Wer den Blick senkt, hat schon verloren
Putins Krieg gegen die Ukraine verfolgt das Projekt einer globalen Gegenrevolution. Russlands Zerstörungsorgie erscheint wahnhaft. Zugleich zielt sie mitten ins Herz westlicher Demokratien. Ein Gastbeitrag.
Putins Krieg gegen die Ukraine verfolgt das Projekt einer globalen Gegenrevolution. Russlands Zerstörungsorgie erscheint wahnhaft. Zugleich zielt sie mitten ins Herz westlicher Demokratien. Ein Gastbeitrag.
Marianne Williamson wollte bereits 2020 für die Demokraten ins Weiße Haus einziehen, stieg aber wegen schlechter Umfragewerte aus dem Rennen aus. Nun deutet die 70-jährige Buchautorin eine abermalige Kandidatur an.
Ina Hartwig spricht Empfehlungen für die Standorte der Städtischen Bühnen aus. Die Auslobung des Paulskirchenpreises macht Probleme. Und außerdem fahren die Grünen prominente Wahlkampfhelfer auf. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Mit dem hessischen Innenminister Beuth und dem früheren Ministerpräsidenten Bouffier sagen zwei prominente Politiker im U-Ausschuss aus. Neue Erkenntnisse zum Mord an Lübcke präsentieren sie nicht.
Postengeschacher statt Demokratie? Eigentlich soll der Europäische Paulskirchenpreis zur 175-Jahrfeier der Nationalversammlung in Frankfurt vergeben werden. Doch die örtliche CDU sieht ihn schon jetzt als beschädigt an und will nicht mehr der Jury angehören.
Der Linkspolitiker López Obrador sieht die Institution seit langem kritisch. Mit einer Reform sät er weitere Zweifel an ihr. Das erinnert manche an Trump und Bolsonaro.
Die Parlamentswahl am Samstag in Nigeria ist die größte demokratische Wahl, die je in Afrika stattgefunden hat. Ein Wahlsieg der Opposition hätte Signalwirkung über das Land hinaus. Wie stehen die Chancen?
Der zuvor viel kritisierte Präsident ist in den vergangenen zwölf Monaten zum unumstrittenen Anführer der Ukraine geworden. Zum Symbol eines großen Freiheitskampfes.
Die geplanten Änderungen zeigen: In der Koalition herrscht ungehemmter Machtwille, das Feld der Gewaltenteilung soll planiert werden. Das Ergebnis wäre eine praktisch schrankenlose Herrschaft.
Polen und andere östliche Mitgliedstaaten der NATO fordern ein stärkeres Engagement der USA in der Region. Joe Biden traf auf einem Treffen in Warschau zwar den Ton, blieb aber im Ungefähren.
Chile besiegte die Diktatur und zuletzt die Pandemie. Höchste Zeit, im europäischen Winter Hoffnung zu schöpfen und wieder ans andere Ende der Welt zu reisen.
Wer ist der Berichterstatter für Wahl- und Parteienrecht im Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts?
Weidig setzte sich vor 200 Jahren für die Demokratie ein und bezahlte dies mit seinem Leben. Butzbach nimmt den Todestag von Weidig zum Auftakt für ein „Demokratikum“.
Bundesjustizminister Marco Buschmann will die Strafprozessordnung in Völkermordfällen ändern.
Der Film „Kulturkrieg – Kunst als Waffe“ zeigt, wie ukrainische Künstler den Kampf gegen die von Putin angedrohte Vernichtung ihres Landes aufnehmen. Habermas, Schwarzer und Wagenknecht sollten sich das mal ansehen.
Nicht nur der SPD fehlt es bis heute an einer selbstkritischen Aufarbeitung ihrer Russlandpolitik. CDU und CSU machen es nicht besser. Ein Gastbeitrag.
Die Regeln für die Finanzierung von Parteien und „ihren“ Stiftungen dürfen nicht dem Zweck dienen, eine politische Landschaft zu zementieren. Die Auseinandersetzung mit der AfD muss anders geführt werden.
Machtübertragung vor 90 Jahren +++ Neue Missbrauchsstudie +++ Berliner Neutralitätsgesetz +++ Sicherheitspolitik
Zum zweiten Mal seit Kriegsbeginn ist Joe Biden nach Warschau gereist. In seiner Rede wendet sich der amerikanische Präsident auch an die Menschen in Russland. Für Polen hat er besonderes Lob.
Einen eigenen Bewerber zur Frankfurter Wahl am 5. März hat die paneuropäische Partei Volt nicht aufgestellt. Aber sie nennt ihre Positionen.
Der amerikanische Präsident sichert der Ukraine weitere Unterstützung zu. Die NATO sieht er geeinter als jemals zuvor. Biden sagte auch, niemand habe die Absicht, Russland anzugreifen.
Deutschlands Justizminister Buschmann ist nach Israel gereist – das Auswärtige Amt ist nicht begeistert. In Jerusalem kommt er an einem Thema nicht vorbei.
Seit Wochen gehen die Franzosen gegen Macrons Rentenreform auf die Straße. In ihrem Protest liegt ein Widerstandsgeist gegen die Mächtigen, der die Jahrhunderte überdauert hat.
Die Knesset hat einen Teil der Justizreform der rechts-religiösen Regierung in einer ersten Lesung angenommen. Zehntausende Demonstranten protestieren weiter gegen das Gesetz.
Entscheidungen des Obersten Gerichts sollen in Israel in den meisten Fällen vom Parlament aufgehoben werden können. Ministerpräsident Netanjahu sagt, die Richter hätten zu viel Macht. Kritiker sehen die Demokratie in Gefahr.
Um noch einmal israelischer Ministerpräsident zu werden, musste Benjamin Netanjahu ein höchst umstrittenes Bündnis schmieden. Wir stellen die Leute aus der Regierung vor, die man kennen sollte.
Der amerikanische Präsident Joe Biden sendet mit seiner Reise nach Kiew starke Signale in verschiedene Richtungen: an die Ukraine, nach Moskau – und in das eigene Land.
In Israel haben Tausende gegen die Justizreform der Regierung Netanjahu protestiert. Der wirft den Protestanführern vor, „ uns mit Bürgerkrieg zu bedrohen“.
Kurz vor dem Jahrestag der russischen Invasion besucht der amerikanische Präsident die Hauptstadt der Ukraine. Dort verspricht er weitere Militärhilfen und gedenkt gefallenen Soldaten.
Unschöne Nachrichten aus einem widersprüchlichen Künstlerleben: Eine bildstarke Collage über den Maler Franz Radziwill als Uraufführung am Staatstheater Oldenburg.
Das israelische Parlament soll Entscheidungen des Obersten Gerichts mit einfacher Mehrheit aufheben können. Tausende Demonstranten protestieren vor der entscheidenden Abstimmung in Jerusalem.
Multimilliardäre wie George Soros oder Bill Gates wurden so reich, auch weil sie alle Register zogen. Ihr Geld setzt die Elite oft für Zwecke ein, über die besser demokratisch entschieden werden sollte.
Das Ortega-Regime in Nicaragua hat mehr als 200 politische Gefangene ausgebürgert. Die F.A.Z. hat mit einem der Betroffenen gesprochen.
Sarah Polley hat mit „Die Aussprache“ ihren ersten Spielfilm seit elf Jahren gemacht. Im Interview erzählt die kanadische Regisseurin von fürchterlichen Dreharbeiten – und spricht über die komplizierte Frage von Kindern am Set.
Erst kommen Politiker, dann noch einmal Politiker. Und in der Kategorie „Stadtgesellschaft“ sind wieder die Hälfte Politiker. Das Frankfurter Kuratorium für den „Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie“ wirft Fragen auf.
Hanau erinnert an die rassistischen Morde von 2020.