Auf dünnem Eis
Die Corona-Krise zeigt, wie stark sich die EU-Mitglieder in zentralen Fragen entfremdet haben. Man sollte es mit Untergangsszenarien nicht übertreiben. Aber fest steht: Die Europäer standen sich schon einmal deutlich näher.
Die Corona-Krise zeigt, wie stark sich die EU-Mitglieder in zentralen Fragen entfremdet haben. Man sollte es mit Untergangsszenarien nicht übertreiben. Aber fest steht: Die Europäer standen sich schon einmal deutlich näher.
Die Bekämpfung der Pandemie fordert die praktische Kompetenz der Wissenschaft heraus wie nie zuvor. Die Brücke zur Politik könnte effektiver gestaltet werden. Ein Gastbeitrag.
Die Corona-Pandemie stellt Europa vor eine Bewährungsprobe. Die verfügbaren Finanzierungsinstrumente sollten wir deshalb möglichst flexibel mobilisieren und ausweiten. Ein Gastbeitrag zweier Parlamentspräsidenten.
In Berlin werden zwei Millionen Atemschutzmasken aus China verteilt, in Österreich diskutieren Regierung und Opposition über eine Tracking-App und einige Bundesligavereine nehmen ihr Training wieder auf. Der Newsletter für Deutschland.
Der Finne Peter Vesterbacka ist mit dem Videospiel „Angry Birds“ reich geworden. Jetzt will er unter der Ostsee den längsten Tunnel der Welt bauen.
In Spanien sind die Erwartungen an die EU hoch. Umso größer ist die Enttäuschung über die mangelnde Solidarität der EU-Partner im Norden – und die ablehnende Haltung der Kanzlerin in der Euro-Bond-Debatte.
Sie waren hart umkämpft, wurden aber nie angewendet. Mit der Corona-Krise geraten nun die Notstandsgesetze in den Blick.
Das Coronavirus wird die Welt nicht verändern, nur der Marxismus kann sie noch retten: Das ist die Überzeugung des Philosophen Alain Badiou. Ein Besuch in Paris.
Demokratie und Gesellschaft im Fokus seines Werkes: Heute wird Jochen Gerz, der nimmermüde Kunstkritik-Künstler im Dienste aller Denkenden, achtzig Jahre alt.
Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Darum bemühen sich Journalisten in der Corona-Krise in aller Welt. Aber sie werden bekämpft, von Autokraten, die meinen, sie müssten auftrumpfen.
Die Pandemie macht eine reguläre Wahl zum geplanten Termin in Polen unmöglich. Die Regierungspartei sieht darin aber kein Problem, sondern eine Chance, ihre Macht auszubauen.
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie regiert Donald Trump mit Notstandskompetenzen, die ihm eine nahezu grenzenlose Machtfülle verleihen. Bislang hat er davon nur zögerlich Gebrauch gemacht. Doch das könnte sich ändern.
Misstrauen gegenüber der Demokratie statt westlichen Werten: Der chinesische Philosoph Zhao Tingyang springt in seinem Buch vom Altertum zur zukünftigen Weltordnung.
Hat ein Amerikaner auf einem chinesischen Rollfeld eine für Frankreich bestimmte Ladung Schutzmasken umgelenkt, indem er die dreifache Summe bot? Jedenfalls stützt die Geschichte Macrons neue Maxime, dass Frankreich mehr selbst produzieren muss.
In der EVP werden die Rufe immer lauter, den ungarischen Fidesz auszuschließen. Der Vorsitzende Donald Tusk führt die Bewegung an – nun schließt sich auch ein früherer „Orbán-Fan“ aus der CSU an.
Vor allem die Frauen verließen einst den Osten von Deutschland. Manche kehren jetzt zurück – sehr motiviert. Was erhoffen sie sich? Hier erzählen fünf Frauen von ihren Plänen und ihren Ängsten.
Mit seinem Frankfurter Unternehmen Arago hat Hans-Christian Boos eine App entwickelt, die die Menschen im Kampf gegen das Coronavirus unterstützen soll. Bedenken wegen des Datenschutzes hat er keine.
Moskau prüft Wachsamkeit und Wehrhaftigkeit der Nato. Das westliche Bündnis muss in dieser Megakrise besonders auf seine Fähigkeit zu glaubwürdiger Abschreckung achten.
Den Ländern der Europäischen Union macht die Corona-Pandemie schwer zu schaffen. Ist das ein Grund nach China oder Russland zu schauen?
Warum tut sich Frankreich gegen Corona schwer? Für Chinas Botschafter in Paris ist die Antwort klar: Weil im Westen Egoismus und Individualismus regierten. Auch auf schwedischem Boden tobt die „Schlacht der Narrative“.
Anders als manch reiche Industrienation hat das asiatische Schwellenland die Covid-19-Epidemie bislang eindämmen können. Lässt sich das Erfolgsrezept auch in westlichen Demokratien anwenden?
In der aktuellen Folge sprechen wir unter anderem über den merkwürdigen Kontrast, mit dem derzeit massive Grundrechtseinschränkungen hingenommen, aber schon kleine Beeinträchtigungen des Datenschutzes beim Handy-Tracking abgelehnt werden.
Der Regierung Orbán schlägt wegen der umfassenden Selbstermächtigung international Misstrauen entgegen. Es gibt große Zweifel, ob Ungarn zur Normalität zurückkehrt.
Ungarn müsse aus den Ministerräten der EU ausgeschlossen werden, sagt Luxemburgs Außenminister. Er befürchtet das Entstehen einer „diktatorischen Regierung“. Auch EU-Parlamentspräsident Sassoli warnt.
Am 1. April verlässt Chefredakteurin Bascha Mika die „Frankfurter Rundschau“. Ein Gespräch über diesen Abschied und das, was ihr im Journalismus Sorgen und Mut macht.
Die Folgen der Corona-Krise erfassen den deutschen Arbeitsmarkt. Besonders betroffen sind zwei Branchen.
Durch die Seuche wird die Rechtspopulistin in ihrem Weltbild bestätigt: Grenzen helfen, die Wirtschaft soll national orientiert sein. Bei den Bürgern punktet Marine Le Pen mit Angriffen auf Macrons Krisenmanagement.
Das Coronavirus führt in tragische Entscheidungskonflikte. Für wen werden Beatmungsplätze vorgesehen, wenn sie nicht mehr für alle ausreichen, die sie benötigen? Gastbeitrag einer Medizinethikerin.
Der Ruf nach einer „Exit-Strategie“ ist berechtigt. Aber gibt es klare Maßstäbe dafür? Wo es Sicherheit nicht gibt, sollte Sicherheit nicht vorgegaukelt werden.
Die Corona-Krise erschüttert die Grundlagen unserer Gesellschaften und der Weltwirtschaft. Das Verhältnis von Markt und Staat wird sich fundamental ändern. Gesundheitssysteme sind nicht mehr privatisierbar. Ein Gastbeitrag des ehemaligen Außenministers.
Der Verfassungsrechtler Georg Hermes spricht im Interview über die Handy-Überwachung von Infizierten, über Notpakete und die Verschiebung von Wahlen.
Ob in der Corona-Krise die Exekutive oder das Parlament die wichtigere Rolle spielen, ist noch nicht ausgemacht. Etwa bei den Frankfurter Stadtverordneten ist jetzt vor allem Flexibilität gefragt.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sucht sich ein Schlupfloch nach dem anderen. Damit schädigt er nicht nur das Ansehen des Rechtsstaats, sondern gibt auch ein schlechtes Vorbild für die Demokratie im Nahen Osten.
Die Reform des Infektionsschutzgesetzes wurde als Überreaktion kritisiert, die mit fundamentalen Verfassungsprinzipien bricht. Zu Unrecht.
Peking inszeniert sich als Helfer in der Corona-Not. Dankbarkeit dafür ist in Ordnung. Es muss aber möglich bleiben, die wahren Verhältnisse in China offen anzusprechen.
Geben wir im Überlebenskampf Freiheit und Würde auf? Oder steckt hinter dieser Entgegensetzung derselbe Dünkel, der so viele im Westen davon abhielt, in der Pandemie von Ostasien zu lernen?