Von Notverordnung zu Notverordnung
Um die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Landes zu sichern, erlässt die Regierung Brüning eine Notverordnung nach der anderen. Die Frankfurter Zeitung fragt: Wohin führt das?
Um die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Landes zu sichern, erlässt die Regierung Brüning eine Notverordnung nach der anderen. Die Frankfurter Zeitung fragt: Wohin führt das?
Die Wichtigkeit des individuellen Verhaltens für die Eindämmung des Infektionsgeschehens ist unbestritten. Eine Studie rekonstruiert nun, wie groß der Einfluss einer Maskenpflicht ist.
Der Koalitionsstreit in Sachsen-Anhalt ist ein medienpolitisches Fiasko. Die Erhöhung des Rundfunkbeitrags ist zwar vom Tisch – aber für wie lange? Am Ende könnte es noch teurer werden. Vor allem für die CDU.
Die Stasi-Unterlagen-Behörde wird ins Bundesarchiv eingegliedert. Was hat sie erreicht, und warum gibt es kaum Protest gegen ihre Abwicklung? Eine Analyse des ehemaligen Behördenspechers.
Der Umbruch im Osten seit der Wende sei eine Erfolgsgeschichte, sagt Brandenburgs früherer Ministerpräsident Matthias Platzeck. Aber nicht alles stimmt ihn zufrieden. Ein Bericht bietet Anlass zur Diskussion.
Amerikas Eliteunis dürfen kein Vorbild für deutsche Hochschulen sein. Die Folgen wären politisch und gesellschaftlich fatal. Drei Vorschläge, um das zu verhindern. Ein Gastbeitrag.
Etwa 1000 neue Wörter und Wortverbindungen zu Corona hat das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in diesem Jahr aufgespürt. Abstandsgebot, Aluhut und zweite Welle landeten neu in der Sammlung.
Nicht einmal ein Drittel der wahlberechtigten Venezolaner haben ihre Stimmen abgegeben – eine freie Parlamentswahl gab es ohnehin nicht. Das Ergebnis ist ein Schlag für die Opposition. Die Politik in Venezuela ist am Ende.
Schon vor der Pandemie wurde in Nigeria vor allem für den Fernsehbildschirm produziert. Das hilft jetzt der dort ansässigen Filmindustrie. Sie ist bestens für die Kooperation mit Netflix gerüstet.
Hacker können gewaltige Schäden anrichten, wenn sie sich Netzzugang verschaffen. Ein Buch will das Problembewusstsein schärfen.
Die Irrwege des zwanzigsten Jahrhunderts als begehbare Skulpturen: Dem israelischen Bildhauer und Land-Art-Künstler Dani Karavan zum neunzigsten Geburtstag.
Quasi über Nacht ist die Maske ein Teil unser aller Leben geworden. Vor einem Jahr trug man sie im Alltag nur in Ausnahmefällen. Bei allem Streit um das neue Accessoire: wer es nicht trägt, outet sich als Dummbatze.
Vor der Präsidentenwahl in Ghana beschäftigt viele der Umgang mit der Korruption und der aufgeblähten Regierung – das kleine Land hat 125 Minister.
Im Streit mit Australien lässt China seine Muskeln spielen und will ein Exempel statuieren. Doch die Regierung in Canberra gibt nicht nach. Der Rest der Welt sollte genau hinschauen.
Online-Plattformen sollen Verantwortung für ihre Inhalte übernehmen, digitale Märkte sollen offen bleiben. Um das sicherzustellen, braucht es klare Regeln – und Sanktionen.
Hinter der Debatte über den Rundfunkbeitrag steckt viel mehr: Es tobt ein Machtkampf um die Ausrichtung der CDU – demokratische Mitte oder rechts? Ein Gastbeitrag von Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer der Grünen, als Antwort auf Paul Ziemiak.
Venezuela bestimmt an diesem Sonntag ein neues Parlament. Eine freie Wahl gibt es nicht – und weite Teile der Opposition haben sich für einen Boykott entschieden. Kommt nun Maduros finaler Akt?
Die Grünen kritisieren, dass die Machtkämpfe in der CDU die Debatte um den Rundfunkbeitrag bestimmt haben. Sie fordern ein Zeichen des Entgegenkommens. Die Kenia-Koalition als „Bollwerk gegen rechts“ dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden, heißt es von der SPD.
Im Interview spricht Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble darüber, wie neue Medien die Welt verändern, welche Probleme größer als die Pandemie sind und warum er ein Anhänger von Sisyphos ist.
Auf welche Weise setzt das Justizministerium Europas Urheberrecht in nationales Gesetz um? Spielt Google mal wieder alle aus? Fragen an den Präsidenten des Presseverlegerverbands, Mathias Döpfner.
Interview Polens Ministerpräsident Morawiecki +++ Gastbeitrag Zbigniew Rau +++ Brexitlüge +++ Sprache
SPD und Grüne wollen den Koalitionsvertrag in Sachsen-Anhalt brechen. Darin hatten sie Stabilität beim Rundfunkbeitrag vereinbart. Den Streit über eine Sachfrage überlassen sie der Deutungshoheit von Antidemokraten. Ein Gastbeitrag.
Trostknolle in der Lockdown-Depression: Eine bessere Zeit, um Gemüt und Laune mit dem wunderbaren Aroma von Trüffeln aufzuhellen, wird es nie wieder geben. Die Kolumne Geschmackssache.
Nach Erdogans Reformversprechen hofften viele zumindest auf ein milderes Klima. Nun verhallt es, kaum dass es ausgesprochen ist. Dafür tönt ein Schwerkrimineller, der unverhofft aus dem Gefängnis entlassen wurde.
In den Vereinigten Staaten wütet die Corona-Pandemie. Aber der scheidende Präsident macht seinem Nachfolger das Leben so schwer wie möglich. Mit tödlichen Folgen.
Der Magdeburger Streit über den Rundfunkbeitrag wächst sich zu einem politischen Beben aus, das nicht nur das Kenia-Bündnis in Sachsen-Anhalt zerstören könnte. Auch der Koalitionsfrieden in Berlin ist in Gefahr.
Demonstrationen sind das Salz in der Suppe der Demokratie. Eine Grenze ist aber erreicht, wenn aus Protesten ein Kampf gegen die freiheitliche Ordnung wird.
Erstmals seit 2018 konnte Spaniens Parlament einen Haushalt verabschieden. Dies erkaufte die linke Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez durch Gegengeschäften mit teils separatistischen Regionalparteien.
Die EU-Kommission legt einen Aktionsplan zur Förderung der Demokratie vor. Ziel ist es, die Integrität von Wahlen zu bewahren, wirksamer gegen Desinformation vorzugehen und Medien zu schützen.
Französische Polizisten kämpfen nicht nur gegen Terrorismus und Kriminalität. Immer öfter müssen sie auch die Folgen einer verfehlten Sozial- und Migrationspolitik ausbaden.
Amthor, Guttenberg, Schröder: Frühere und aktive Politiker vergolden ihre Kontakte zur Wirtschaft. Das macht misstrauisch. Zu Recht? Ein Essay.
Redeverbote an Hochschulen +++ Genderdebatte über Jesus +++ Polens Außenminister +++ Geschlechtergerechte Sprache +++ Kritik an „Heute-Show“
„Frankfurter Allgemeine Bürgergespräch“ ist eine Veranstaltungsreihe der F.A.Z. für das Rhein-Main-Gebiet. Viermal im Jahr werden Themen behandelt, die die Bürger in Frankfurt und in der Region bewegen: Ist der Flughafen zu laut? Was soll aus der Pferderennbahn werden? Brauchen wir mehr direkte Demokratie? Ist die Furcht vor der Inflation eine fixe Idee? Lügt die Presse? Diskussionen mit Politikern sind ebenso vorgesehen wie Expertenrunden zu wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Themen.
Dies sei „die wichtigste Rede, die ich je gehalten habe“, sagt Donald Trump in einem 46-minütigen Video. Dann wiederholt er aber nur die alten – und unbelegten – Vorwürfe, die Präsidentschaftswahl sei manipuliert worden.
Eine europäische Dienstpflicht für alle kann dem Gemeinwesen einen neuen Geist geben.
Prozesse, Streit mit der Bafin und die Rolle von Olaf Scholz: Die Cum-Ex-Geschäfte hinterlassen rund um die traditionsreiche Bank M.M. Warburg tiefe Spuren.