Die große Kandidatenschwäche
In Thüringen fiel es den Parteien schwer, Kandidaten für die Kommunalwahl zu finden. Woher kommt diese Form der Politikverdrossenheit?
In Thüringen fiel es den Parteien schwer, Kandidaten für die Kommunalwahl zu finden. Woher kommt diese Form der Politikverdrossenheit?
Finanzminister Olaf Scholz (SPD) spricht über die Zukunft der Währungsunion, Drohungen gegen Osteuropa und mehr Geld für Brüssel.
Italiens Präsident Sergio Mattarella hat die Entscheidung über eine Regierungsbildung am Freitag abermals verschoben. Denn die Parteien wollen ihre taktischen Forderungen bislang nicht aufgeben.
Im Konflikt zwischen Spanien und Katalonien ist noch immer keine Einigung in Sicht. Die stellvertretende spanische Ministerpräsidentin spricht im Interview über die Unruhen im Land und warum sich die europäischen Staaten nicht einmischen sollten.
Die Deutsch-Israelischen Literaturtage beschäftigen sich in diesem Jahr mit der Frage nach Gerechtigkeit. Am Eröffnungsabend suchen Mira Magén und Clemens Meyer nach einer Antwort – ein wirkliches Gespräch findet allerdings nicht statt.
Beteiligen sich die Vereinigten Staaten nun doch am pazifischen Handelsabkommen? Es gibt etwas, das auch den Präsidenten umstimmen könnte.
Die DNA der Kunst ist nicht mehr nur westlich: Die Frühlingsausstellungen im arabischen Wüstenstaat Sharjah zeigen eine ungeahnte Vielfalt.
George Soros spendet Milliarden in Osteuropa – aber für die falschen Dinge, finden Gegner wie Viktor Orbán. Doch auch er hat früher von Soros’ Geld profitiert.
Nicht jede populistische Regierungsbeteiligung stellt das demokratische System in Frage. Der im Recht der Europäischen Union niedergelegte allgemeine Minimalkonsens ist so unscharf gefasst, dass er kaum weiterhilft. Ein Gastbeitrag.
Schnellere Rechner und große Datenvolumen machen Computer immer schlauer. Wem hilft das am meisten? Der Historiker Yuval Noah Harari spricht eine eindringliche Warnung aus.
Ein Bericht für den Innenausschuss des EU-Parlaments wirft Ungarn schwere Verletzungen europäischer Werte vor – und empfiehlt, ein Verfahren gegen Budapest einzuleiten. Das könnte gravierende Folgen haben.
Schon vor der Wahl hatte er den Aufstand der Enttäuschten „legitim“ genannt. Jetzt spricht der amerikanische Philosoph Michael Sandel in Berlin. Seine Botschaft: Wir selbst sind Teil des Populismus.
Viktor Orbáns Partei hat die Parlamentswahl in Ungarn klar gewonnen. Doch die Opposition wittert Wahlbetrug – und fordert eine Neuauszählung.
Die Rufe nach einer tiefgreifenden Umgestaltung der Paulskirche werden lauter. Das Verständnis für das architektonische Konzept der Nachkriegszeit ist verblasst. Dabei ist es einfach und schlüssig.
In Kongo verschärft sich die Lage. Weil der Präsident die Wahlen verzögert, organisiert die Kirche Proteste, die brutal niedergeschlagen werden. Und im Osten tyrannisieren Rebellen die Bevölkerung.
Martin Dulig ist der erste Ostbeauftragte der SPD. Er will seiner Partei dabei helfen, sich zu erneuern – und erreichen, dass Themen von Elbe und Oder überall Gehör finden.
Vor 50 Jahren trafen Rudi Dutschke zwei Schüsse in den Kopf. Ein Gespräch mit seiner Witwe Gretchen über die schwere Zeit nach dem Anschlag, Dutschkes Verhältnis zu Gewalt – und das Vermächtnis der Achtundsechziger.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt versucht die Islam-Debatte seines Parteichefs Seehofer am Leben zu halten – und lobt Ungarns Viktor Orban.
Wie will sich Facebook aus dem Datenmissbrauchsskandal retten? Vor dem amerikanischen Kongress gibt sich Mark Zuckerberg verantwortungsvoll und zeigt sich verständnislos.
Am Beispiel der Entertainerin Enissa Amani erlebten die Zuschauer, wie Integration gelingen kann. Bei ihrem Tempo hätte sogar eine legendäre Quasselstrippe kaum mithalten können. Aber eigentlich ging es ja um den Islam.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg will bei der Anhörung vor dem amerikanischen Kongress zur Datenaffäre persönliches Versagen einräumen. Es könnte sein bislang schwerster Gang werden.
Viktor Orbán hat die Wahl in Ungarn zum dritten Mal in Folge gewonnen. Doch die OSZE übt scharfe Kritik am Ablauf.
Auf dem Parteitag der hessischen AfD lösen die gröbsten Beschimpfungen den lautesten Applaus aus. Landtagsabgeordnete etwa gelten als „Berufsversager“.
Die Partei des regierenden Ministerpräsidenten hat sich offenbar eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament gesichert. Für das Verhältnis zu Brüssel verheißt das nichts Gutes. Erste Glückwünsche kommen aus Frankreich.
Das Schweizer Onlineportal „Republik“ will zahlende Leser mit viel Transparenz und ausführlichen Geschichten an sich binden – damit die verstehen, was sie für ihr Geld bekommen. Ein Besuch in der Redaktion.
Der katalanische Separatistenführer hat in Deutschland eine Bühne gesucht und sie in Berlin gefunden. Madrid ärgert sich unterdessen über das Vorgehen Deutschlands – und über Katarina Barley.
Der spanisch-katalanische Konflikt ist uralt – und Deutschland wurde ungewollt in ihn hineingezogen. Welche Folgen hat das?
Seit 2010 hadert die EU mit Viktor Orbáns nationalistischer Wende in Ungarn. Kritiker spekulierten sogar über einen Ausschluss des Landes aus der Gemeinschaft. Nach seinem Wahlerfolg ist Orbán mächtiger denn je – kommt es jetzt zum Bruch?
Versprochen wurde den Irakern Freiheit und Demokratie, als amerikanische Truppen vor 15 Jahren den irakischen Machthaber Saddam Hussein stürzten. Gebracht hat die Intervention einen Bürgerkrieg, der das Land tief spaltet.
Das konservative Profil schärfen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will die Zulassung von Zuwandererkindern am regulären Schulunterricht an Bedingungen koppeln. Außerdem sollen Kindergeldzahlungen ins Ausland reduziert werden.
Ungarns Wirtschaft prosperiert – aber nicht dank Viktor Orbán, sondern dank der verteufelten EU. Der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit würde seine Abwahl guttun.
Carles Puigdemont fordert auf einer Pressekonferenz in Berlin internationale Vermittlung im Konflikt mit Madrid. Unterdessen ärgern Äußerungen von Bundesjustizministerin Katarina Barley den spanischen Außenminister.
Der Außenministerium nennt die jüngsten Strafen der Amerikaner einen „anti-russischen Angriff“. Man werde sich jedoch nicht durch Zwangsmaßnahmen beeinflussen lassen.
Wie sieht die Zukunft des deutschen Stadttheaters aus? Darüber streitet sich die Szene. Aber eins sollte bei der Debatte nicht vergessen werden.
Es ist gut, dass die westlichen Demokratien geschlossen gegen das aggressive Regime Wladimir Putins stehen. Denn der russischen Führung geht es nur um eines: sie will die Konfrontation.
Politisch wird der Ausgang des Puigdemont-Verfahrens keine großen Folgen haben. Aber es zeigt, dass der Separatistenführer die EU gründlich missverstanden hat.