Wenn Biden Präsident wäre ...
Als Präsident von Amerika müsste sich Joe Biden vor allem mit der Pandemie und der Wirtschaftskrise befassen. Doch auch auf der internationalen Bühne würde sich einiges verändern.
Als Präsident von Amerika müsste sich Joe Biden vor allem mit der Pandemie und der Wirtschaftskrise befassen. Doch auch auf der internationalen Bühne würde sich einiges verändern.
Nach der Enthauptung eines französischen Pädagogen warnt der deutsche Lehrerverband: Auch an deutschen Schulen würden Lehrer eingeschüchtert. Vor allem in Brennpunkten.
Dass der Bund ein Wort bei der Sanierung der Paulskirche mitreden will, ist nicht verwunderlich. Wenn das Gebäude aber erst 2030 fertig wird, würde es zu einem neuen Symbol – für eine Demokratie als Dauerbaustelle.
Bei der Wahl in Nordzypern hat sich Ersin Tatar gegen den Amtsinhaber durchgesetzt. Er glaubt nicht an eine Wiedervereinigung der Insel. Doch das liegt auch an den griechischen Zyprern.
Trotz des Ausnahmezustands protestiert die Jugend in Thailand weiter für Demokratie und Reformen. Nach der Festnahme ihrer Anführer organisiert sich die Bewegung spontan über das Internet - und folgt dabei einem Vorbild.
Das Bundesgesundheitsministerium will sich mehr Einfluss sichern, auch über Corona hinaus. In fast allen Parteien herrscht deswegen Skepsis, vielfach wird Spahn sogar offen kritisiert. Bayerns Ministerpräsident gibt ihm Rückendeckung.
Im Berchtesgadener Land ist die Pandemie außer Kontrolle geraten. Die Einwohner dürfen ihre Wohnungen in Kürze nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Es sind die schärfsten Beschränkungen des öffentlichen Lebens seit Monaten.
Wenn Donald Trump abgewählt wird, kann Boris Johnson die Hoffnung auf ein komfortables Handelsabkommen mit Amerika nach dem Brexit begraben. Schlägt dann doch noch die Stunde der Vernunft?
Francesca Bria gehört zu den wichtigsten Vordenkerinnen des Digitalzeitalters. Sie berät die Europäische Union und die Vereinten Nationen. Hier stellt sie ihren Plan für eine neue Stadt- und Gesellschaftspolitik vor.
Politisches Bewusstsein bilden die Jungen vor allem in den sozialen Medien. In Amerika ist Tiktok die wichtigste Plattform für Erstwähler geworden. Heißt das, sie werden dieses Mal auch wählen gehen?
In einer Neuwahl in Bolivien hat sich der frühere Wirtschaftsminister Luis Arce laut Hochrechnungen im ersten Wahlgang durchgesetzt. Er gilt als Mann des exilierten Sozialisten Evo Morales.
Der Bundestag müsse bei Corona-Beschlüssen mitreden, fordern Abgeordnete aus verschiedenen Parteien. Sonst drohe eine dauerhafte Kompetenzverschiebung weg vom Parlament und hin zur Regierung.
Im Jahr von Corona und „Black Lives Matter“ erhielt mit dem indischen Ökonomen Amartya Sen der Richtige den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seiner Dankesrede rief er zu globalem Widerstand auf.
Wir beantworten Ihre Fragen zur Amerika-Wahl. In dieser Folge auch: Hört der Stammeskrieg der Amerikaner nach der Wahl wieder auf? Und warum haben die „Swing States“ mehr Einfluss?
Die Historikerin Ute Frevert hat ein neues Buch über die Macht von Gefühlen veröffentlicht. Im Gespräch erklärt sie, welche Rolle Wut, Empathie und Angst in der deutschen Geschichte seit 1900 gespielt haben.
In seiner Laudatio auf Amartya Sen hob Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dessen Bedeutung für eine globale Gerechtigkeit in Zeiten von Pandemie und Klimakrise hervor. Es war eine Preisverleihung wie keine zuvor.
Je mehr sich George Floyd verteidigte, desto mehr starb er. Warum Überlebensimpulse und Verteidigungsgesten nun endgültig als Akt der Aggression verstanden werden. Ein Gastbeitrag.
SPD und Union sind uneins darüber, ob Initiativen gegen Rechtsextremismus durch ein besonderes Gesetz gefördert werden sollen. Zivilgesellschaftliche Organisationen erhoffen sich dadurch mehr Planungssicherheit.
Kontinuität schafft Hoffnung: Auf der Frankfurter Buchmesse werden aus bloßen Begebenheiten halbstarke Ereignisse ohne Rums und Rummel. Was dabei verloren geht, ist die Form.
Frankreich ist stolz auf die Trennung zwischen Staat und Religion. Nun ist ein Lehrer Opfer eines brutalen Anschlags geworden – ausgerechnet wegen Mohammed-Karikaturen.
Bundespräsident Steinmeier will die stark renovierungsbedürftige Paulskirche in Frankfurt zum zentralen Erinnerungsort der deutschen Demokratiegeschichte machen. Doch auch die AfD erhebt Anspruch auf diese Tradition.
Radikale Umweltschützer bekämpfen den Ausbau der A 49. Viele Menschen sehnen sich die Verbindung aber schon seit Jahrzehnten herbei. Sie erhoffen sich unter anderem eine Entlastung der Bundesstraßen.
Hessens grüner Verkehrsminister Al-Wazir ärgert sich über die Angriffe auf seine Partei durch Klimaschützer. Beim Weiterbau der A49 sei er durch Recht und Gesetz gebunden. Deshalb verteidigt er das Vorgehen im Dannenröder Forst.
Der Mord an der Investigativ-Journalistin Daphne Caruana Galizia im Oktober 2017 ist bis heute nicht aufgeklärt. Nun setzen ihre Söhne ihre Arbeit fort.
Nach anhaltenden Protesten greift die Regierung in Thailand hart gegen die Demokratiebewegung durch. Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen sind in Bangkok nun verboten. Aber viele junge Thais demonstrieren trotzdem weiter.
Wollen wir wirklich politischen Botschaften im Sport Tür und Tor öffnen? Das wäre fatal. Denn so würden auch solche Statements eine Bühne bekommen, denen wir auf keinen Fall den großen Auftritt ermöglichen sollten. Ein Gastbeitrag.
Mit The National spielte er für Obama und Hillary Clinton. Nun veröffentlicht Matt Berninger in Ausnahmezeiten ein Solo-Album. Während „Serpentine Prison“ entstand, blickte der Sänger auf die Lage seines Landes.
Die Popularität der Kommunalpolitik war schon immer gering. Die Corona-Pandemie wird es nochmals erschweren, Bürger für regionale Inhalte zu begeistern. Doch noch ist es früh genug, um digitale Formen zu entwickeln.
Die Globalisierung ändert sich dramatisch. Zunehmend geht es um Souveränität und darum, wer neue technische Standards setzt. Deutschland muss mitbestimmen.
Irrwege und Auswege: Der Migrationsforscher Gerald Knaus warnt vor Einschränkungen des Asylrechts – und macht Vorschläge, um das zu verhindern.
Hollywood-Legende Richard Dreyfuss meldet sich zurück – mit der Hauptrolle in dem Drama „Astronaut“. Im Interview spricht er über sein Ticket zum Mond, sein Selbstbewusstsein, die amerikanische Demokratie und Donald Trump.
Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Viele Historiker glauben aber schon zu wissen, dass die Pandemie als historische Zäsur in die Geschichte eingehen wird.
Spanien gleitet ab in die möglicherweise schlimmste Wirtschaftskrise seit dem Bürgerkrieg. Und die Politik? Die kreist um sich selbst.
Wissenswertes und Bedrückendes über den Antisemitismus
Vor der Wahl in Bolivien kommt es zu Gewalt zwischen Anhängern und Gegnern von Evo Morales’ „Bewegung zum Sozialismus“. Im vergangenen Jahr musste der Langzeit-Präsident zurücktreten – seine Partei ist geblieben.
Diese Wahl ist die folgenschwerste im Leben aller Amerikaner. Stille und Lähmung haben das Land erfasst, schreibt der Schriftsteller Richard Ford in seinem Gastbeitrag. Die bange Frage lautet: Könnte Amerika wirklich scheitern?