Homeschooling als Zukunftsmodell?
Deutschland nimmt es normalerweise streng mit dem Schulzwang. Macht die Corona-Krise den Weg frei für mehr Unterricht zu Hause?
Deutschland nimmt es normalerweise streng mit dem Schulzwang. Macht die Corona-Krise den Weg frei für mehr Unterricht zu Hause?
Es waren Angehörige der weitgereisten Oberschicht, die das Coronavirus nach Lateinamerika gebracht haben. Treffen wird es vor allem die Armen – die noch viel mehr als die Krankheit deren Folgen fürchten.
Über eine Exit-Strategie werde nachgedacht, sagt Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Zunächst aber gehe es in der Corona-Krise um eines: Menschenleben zu retten. Für Hessen sei besonders wichtig, dass in Amerika nicht alles den Bach hinuntergehe.
Es bestehe keine Corona-Gefahr, hatte der französische Präsident vor den Kommunalwahlen im März versichert. Doch viele Wahlhelfer haben sich infiziert. Nun werfen sie Macron fahrlässiges Verhalten vor.
In meiner Heimat Amerika spitzt sich die Lage zu. Der Egoismus des Präsidenten wirkt ansteckend. Bleiben wir ruhig und nehmen wir unserem Nachbarn nicht das letzte Handdesinfektionsmittel weg! Ein Gastbeitrag.
Das Virus wird nicht weniger gefährlich sein, wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Doch die Politik hat uns Zeit erkauft. An welchen Stellschrauben dreht sie? Unsere Autoren erklären, was gemacht wird – und was noch möglich wäre.
In Allahs Haus breitet sich das Virus nicht aus? Die religiöse Autokratie fürchte offenbar Proteste ihrer konservativen Basis, Theologen suchen Begründungen, und Erdogan schützt sich mit Wärmebildkameras.
Er fühlte er der alten Bundesrepublik und dem neuen Deutschland auf den Puls und prägte Debatten um Multi-Kulti und Neocons: Dem Politologen Claus Leggewie zum Siebzigsten.
Das neue Infektionsschutzgesetz stellt die Gesetzesbindung von Regierung und Verwaltung weitgehend zur Disposition.
Bei Razzien vor einer Woche hat die Polizei mehrere Schuss-, Hieb- und Stichwaffen sichergestellt. Bei den Durchsuchungen in der Reichsbürger-Szene sind die Beamten auch bedroht worden.
Der Corona-Ausnahmezustand bringt massive Einschränkungen für jeden. Dennoch stimmt die große Mehrheit den Maßnahmen zu. Auch bei Sandra Maischberger. Wo bleibt das kritische Hinterfragen?
Wenn ein Ausnahmezustand zur Regel wird, ist das System am Ende. Deshalb müssen immer und überall die „checks and balances“ gewahrt bleiben.
Ist die Corona-Krise eine Chance für den Journalismus? Und für die öffentlich-rechtlichen Sender? Die Intendantin des Rundfunks Berlin Brandenburg, Patricia Schlesinger, sieht ihr Haus gut aufgestellt.
Die EU-Kommission und das Parlament mahnen Ungarn, die Rechtsstaatlichkeit zu wahren. In der Corona-Krise will Viktor Orbán weitreichende Vollmachten durchsetzen – Brüssel findet das „unerträglich und inakzeptabel“.
Einige Landesverbände der Linksjugend werden von den Verfassungsschutzämtern als linksextremistisch eingestuft. Anna Westner und Franziska Lucke sind im Führungsteam des Bundesverbands – und glauben an einen demokratischen Sozialismus. Folge 3 unserer Serie „Jung und politisch“.
In Israel löst der Rücktritt des Knesset-Präsidenten die Verfassungskrise nicht. Denn eine Wahl über sein Amt lässt Juli Edelstein entgegen dem Gerichtsurteil auch am Mittwoch nicht zu.
Die 154. Sitzung des Parlaments steht im Schatten der Corona-Krise. In ernstem Ton und Eile geht die Beratung der Maßnahmen gegen die Krise vonstatten. Die große Koalition erstreckt sich nun auch auf die Opposition.
Das Ordnungsamt Leipzig hat die Bahnhofsbuchhandlung für einen Tag dicht gemacht. Für 24 Stunden wurde damit die Pressefreiheit ausgesetzt. Das wirft ein Licht darauf, was in der Corona-Krise einfach so unter den Tisch fällt.
Die derzeitigen drastischen Maßnahmen mögen notwendig sein, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Doch sie dürfen den liberalen Charakter westlicher und europäischer Demokratien nicht nachhaltig beschädigen. Ein Gastbeitrag.
Im Idealfall harmonieren beide. Aber der Staat neigt dazu, sich ungebührlich auszudehnen. Analyse eines prekären Verhältnisses.
Engagement gehört zur Demokratie. Aber es gibt auch Menschen, die meinen, bevor jemand AfD wählt, solle der oder die lieber am Wahltag zu Hause bleiben.
Mit drastischen Einschränkungen versucht Hessen, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Doch geht das alles mit rechten Dingen zu? Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Überall in Europa müssen wegen der Corona-Epidemie Bürgerrechte eingeschränkt werden. Aber was der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán vorhat, gleicht einem Staatsstreich zur Abschaffung der Demokratie.
In Israel zeichnet sich eine schwere Verfassungskrise ab. Netanjahus Likud widersetzt sich Israels Oberstem Gericht. Die Opposition beschuldigt den Ministerpräsidenten, „die Knesset zum Schweigen zu bringen“.
In Pandemie-Zeiten bestätigt sich für Saudi-Arabien mal wieder, dass alles Übel aus Iran kommt. Und Demokratie nur krank macht.
Die Bundesregierung muss sich umstellen, auch die Kanzlerin regiert nun von zuhause aus: Statt im Ministerium trifft man sich in Videokonferenzen. Kann Politik so funktionieren?
Wie weit kann der Altruismus in Zeiten von Corona führen? Der Appell an die intuitive Solidarität kann nicht nur nicht weiter, sondern auch in die Irre führen.
Transparenz hilft nicht immer: Zwei Bücher über die politisch-gesellschaftliche Rolle des Vertrauens reizen, gerade weil sie sich ergänzen und unterscheiden.
Kontaktsperre oder Ausgehverbot? Wie der Streit um die gemeinsame Linie im Vorgehen gegen die Corona-Krise verlief – und wieso besonders Markus Söder von seinen Amtskollegen kritisiert wurde.
Paraden und magische Fähigkeiten: Frank Dikötter schreibt acht Porträts von Diktatoren des vorigen Jahrhunderts und zeigt, wie man Personenkult inszeniert.
In Krisenzeiten schlägt die Stunde der Exekutive. Deshalb steht jetzt wieder Angela Merkel im Mittelpunkt. Nur Markus Söder hält da noch mit.
Der Crash am Aktienmarkt weckt Emotionen, die verständlich sind. Sie sind aber auch gefährlich. Mit Verlustbegrenzungen und Disziplin können Anleger die Kapitulation als größten Fehler vermeiden.
Die alten Athener hatten ein Mittel, das die Demokratie am Laufen hielt. Greta Thunberg kennt es auch. Ein Gastbeitrag.
Wenn es gilt, eine Seuche zu bekämpfen, müssen Regierungen schnell und beherzt handeln können. Eine Änderung des Grundgesetzes ist dafür aber nicht nötig.
Die Zahl der Infizierten in der französischen Nationalversammlung ist hoch, die Dunkelziffer weit höher. Wie das fast leere Parlament trotzdem Entscheidungen herbeiführt.
Die Bundeskanzlerin hat appelliert und versichert, alles tun zu wollen, damit die Folgen der Corona-Krise überschaubar bleiben. Aber allen alles versprechen kann sie nicht.