Sieg der politischen Elite
Der Kandidat der Regierungspartei, Bola Tinubu, hat die Präsidentschaftswahl gewonnen. Doch das Ergebnis ist umstritten.
Der Kandidat der Regierungspartei, Bola Tinubu, hat die Präsidentschaftswahl gewonnen. Doch das Ergebnis ist umstritten.
Die Preisverleihung sollte ein Höhepunkt zum Jubiläum der 1848er Nationalversammlung sein. Doch es gibt Ärger um die Jury. Zu Unrecht, findet die Frankfurter Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Die Grünen). Dennoch hält sie eine Verschiebung der Preisvergabe für möglich.
Der rechtsreligiösen Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird vorgeworfen, mit der geplanten Justizreform die Judikative schwächen- und die Demokratie untergraben zu wollen.
Wer für den Staat handelt, für den gelten besondere Regeln: Ein neues Handbuch zum öffentlich-rechtlichen Äußerungsrecht bietet aufschlussreiche Erkenntnisse.
Wie kam es dazu, dass die national-dekolonialen Gründungsprojekte beider Länder von Fanatikern übernommen wurden? Fest steht: Wenn religiöser Fundamentalismus auf Nationalismus trifft, entsteht eine gefährliche Mischung.
Das „Manifest für den Frieden“ von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht ist umstritten. Die Frankfurter Stadträtin Weber hat den Aufruf geteilt.
Die Europäische Union will die Vielfalt der Medien sichern. Dabei begibt sie sich auf einen Holzweg. Sie weitet staatlichen Zugriff aus. Ein Gastbeitrag.
Eine Reihe von Themen belastet derzeit die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Außenministerin Baerbock hält sich beim Besuch ihres Amtskollegen in Berlin mit Kritik nicht zurück.
Im Arbeitsalltag können ChatGPT und Co. helfen – aber auch mal halluzinieren. Was wird durch intelligente Sprach-Bots interessanter, was gefährlicher? Ein Blick auf sechs Berufsgruppen.
Wer mit Venezuela zusammenarbeiten will, muss mit der Maduro-Regierung kooperieren. Das sieht inzwischen auch die amerikanische Regierung so und redet wieder mit dem Machthaber in Caracas.
Früher war er Kommunist und kämpfte gegen Franco. Jetzt will der 89 Jahre alte Ramón Tamames den Rechtspopulisten der Vox-Partei helfen, die Linkskoalition zu stürzen.
Die Sondierungen in Berlin gehen zu Ende. Die SPD ist unentschieden, und die CDU dementiert, dass sie sich entschieden hat. Doch diese Woche soll die Entscheidung über Koalitionsverhandlungen fallen.
Ein Teil der Angehörigen besteht auf dem Hanauer Marktplatz als Standort für das Mahnmal zum 19. Februar. Das kommt für die Stadt nicht infrage. Sie bietet Alternativen an.
Briefe, Artikel und Tagebücher von Revolutionären: Die „Edition Paulskirche“ erinnert an das Umbruchjahr 1848. Jörg Bong, einer ihrer Herausgeber, erklärt, warum die Dokumente auch heute noch bedeutsam sind.
In Mexiko kürzt Präsident López Obrador der Wahlbehörde die Finanzmittel. Gegen die Entscheidung des Linkspopulisten regt sich Widerstand. Der Protest hat eine Farbe.
Was um Himmels Willen muss noch geschehen, damit ausreichend in Sicherheit investiert wird? An den Märkten jedenfalls rechnet man fest damit, dass Verteidigungswerte ein gutes Investment sind.
Beschämt arbeitet Europa seit Jahren die eigene Kolonialgeschichte auf. Dabei betreibt es mitten in Europa selbst Kolonialismus: in Bosnien-Hercegovina.
Koksen gegen Drogenmissbrauch, Bäume fällen gegen die Waldrodung: Die Klimakleber sind zunehmend verpeilt. Was in Wien geschah, ist nur noch peinlich.
Zum wiederholten Mal gingen Tausenden Demonstranten in Tel Aviv auf die Straße. Sie protestieren gegen eine Reform, mit der sich die Regierung Benjamin Netanjahus weitreichende Befugnisse sichern zu wollen scheint.
Der republikanische Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, hat dem Fox-News-Moderator Tucker Carlson exklusiv die Videos vom Sturm aufs Kapitol gegeben. Jetzt kann Carlson die Geschichte verbiegen.
Fast ohne auf Widerstand zu stoßen, übernahmen die Kommunisten in der Tschechoslowakei am 25. Februar 1948 die Macht. Die damalige Stimmung spielte ihnen in die Hände.
Viele Unterzeichner des „Manifests“ von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht fanden die Idee einer Kundgebung in Berlin erst gut. Jetzt sind sich manche nicht mehr so sicher.
Nun weiß man, dass Pablo Neruda vergiftet worden ist. Doch was bedeutet das für die Wahrnehmung des Dichters? Es gibt keinen besseren Moment, um Neruda aufs Neue zu hören und zu beherzigen, als jetzt. Ein Gastbeitrag.
Olaf Scholz ist das erste Mal als Bundeskanzler nach Indien gereist. Er will das bald bevölkerungsreichste Land der Erde als Partner gewinnen. Aber Indiens Abhängigkeit von Russland steht dem im Wege.
Der indische Premierminister erzeugt das Bild eines strahlend neuen Indien. Wer sich davon nicht blenden lässt, erkennt eine Realität jenseits dieser Traumfabrik. Wohin steuert das Milliardenvolk?
„Eine Erde, eine Familie, eine Zukunft“ – so lautete das Motto des G20-Finanzministertreffens in Indien. Wahr ist, dass es ein verbindendes Band unter den Staaten der Welt gibt. Leider ist es blutrot gefärbt.
Bundesinnenministerin Faeser und ihr hessischer Amtskollege Beuth sind sich einig: Die größte Bedrohung der Demokratie ist der Rechtsextremismus.
Viktor Orbán hält den russischen Überfall auf die Ukraine für einen Krieg „zwischen Truppen zweier slawischer Länder“. Die NATO-Norderweiterung verzögert er – weil finnische und schwedische Politiker Ungarn ständig „beleidigt“ hätten.
Der hessische Verfassungsschutz steht unter neuer Führung: Der gelernte Polizist Bernd Neumann soll die Behörde künftig leiten. Seine Expertise in der Internetkriminalität und Spionageabwehr könnte ihm dabei helfen.
Langzeitbeobachtungen aus Südafrika: Die Kölner Galerie Zander zeigt die „Billboards“ des Fotografen Santu Mofokeng. Statt Farbenpracht zeigte er die düsteren Seiten.
Es ist ein Jahr her, dass Russland die Ukraine angegriffen hat. Im hessischen Landtag haben am Freitag Politiker ihre Solidarität mit der Ukraine erklärt. Die Linke warnt vor einer Eskalation der Gewalt.
Ist der ländliche Raum im Bundestag zu wenig repräsentiert? Wer hört die Verlustängste? Und was will ein 23 Jahre alter Politiker gegen sie ausrichten?
Schaut man sich die geplante Jury für den Paulskirchenpreis an, dann sollte er vielleicht besser „Auszeichnung für perfekten Parteienproporz“ heißen. Fraglich, ob er überhaupt noch verliehen werden kann.
Wenn deutsche Pazifisten im Ukrainekrieg zu Verhandlungen mit dem Kreml aufrufen, denken sie nur an sich, nicht an die Ukrainer. Das ist grausam und geschichtsvergessen. Ein Gastbeitrag.
Gegendarstellung: China - Taiwan +++ Putin-affine Russlandpolitik +++ Aufnahme von Verhandlungen
Der Ukrainekrieg ist auch ein Kampf um die künftige Weltordnung. Die Demokratie darf das Kräftemessen mit der Despotie nicht verlieren. Sonst wird es noch mehr Raubzüge geben.