Conchita Wurst nicht bei ESC in Wien dabei
Tom Neuwirt, der Mann hinter der Kunstfigur, will andere „berufliche Projekte stärker in den Fokus“ rücken. Der ORF hatte gehofft, Conchita Wurst für die ESC-Jubiläumsausgabe in Wien gewinnen zu können.
Beim Eurovision Song Contest geht es auch ums Gewinnen. Was uns aber noch an der größten Musikshow der Welt fasziniert, zeigt die gelungene Jubiläumsdoku „70 Jahre ESC – More than Music“ der ARD.
Tom Neuwirt, der Mann hinter der Kunstfigur, will andere „berufliche Projekte stärker in den Fokus“ rücken. Der ORF hatte gehofft, Conchita Wurst für die ESC-Jubiläumsausgabe in Wien gewinnen zu können.
Abor spielt auf dem Leuchtcello, Tynna tanzt wie im Technoclub: Der deutsche ESC-Beitrag könnte bei den Zuschauern gut ankommen. Doch das Ergebnis hängt maßgeblich von den Jurys ab.
Der Wiener Choreograph Marvin Dietmann inszeniert in diesem Jahr gleich mehrere Beiträge beim Eurovision Song Contest. Für den deutschen Beitrag hat er ein Musikstudio aus Unterföhring nachgebaut, auch um dem Song „Rockstars“ gerecht zu werden.
Stars wie Harry Styles, Måneskin oder Billy Porter machen es vor: Die Männermode erfährt gerade eine Revolution. Das ist gut – für uns alle.
Warum steckt die Wahrheit im Kostüm? Ein Gespräch mit dem Mann, der als Conchita Wurst berühmt wurde – und jetzt Drag Queens ins deutsche Fernsehen bringt.
Ein ehemaliger Freund erpresst Conchita Wurst, die HIV-Infektion des österreichischen Travestiekünstlers öffentlich zu machen. Doch der kam dem Erpresser nun zuvor.
Kate Winslet ist froh, dass ihre Kinder auf Soziale Medien verzichten, Boris Becker lebt gerne in London, und Til Schweiger erscheint nicht persönlich vor Gericht – der Smalltalk.
In der Bredouille zwischen Putin und Conchita Wurst: Ein bulgarischer Philosoph und ein österreichischer Historiker erklären, warum viele Osteuropäer dem Westen nicht mehr nacheifern wollen.
Der Eurovision Song Contest macht sogar die Amerikaner neugierig, und sie finden Jamie-Lee ganz toll. Die drückt sich derweil in Stockholm vor Bootsfahrten und klettert lieber auf Dächer.
Das Glück scheint Ralph Siegel schon länger verlassen zu haben, mittlerweile füllt er eher die Klatschspalten als die Charts. Doch die Hoffnung auf neue Erfolge hat er noch nicht verloren. Ein Besuch.
Ein Wiener Institut hat die Wirtschaftssteigerung durch den Eurovision Song Contest untersucht: Die Hauptstadt Österreichs profitiert kräftig vom größten Musikspektakel der Welt. Kutscher und Pralinenverkäufer geraten ins Schwärmen.
Vor einem Jahr siegte Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest – mit Bart und großer Geste. Was hat das mit ihr gemacht? Wir haben sie jetzt, kurz vor dem ESC 2015, in Wien getroffen.
Warum sang France Gall ihren Siegertitel von 1965 später nicht mehr? Und warum verzichtete Griechenland 1982 überraschend auf die Teilnahme am Eurovision Song Contest? Testen Sie Ihr Wissen über den Liederwettstreit.
Das Regelwerk für den ESC verbietet „Texte, Ansprachen und Gesten politischer Natur“ während des Wettbewerbs. Natürlich lässt das Politische sich aber nicht heraushalten. Es äußert sich offensichtlich, im Verborgenen oder erst viele Jahre später.
Der Eurovision Song Contest elektrisiert die österreichische Hauptstadt. Das liegt nicht nur an der Musik: In Wien wird das Event zu einem gesellschaftspolitischen Ereignis stilisiert. Das hat auch mit Conchita Wurst zu tun.
Conchita Wurst diskutiert mit Sandra Maischberger über „sexuelle Vielfalt“. Tatsächlich geht es in der Sendung um das Rollenverständnis in modernen Gesellschaften – und die Familienidylle der 1950er Jahre.
Dieser Vorentscheid zum Vorentscheid hatte etwas von einem Schulkonzert. Am Ende gewann die professionellste Sängerin. Ann Sophie darf hoffen, Deutschland beim „Eurovision Song Contest“ in Wien vertreten zu dürfen.
Die Fußball-WM war das Lieblingsthema der Deutschen 2014, wie die Google-Suchen zeigen. Da kommt nicht mal Helene Fischer mit.
Dragqueen Conchita Wurst zieht es einmal mehr in die Welt der großen Politik.
Mal höflich, mal rau: Am zweiten Tag werden „Welcome Letters“ verschickt, und die zweite Haut ist so dezent wie die erste. Nur ein Designer gabelt seine Models trotzdem bei Lidl auf.
„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“: So lautet der Auftakt oder der Abspann - und dazwischen macht sich diffuse Wut breit. Über den Umgang mit Ressentiments.
Ist doch quatsch, dass Weltoffenheit nur aus Metropolen kommt: „quer“, das beste Magazin im deutschen Fernsehen, kommt aus Bayern und beweist, dass man auch mit Lokalgeschichten das große Ganze erklären kann. Wie machen die das?
Aus Liebesschmerz haben große Künstler große Kunst werden lassen. Chris Martin, frisch getrennt von Gwyneth Paltrow, gehört nicht dazu. Die neue Platte seiner Band Coldplay strotzt vor Lieblosigkeit der Liebe gegenüber. Weg damit!
Sind alle Ukrainer Faschisten? Bin ich in Putins Kopf? Ein Selbstversuch zeigt, wie das russische Fernsehen dem Schreckensszenario zuvorkommt, dass der Zuschauer die Schreckensszenarien nicht mehr erträgt.
Eigentlich müssen wir nun doch alle Putin entgegenschleudern: Ich bin eine Krakauer!
Der Sieg von Conchita Wurst beim Grand Prix hat in Österreich eine Debatte über das Partnerschaftsrecht für Homosexuelle befeuert. Der Zeitpunkt ist günstig: Wer würde jetzt Widerworte wagen?
Oma Ella verfolgt den Grand Prix schon seit seiner Entstehung. Am Anfang hörte sie die Lieder nur im Radio, seit drei Jahren verfolgt die 104-Jährige jeden Song Contest live. Inzwischen ist sie selbst zu einer Berühmtheit geworden.
Grand Prix Gewinnerin Conchita Wurst ist eine spannende Figur - das ist auch den Internet-Nutzern nicht entgangen. Auf Twitter wurde ihr Sieg mit 1001 Wurst-Witz gefeiert – eine kleine Auswahl der Beiträge.
„Wir sind nicht zu stoppen.“ Was Conchita Wurst über Homosexuelle sagte, beschreibt auch ihre Vorstellung beim Eurovision Song Contest. Die kolumbianische Diva aus Oberösterreich gewinnt in einem spannenden Finale. Für Österreich ist es der größte Erfolg seit 1966.
Die Spannung in Kopenhagen vor dem Finale des Eurovision Song Contest steigt. Wer wird die Herzen gewinnen? Und wer die meisten Stimmen? Verfolgen Sie die Show - ab 21 Uhr im FAZ.NET-Liveblog.
Wer vermag schon Travestiekünstler und homophobe Nationalisten zu vereinen? Ein „Käfig voller Narren“ namens Eurovision Song Contest! Vom bizarren Kräftemessen der Weltanschauungen.
Die Finalisten für den Eurovision Song Contest stehen fest: Es gibt „Käsekuchen“ aus Weißrussland und gut gefüllte Dekolletés aus Polen. Doch über allen strahlt eine Kolumbianerin aus Wien.
Conchita Wurst spaltet das ESC-Europa wieder einmal in West und Ost. Für viele Beobachter aus dem ehemaligen Sowjetreich ist die Frau mit Vollbart eine Reizfigur. Gemessen an Gesang und Show ist die Österreicherin aber über jeden Zweifel erhaben.