Die Schuldvermutung
Die oft grenzenlose Bewunderung für „große“ Männer (und Frauen) sollte überdacht werden.
Die oft grenzenlose Bewunderung für „große“ Männer (und Frauen) sollte überdacht werden.
Das Jahr 2017 war gesellschaftlich von Tabubrüchen und Ignoranz gegenüber den Fakten geprägt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich dem stellen und für einen fairen Diskurs sorgen. Ein Gastbeitrag.
Welche Debatte sehen junge Journalisten im nächsten Jahr auf ihr Land zukommen, wie stark ist die Rolle der Presse? Eine Umfrage unter sechs internationalen Erasmus-Studierenden an der Universität Aarhus.
Sie sitzt für die Union mit am Sondierungstisch mit der SPD. Im FAZ.NET-Interview erklärt die stellvertretende CDU-Vorsitzende, warum die Kanzlerin trotz wachsender Kritik alternativlos ist – und was sie sich von den Gesprächen mit der SPD erhofft.
Viele junge Flüchtlinge bemühen sich nach Kräften, hier eine neue Heimat zu finden. Doch Deutschland tut sich schwer damit, den Risiken der Einwanderung in die Augen zu blicken.
Robert Habeck ist Umweltminister in Schleswig-Holstein und will Parteivorsitzender der Grünen werden. Die aktuellen Parteiregularien verbieten das jedoch. Deshalb fordert er nun ein Umdenken.
Kaum etwas ist schwerer als das Eingeständnis eigener Fehler. Das zeigt dieses Buch am Beispiel des ehemaligen Staatsratsvorsitzender der DDR.
Mittlerweile ist er Geschichte. Sein Land leidet aber weiter unter den Folgen der Herrschaft von Robert Gabriel Mugabe. Wie er wurde, was er wurde.
Märkte sind kein Selbstzweck – und haben ihre Grenzen. Passt man nicht auf, können sie sogar Tugend und Moral zerstören. Doch: Weniger Kapitalismus ist auch keine Lösung. Ein Essay.
Das neue Jahr steht in Spanien unter düsteren Vorzeichen. In Madrid und Barcelona fehlen Politiker, die bereit sind, neue Wege zu gehen – und den katalanischen Konflikt vernünftig zu lösen.
Die AfD will eine Stiftung nach Gustav Stresemann benennen. Ein besseres Vorbild für Demokraten lässt sich kaum finden. Man kann eine Menge von dem großen Staatsmann lernen – wenn man auf die richtige Phase seines Lebens blickt.
Die Geheimdienst-Kontrolleure im Bundestag überwachen die Zentren der deutschen Sicherheit. Doch aufgrund der schwierigen Regierungsbildung gibt es noch kein neues Gremium. Jetzt ist das Dilemma perfekt.
Oder haben die „alternative Fakten“ die Debatte 2017 besonders unschön geprägt? „Bio-Deutsche“? Noch kann jeder Unwort-Vorschläge einreichen.
In Spanien hat die Weihnachtsansprache angesichts der Katalonien-Krise eine höhere Bedeutung als in Deutschland. Das hat der König zu dem Konflikt gesagt.
Südafrikas Regierungspartei ANC hat zwar einen neuen Vorsitzenden. Doch die Kritiker von Präsident Jacob Zuma um Cyril Ramaphosa haben sich nur halb durchgesetzt.
Die Europäische Union müsse unbedingt die Fehlentwicklungen in der Flüchtlingspolitik korrigieren. Das würde die EU sonst nur noch weiter spalten, sagt Sebastian Kurz in einem Interview.
Ein Ruhestörer, ein Versammlungsverbot, Fußtritte im Vorübergehen und die Vorrechte scheidungswilliger Männer: Die türkischen Kuriositäten dieser Woche stehen für ein ganzes Jahr.
Bei der Regionalwahl in Katalonien hoffen die Anhänger von Oriol Junqueras, dass ihr Land doch noch unabhängig wird. Junqueras sitzt im Gefängnis – gewinnen will er die Wahlen trotzdem.
Auf der Suche nach einem geeigneten Namenspatron hat die AfD Gustav Stresemann im Visier. Der Enkel des Nobelpreisträgers ist dagegen – und prüft rechtliche Schritte gegen die Partei.
Die EU sieht in der polnischen Justizreform das Risiko eines Bruchs der Rechtsstaatlichkeit. Die Kommission leitet nun ein Verfahren gegen Polen ein – und wirbt doch um das Land. Vielleicht das letzte Mal.
Mit Artikel 7 des EU-Vertrags könnte die EU Polen das Stimmrecht entziehen. Die Hürden für diese schwerste Sanktion gegen einen Mitgliedsstaat sind aber hoch.
Mit dem Einzug in den Bundestag will die AfD nun eine parteinahe Stiftung gründen – und ausgerechnet nach dem Friedensnobelpreisträger Stresemann benennen. Die FDP reagiert empört.
Vor drei Jahren führte er unseren Autor durch die burmesischen Flüchtlingslager – auf dem Moped durchs Elend. Dann floh Ro Zubay selbst nach Malaysia. Jetzt träumt er von Europa.
Im neuen „Tatort“ aus Hamburg kommen die Mörder aus einer rechtspopulistischen Bewegung, die einem bekannt vorkommt. Ein Gespräch mit Niki Stein, dem Drehbuchautor und Regisseur der Folge „Dunkle Zeit“.
Wer weiß, ob und wann sich ein Papst dazu durchringt, weibliche Priester zu weihen? Christiane Florin plädiert deswegen jetzt für einen „Weiberaufstand“.
Verwaltung verschlanken, Steuerzahler entlasten, Standort verbessern, illegale Migration stoppen: Die Regierung aus ÖVP und FPÖ ist nicht so radikal, wie manche Medien sie machen. Ein Kommentar.
Hochschulbildung wird zum Normalfall, wenn beruflich Qualifizierte an die Universitäten strömen.
Theresa May hat diese Woche einen Sieg und eine Niederlage eingefahren. Jedoch ist das, was auf den ersten Blick wie ein Misserfolg für May aussieht, gar nicht so schlecht für sie.
Am Donnerstag wählt Katalonien ein neues Regionalparlament. Aber die Gesellschaft ist zerstrittener als je zuvor, auf beiden Seiten grassieren die Ressentiments.
Lange haben sich die Bewohner Hongkongs gegen den Einfluss Chinas gewehrt. Selbst bei Regen gingen sie auf die Straße, um demokratische Rechte einzufordern. Nun erhöht China den Druck.
Die Rechtsaußen-Fraktion im Europaparlament hält einen Kongress in Prag ab. Der Tagungsort ist kein Zufall, sondern ein Signal: In Tschechien rechnen die EU-Gegner mit großem Zustimmungspotenzial für radikale Ansichten.
Außen, Innen, Verteidigung: Die rechte FPÖ übernimmt in der Koalitionsregierung mit der ÖVP Schlüsselministerien. Beunruhigung darüber soll der Koalitionsvertrag zerstreuen. Darin steht auch, dass es keinen „Öxit“ geben wird.
Die türkische Regierungspropaganda dringt bis auf die Fußballplätze vor. Radikale Richtungswechsel gehören dazu.
Während die Regierungsbildung in Deutschland feststeckt, haben sich ÖVP und FPÖ im Eiltempo auf eine Koalition geeinigt. Damit kommt der jüngste Regierungschef Europas an die Macht.
Die Koalitionspartner ÖVP und FPÖ einigen sich auf flexible Arbeitszeiten, den Abbau von Bürokratie, Erleichterungen für Familien und die Digitalisierung.
In Israel will man uns einreden, nur die politische Rechte könnte eine Mehrheit finden. Aber das Gegenteil ist wahr. Ein Gastbeitrag.