Berlin versäumt Generationenschnitt beim Doppelpass
Das neue Staatsangehörigkeitsrecht hilft, mehr Menschen zur Einbürgerung zu bewegen. Mehrstaatigkeit über viele Generationen zu vererben führt aber zu Problemen.
Das neue Staatsangehörigkeitsrecht hilft, mehr Menschen zur Einbürgerung zu bewegen. Mehrstaatigkeit über viele Generationen zu vererben führt aber zu Problemen.
Sieben allerletzte Worte vor der Klimakatastrophe: Das Bonner Beethovenfest tut in den Winkeln des Stadtraums Orte konzentrierten Hörens auf und erreicht seine beste Auslastung seit 2015.
Die CDU im Osten findet sich wegen der AfD in einem Kompromisskorsett wieder. Es ist den Menschen nicht zu vermitteln, dass CDU-Positionen in der Schublade bleiben, obwohl dafür Mehrheiten im Parlament verfügbar sind. Ein Gastbeitrag.
Der Ministerpräsident von NRW hat nichts gegen einen Deutschlandpakt. Aber die Ampelkoalition hält er dafür für zu langsam und zu uneinig. Vom Bund fürchtet er zudem einen „nie dagewesenen Vertrauensbruch“.
Auf dem CSU-Parteitag ist Markus Söder mit einem starken Ergebnis im Amt bestätigt worden. Aber was wirklich zählt, ist der Wahlabend am 8. Oktober. Eine Analyse.
Die Proteste gegen die umstrittene Justizreform in Israel halten weiter an. Auch in der 38. Woche gehen wieder Tausende auf die Straße. Netanjahu ist derweil zu Besuch in den USA.
Die Ökonomen des DIW kommen zu dem Schluss: Unter einer AfD-Regierung würden die Wähler der Partei ärmer. Mit einer Kampagne versucht das Bündnis Demokult, Wechselwähler von der AfD abzubringen.
Der ungarische Präsident Orbán agiert in der Frage des NATO-Beitritts Schwedens im Gleichschritt mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan. Eile haben beide nicht.
Auf dem CSU-Parteitag attackieren Merz und Söder die Ampelkoalition in Berlin. Söder holt sein bislang bestes Ergebnis bei einer Vorsitzenden-Wahl. Mehr als 96 Prozent der Delegierten stimmen für ihn.
Nancy Faeser, Boris Rhein oder doch etwa Tarek Al-Wazir? Aber ebenso die AFD, Linke und FDP treten mit Ambitionen zur Landtagswahl an. Wer Hessen für die nächsten fünf Jahre regieren wird, entscheiden am 8. Oktober die Wähler. Die Spitzenkandidaten aller etablierten Parteien im Kurzporträt.
Eine Wahlhilfe im Internet kann auch Verwirrung stiften. Der Politologe Christian Stecker von der TU Darmstadt erläutert die Notwendigkeit simpler Fragen, die Schwierigkeit der Differenzierung und die Folgen fürs Wahlergebnis.
Der Staat ist überfordert, die Stimmung in der Bevölkerung kippt. Unionspolitiker fordern einen Paradigmenwechsel, auch in der Ampel gibt es nachdenkliche Stimmen.
Jochen Schmidt hat das Tennisfinale der US Open im Fernsehen geschaut – und wünscht sich seitdem genauso eine prominent besetzte Box wie die im Stadion, zu der die Spieler aufschauen, um gute Ratschläge einzuholen.
Alles aus der Sammlung: Die Präsentation „Channeling“ stellt jüngere und ältere Kunstwerke des Museums in neue Bezüge. Und will so nach ihrer Haltung in der Zeit fragen.
Rupert Murdoch tritt als Chef seiner Medienkonzerne Fox Corp. und News Corp. zurück. Na endlich, möchte man sagen. Er hat genug Schaden angerichtet. Damit dürfte es allerdings auch ohne ihn weitergehen.
Die Marktgläubigkeit stößt an ihre Grenzen, Entscheidungen werden nicht immer ausschließlich rational gefällt. Jetzt ist der vernünftige Bürger gefragt. Ein Gastbeitrag.
Ein Jahr vor der Landtagswahl sehen sich viele Menschen in Thüringen mitten in der Apokalypse. Wir dürfen nicht eine Partei für die Gefahr selbst halten. Ein Gastbeitrag.
Im Werben um weitere Unterstützung setzt der ukrainische Präsident seine Auslandsreise fort. Die USA sichern ihm die Lieferung von Artilleriemunition und Luftabwehrsystemen zu. Der Überblick.
Roger de Weck hält auf der Europäischen Public Value Konferenz im Leipzig ein leidenschaftliches Plädoyer für die Öffentlich-Rechtlichen. Er erinnert vor allem an ihren Kernauftrag.
Alle zwei Jahre untersuchen Forscher im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, wie weit rechtsextreme Einstellungen verbreitet sind. Sie sehen eine deutliche Zunahme.
Der Frankfurter Oberbürgermeister wirbt in der Türkei für mehr Investitionen in der Rhein-Main-Region und stärkt seinem Amtskollegen in Istanbul den Rücken.
Dass deutlich mehr Bürger laut der „Mitte-Studie“ als rechtsextrem gelten, ist eine Warnung. Die demokratischen Parteien sollten aber keine Einheitsfront gegen die Antidemokraten bilden.
Wegen der umstrittenen Justizreform zeigte Biden Netanjahu längere Zeit die kalte Schulter. Nun sprachen beide in New York miteinander.
Bildet der Stammtisch die Meinung des Volkes ab? Und wie ernst müssen Politiker nehmen, was dort beredet wird? Unsere Autoren haben dazu verschiedene Meinungen.
In Rüstungsfragen sind Berlin und Paris zerstritten. Beim Panzer müssen sie nun liefern. Hängepartien und Hickhack um die Arbeitsteilung können Europas Streitkräfte und Rüstungswirtschaft nicht gebrauchen.
Wehrturm und Streubomben: Bei der Eröffnung des Historikertags in Leipzig redet Bundespräsident Steinmeier gegen die AfD und Ministerpräsident Kretschmer wie die AfD.
Alice Weidel und „die Niederlage des eignen Landes“ +++ Christian Lindner und der Schulden-Eisberg +++ Bundeshaushalt und Sondervermögen +++ Geburtshaus Hitlers +++ Politgedicht von Volker Braun
„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber will nicht mehr öffentlich über den Islam sprechen. Er will die Bedrohung nicht mehr ertragen. Islamisten und Linksextreme üben nicht nur in seinem Fall Druck aus. Ein Gastbeitrag.
Die EU und allen voran Deutschland und Frankreich haben sich im Konflikt um Nagornyi Karabach für eine friedliche Lösung eingesetzt. Warum ist ihr Einfluss so gering?
Die deutsche Debatte blendet oft aus, dass die EU an einer Begrenzung der irregulären Einwanderung arbeitet. Das ist gut, denn es geht nicht mehr nur um das Schicksal von Migranten, sondern auch um die Zukunft der Demokratie.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Michael Roth (SPD), fordert nach der Eskalation in Nagornyj Karabach Konsequenzen für Aserbaidschan – und kritisiert die europäische und deutsche Politik in der Region.
CDU und FDP stehen in Thüringen in der Kritik, weil sie ein Gesetz mit Stimmen der AfD verabschiedet haben. Linkenfraktionschefin Mohamed Ali zeigt sich nun verwundert. Sie sehe in dem Vorgang kein Einreißen einer Brandmauer.
Iran verstößt nicht nur gegen die Atomvereinbarung, die zuvor von den USA gekündigt wurde. Sondern es verletzt auch seine Verpflichtungen gegenüber der Internationalen Atomenergiebehörde. Jetzt ist der Streit eskaliert.
Bundesinnenministerin Faeser verbietet einen rechtsextremistischen Verein. Der Razzia ging eine Kooperation von Bund und Ländern voraus.
Die Wirtschaft sollte nach der Trennung von Russland auch auf Abstand zu China gehen. Hier kann sie ausnahmsweise einmal etwas von der Ampel lernen.
Die aktuellen Streichungspläne des Bayerischen Rundfunks sind nur das jüngste Zeichen einer Selbstaufgabe: Zur Krise der Kultur im öffentlich-rechtlichen Radio. Ein Gastbeitrag.