißt Gräben in der Potsdamer Stadtgesellschaft auf. Das Vorgehen steht selbst in der Tradition einer Tabula-rasa-Haltung, deren zerstörerische Folgen es beheben will.
Die Fernsehserie „Babylon Berlin“ soll vor einer Wiederkehr Weimarer Verhältnisse warnen. Was damit gemeint sein könnte, ist eine Frage für das neue Studienfach „Public History“.
Der Chef von BHP Billiton will in Kali investieren, das Schiefergas in Amerika verkaufen und die Frauenquote deutlich erhöhen. Ein Gespräch mit dem Chef des größten Bergbaukonzerns der Welt.
In nur wenigen Wochen wird Deutschland 1933 zur Diktatur. Als das Parlament seine Gesetzgebungskompetenz aufgibt, ist der Weg frei für politische und antisemitische Verfolgung. Johnsons „Jahrestage“ spiegeln das wieder.
Der Grünen-Chef Cem Özdemir will 2018 nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren. Nun hat er mögliche Kandidaten für seine Nachfolge in der Partei benannt. Wen bringt er ins Gespräch?
Beim Bundeskongresses der Jusos in Saarbrücken bekräftigen die Jungsozialisten ihren Widerstand gegen eine Neuauflage der großen Koalition. Dann spricht Martin Schulz – und muss sich vor den jungen Genossen verteidigen.
Fortschritt in der arabischen Welt ist für viele Menschen eine ungewöhnliche Schlagzeile. Doch in Tunesien ist die Zivilgesellschaft eine treibende Kraft bei der Stärkung der Frauenrechte.
Mal ist es Theater, mal Erpressung, mal blanke Not: Wenn jemand nicht mehr mitmachen will, kann das ganz unterschiedliche Gründe haben – von Christian Lindner bis Karlsson vom Dach.
Neuerungen können gefährlich sein. Wenn man es geschafft hat, alt zu werden, muss man die wesentlichen Dinge richtig gemacht haben. Warum daran was ändern?
Bis heute fällt es Protestanten schwer, den Reformator als den zu sehen, der er auch war: ein Hetzer gegen die Juden. Seine Schriften wirkten bis ins Deutschland der Nationalsozialisten. Ein Gastbeitrag.
Im hessischen Landtag geben sich die Grünen kompromissbereit und sorgen für eine erfolgreiche Koalition mit der CDU. Doch die Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille an den früheren Ministerpräsidenten Roland Koch sorgt für Zündstoff.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das IOC dazu aufgefordert, seine Korruptionsaffären aufzuklären. Auch zu einem effektiven Doping-Kontrollsystem findet er deutliche Worte.
Die Sozialdemokraten stehen vor einem entscheidenden Wendepunkt. Solange Jamaika möglich war, sprach nichts gegen konsequente Opposition. Doch jetzt sieht die Lage anders aus. Ein Kommentar.
Jamaika, GroKo oder Minderheitsregierung - die Entscheider in den kleinen deutschen Firmen wollen keine Neuwahl. Ihr Verbandschef hat eine klar Botschaft für Merkel & Co.
Populisten nehmen für sich in Anspruch, den wahren Willen des Volkes erkannt zu haben. Es gibt aber weder ein homogenes Volk, noch die absolute Wahrheit. Zwei Wege sind hilfreich als Rezept gegen Populismus. Ein Gastbeitrag.
Aktionskünstler haben neben dem Privathaus des AfD-Politikers Björn Höckes ein „Denkmal der Schande“ errichtet. Jetzt ermittelt die Polizei. Und der Vermieter kündigt zum Jahresende.
Nicht nur bei der CSU geht der Machtkampf in die entscheidende Phase, auch bei der SPD knarzt es. Und in Argentinien bleibt das Rätsel des verschollenen U-Bootes ungelöst.
Die SPD muss sich klar nach links orientieren, gleichzeitig aber einen ebenso klaren „realistischen“ Kurs einschlagen. Wenn sie das nicht schafft, ist ihr nicht mehr zu helfen. Ein Gastbeitrag.
Emmerson Mnangagwa soll laut Medienberichten am Freitag neuer Präsident von Zimbabwe werden. „Das Krokodil“ stand jahrzehntelang fest an der Seite des Despoten Robert Mugabe.
Trolle sind den Denkgewohnheiten der westlichen Welt viel näher, als ihr klar ist, sagt die amerikanische Wissenschaftlerin Whitney Phillips. Ein Gespräch über Provokation und Hate Speech im Web.
Der Tesla-Chef Elon Musk baut nicht nur Elektroautos. Er will den Mars kolonialisieren und das menschliche Gehirn verdrahten. Ein Spruch jagt den nächsten. Nehmen wir ihn doch einmal beim Wort!
Jamaika ist am Ende. Oder doch nicht? Das „Frankfurter Allgemeine Bürgergespräch“ mit Jasper von Altenbockum und Heribert Prantl dreht sich um die Zukunft des Landes.
„Reporter ohne Grenzen“ sieht den Medienpluralismus in Brasilien gefährdet. Presse, Rundfunk und Internet sind in den Händen der mächtigen „Colonels“. Zu den Oligopolisten zählt auch ein Bischof.
Jamaika, Große Koalition oder Neuwahlen – Deutschland sucht fieberhaft nach einer absoluten Mehrheit. Dabei zeigen zahlreiche Demokratien: Wir brauchen sie gar nicht. Ein Gastbeitrag.
Proteste, diplomatische Verstimmungen und verärgerte Gäste: Die kritisch beäugte Reise von Chinas U 20 durch die deutsche Fußballprovinz wird zum Politikum. Nun meldet sich Peking zu Wort.
Nicola Beer verteidigt im Interview das Scheitern der Jamaika-Sondierungen und bekräftigt die Notwendigkeit von klarer Haltung und Glaubwürdigkeit.
Die gegenwärtige Situation sei eine Bewährungsprobe für Deutschland, sagt der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble – und ruft die Parteien zu mehr Kompromissbereitschaft auf. Ein Wort verbittet er sich allerdings.
Die FDP hätte in einer Merkel-Regierung über kurz oder lang nackt dagestanden. Die Wirtschaft sollte Schwarz-Gelb-Grün also nicht nachweinen. Deutschland bleibt eine Regierung voller Widersprüche erspart.