Über Väter
Marie Cresspahl hat ihren Vater im Roman "Jahrestage" nie kennengelernt. Jetzt erzählt die Mutter von seiner Ankunft in Jerichow und vom eigenen Vater, den sie mit Fragen löchert.
Marie Cresspahl hat ihren Vater im Roman "Jahrestage" nie kennengelernt. Jetzt erzählt die Mutter von seiner Ankunft in Jerichow und vom eigenen Vater, den sie mit Fragen löchert.
Wer Paluten ist, braucht man Kindern und Jugendlichen nicht zu erklären. Wie aber kommt das Buch des YouTubers an die Spitze der Beststellerliste? Über eine schwierige Zielgruppe, Leute, die sie besonders gut kennen, und eine gute Idee.
Im Fall der mutmaßlichen Beeinflussung der amerikanischen Wahl 2016 durch Russland greift die Demokratische Partei nun zu juristischen Mitteln. Auch die Enthüllungsplattform Wikileaks nimmt sie ins Visier.
An diesem Freitagabend werden in Bielefeld die „Big Brother Awards“ vergeben. Der Preis tadelt die schlimmsten Verstöße gegen Datenschutz und Privatsphäre. Unter den Gewinnern sind bekannte Namen.
„Es tut uns wirklich leid“: Zum ersten Mal bittet die Terrorgruppe Eta ihre Opfer um Entschuldigung. Die spanische Regierung sieht einen „Triumph der Demokratie“, Opferverbände nennen die Erklärung unzureichend.
5200 Stufen zu Buddhas Fußabdruck. In Sri Lanka lockt nach einem nächtlichen Aufstieg ein großartiger Sonnenaufgang.
Der französische Präsident Emmanuel Macron prescht mit seinen EU-Plänen vor, aus Berlin kommt nur „Weiter so“. Die beiden Länder sollten endlich wieder mehr über Haftung und Kontrolle in der Währungsunion reden.
Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium hat seit 1948 zur Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft beigetragen. Doch was taugen die ordnungspolitischen Prinzipien und Grundsätze heute noch?
Kann eine AfD-nahe Stiftung schon in diesem Jahr Mittel aus dem Bundeshaushalt beantragen? Die Vorsitzende Erika Steinbach will es jedenfalls versuchen.
Keine Entlastung für Martin Kind und den Vorstand von Hannover 96: Die Mitglieder der Niedersachsen haben sich für mehr Mitspracherecht eingesetzt, eine Satzungsänderung konnten sie allerdings nicht erreichen. Persönliche Konsequenzen schließt Kind aus.
Nichts ist gut in Griechenland. Ministerpräsident Alexis Tsipras rühmt sich für seine Reformen. In Wirklichkeit herrscht er weiterhin in einem System von Korruption und Misswirtschaft.
Weit oben auf den Bestsellerlisten steht derzeit der Roman eines Autors, der keinen großen Verlag hat, dafür ein Millionenpublikum im Netz. Der Youtuber Paluten zeigt der Buchbranche neue Wege auf.
Im Ostritz wollen sich am Wochenende Neonazis aus ganz Europa treffen. Doch die Region wehrt sich dagegen – mit prominenter Unterstützung.
Eine rechtskonservative Mediengruppe gewinnt in Amerika immer mehr an Macht. Angestellte schlagen Alarm, weil sie falsche Behauptungen vortragen sollen. Ganz im Sinne von Donald Trump.
Mit der Familie zu verreisen, ist wichtig – aber wenn es die schönste Zeit des Jahres werden soll, muss man einiges bedenken. Und die Urlaubsplanung strategisch angehen.
Kritiker wollen Martin Kind vorschreiben, ob und wie er die Mitglieder von Hannover 96 bei wichtigen Entscheidungen einzubinden hat. Doch diese Debatte ist nicht die einzige Herkules-Aufgabe derzeit.
Wie leicht wäre es, sich Hass, Wut und Rachsucht zu überlassen: Eine Rede vor Israelis und Palästinensern zum Gedenktag für gefallene Soldaten und Terroropfer in Tel Aviv.
Handel ist gut, die Globalisierung auch – die Deutschen wissen, was ihnen mehr Wohlstand bringt. Und auch, was noch dazugehört.
Der Mann aus dem Élysée-Palast will mit den Bürgern über Europa sprechen – und dabei vor allem die Skeptiker erreichen. Bei der ersten Debatte sind die Fragesteller aber ziemlich artig.
Ministerpräsident Netanjahu sagte, der Tag bedeute 70 Jahre Frieden, Demokratie und Besserung der Welt. Der Staat Israel wurde zwar erst am 14. Mai 1948 ausgerufen - doch es gibt eine plausible Begründung für die vorgezogene Feier.
Am 19. April jährt sich die Gründung Israels. Doch die Grenzen des jüdischen Staates sind damals wie heute umstritten. Wie Ben Gurion seinen Traum vom Staat Israel verwirklichte.
Auf offener Straße in einem belebten Berliner Bezirk werden zwei Kippa tragende Männer beschimpft und geschlagen. Nun äußert sich das Opfer: Er sei kein Jude – das Tragen der Kippa wollte er einfach mal ausprobieren.
Es ist gut, dass Andrea Nahles mit Simone Lange eine Gegenkandidatin für den Parteivorsitz hat. Auch wenn sie nur wenig Chancen hat: Symbolisch ist Langes Kandidatur für die SPD von großem Wert.
In Kuba dürfte am Mittwoch Miguel Díaz-Canel an die Spitze des Staates aufrücken. Er zählte einmal zu den jungen Wilden. Aber das ist lange her. Wer ist Kubas neuer starker Mann?
In die Debatte um die Fortentwicklung von EU und Eurozone müssen die richtigen Fragen gestellt werden – und die Antworten sollten mehr Substanz haben als ein stereotypes „Mehr Europa“.
Als Liberaler muss man nicht für ungesteuerte Immigration sein. Wenn jede Einwanderungsbeschränkung sofort als Zugeständnis an den Faschismus gewertet wird, profitieren davon allein die Faschisten. Ein Gastbeitrag.
Europa gut zu finden, ist für viele ein Lippenbekenntnis ohne echtes Vertrauen. Für die Studentin Katja Sinko ist das anders. Konkrete Verbesserungen abseits von Brüssel sind ihre Mission.
Auch wenn die Populisten von rechts und links ihre Positionen unterschiedlich begründen – darin kommt die gleiche Haltung zum Ausdruck.
Frieden und Krieg stehen sich gegenüber wie Freiheit und Willkür. Nur regiert die Willkür eben schon. Wer das begreift, versteht auch, weshalb viele junge Wissenschaftler am Wochenende zum zweiten Mal auf die Straße gingen. Ein Kommentar.
Zug um Zug haben die Chinesen den großen Widersacher Indien eingeschlossen. Die größte Demokratie der Erde hat dem nichts entgegenzusetzen.
Seit Jahren eckt Jan Zielonka mit seinen Fragen und Theorien an. Der Oxforder Professor beklagt nun eine Gegenrevolution und greift die „liberalen Eliten“ an.
Amerika und Frankreich schicken ihr Militär nach Syrien, Deutschland setzt auf Diplomatie. Doch Diplomatie, die ihre Ziele nicht definieren kann, ist zum Scheitern verurteilt. Daran werden unsere selbstreflexiven Grundsatzdebatten nichts ändern.
Bürgerschaftliches Engagement soll zur Stabilisierung und Vertiefung von Demokratie führen und zu mehr Zusammenhalt? Das ist eine fahrlässige Vermutung! Ein Essay.
Mit ihrem Bombardement wollen Trump, Macron und May Diktator Assad von weiteren barbarischen Einsätzen abhalten. Eine Strategie für Syrien ist aber weiter nicht in Sicht.
Wie fühlt sich das Leben in einer Welt wie der unseren heute und hier an, für die unterschiedlichsten Menschen? Was mein Schreiben mit meiner Auseinandersetzung mit der Angst zu tun hat.
Macron will nicht, dass mit der nächsten Europawahl der Kommissionspräsident bestimmt wird. Der französische Präsident habe sich „ein Stück weit isoliert“, sagt EVP-Fraktionschef Manfred Weber. Er macht Macron ein Angebot.