Armeniens Albtraum
Aserbaidschans Herrscher weiß, wie wichtig er für den Westen ist – und nutzt das offen aus. Worte allein werden nicht reichen, um ihn vom Weg der Gewalt abzubringen.
Aserbaidschans Herrscher weiß, wie wichtig er für den Westen ist – und nutzt das offen aus. Worte allein werden nicht reichen, um ihn vom Weg der Gewalt abzubringen.
Nicht die Einwanderung wird dazu führen, dass Deutschland nicht mehr wiederzuerkennen ist. Das erledigt eine Politik, die sich als Missionsarbeit versteht, anstatt Probleme zu lösen.
Bundesinnenministerin Faeser verbietet einen rechtsextremistischen Verein. Der Razzia ging eine Kooperation von Bund und Ländern voraus.
Was würde geschehen, sollte Trump tatsächlich verurteilt werden? Womöglich würde die amerikanische Demokratie abermals in den Grundfesten erschüttert.
Auch die zweite republikanische TV-Debatte findet ohne Donald Trump statt: Der führende Bewerber für die US-Präsidentschaftskandidatur spricht lieber vor Auto-Gewerkschaftern in Detroit.
In New York beginnt die Generaldebatte der Vereinten Nationen. Das Wirtschaftsministerium lädt zum Wärmepumpengipfel. Und die neue Champions-League-Saison beginnt. Der F.A.Z. Newsletter
Benjamin Netanjahu trifft endlich Joe Biden. Auf die Justizreform-Proteste reagiert die israelische Regierung immer dünnhäutiger. Das bekommt auch Deutschlands Botschafter zu spüren.
Gegen Diskriminierung zu kämpfen ist aller Ehren wert. Doch diese Studie schießt über das Ziel hinaus und hinterlässt einen schalen Beigeschmack.
Außenministerin Annalena Baerbock hatte den chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping zu den „Diktatoren dieser Welt“ gezählt. Peking reagiert verärgert.
Bei seinem Besuch in der türkischen Partnerstadt wirbt Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef für Freundschaft und Demokratie.
Wie war das unter der FPÖ? Und ist die Demokratie in Gefahr? Was ich als in Leipzig lebende Österreicherin vor der nächsten Landtagswahl in Sachsen beobachte. Ein Gastbeitrag.
Für Heinrich August Winkler spiegelt die Geschichte des Asylgrundrechts eine unrealistische Einschätzung der deutschen Möglichkeiten. Der Historiker verkennt das Zusammenspiel von Verfassungsrecht und Völkerrecht. Ein Gastbeitrag.
Sahra Wagenknechts Biographie zeigt, wie man aufsteigen kann, indem man Gegenpositionen bezieht. Sie macht ein Angebot, das es in der Politik nicht gibt. Kann ihre Parteigründung gelingen? Ein Gastbeitrag.
Eine Steuerung der Migration sei nur auf EU-Ebene möglich, sagt die Bundesinnenministerin. Markus Söder und Friedrich Merz wollen die Idee einer Aufnahmebegrenzung wiederbeleben.
Die Kommentare nach dem Rücktritt des deutschen UN-Beauftragten für Sudan, Volker Perthes, sind nicht freundlich. Für das Land zeichnet sich weiter keine Lösung ab.
Bisher fanden NATO-Manöver in einer Fantasiewelt statt. Künftig üben Soldaten die Verteidigung gegen einen Angriff Russlands in einem realistischen Szenario.
Nach der deutlichen Kritik von Günther reagiert der Parteivorsitzende Merz. Bayerns Ministerpräsident Söder will die AfD derweil in der Migrationspolitik stellen.
Mit Blick auf Kulturen rund um den Globus betrieb er die Horizonterweiterung der antiken Welt: Zum Tod des Althistorikers Kurt Raaflaub.
Ohne politisches Amt oder offizielle Funktion spielte er eine kaum zu überschätzende propagandistische Rolle für die Nationalsozialisten: Jürgen Luh schärft das Bild von Wilhelm Prinz von Preußen.
Die ARD stellt in ihrer „Akzeptanzstudie“ fest, dass sie bei den Bürgern überragend gut ankommt. Dabei verdecken die Jubelzahlen, worin die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk besteht.
Sylvester Stallones Opa macht ihn zum Ehrenbürger, Stephen King liebt „Mambo No. 5“, Max Verstappen hat nur zwei Bücher gelesen: Die Herzblatt-Geschichten
Viele sind elektrisiert von der Vorstellung, eine Wagenknecht-Partei rette die Demokratie vor der AfD. Das ist gefährliches Wunschdenken.
Am 15. Oktober sind die Polen zur Wahl aufgerufen. Wir blicken in unser Nachbarland und fragen: Wie fair sind diese Wahlen? Und wie steht es um die polnische Demokratie?
Kulturstaatsministerin Claudia Roth im Gespräch über die Neubesetzung der Berlinale, das Museum der Moderne und andere Baustellen der deutschen Kulturpolitik zur Hälfte ihrer Amtszeit.
Gemeinsam mit dem amerikanischen Außenminister Blinken hebt Baerbock in Washington die transatlantische Einigkeit bei der Unterstützung der Ukraine hervor. Zusagen für weitere Waffenlieferungen gibt es aber nicht.
Der AfD in Erfurt gefiel ein Antrag der CDU. Er wurde beschlossen – und in der Union bricht der Streit wieder auf: Muss und kann man noch mehr auf Distanz gehen?
Links verbünden sich Sozialdemokraten und Grüne, rechts zerfasert das bürgerliche Lager. Die vorgezogene Wahl in den Niederlanden im November wird deshalb zu einer besonderen.
Der Bankencrash vor 15 Jahren prägt die Welt bis heute: Staaten gingen pleite, Millionen verloren ihr Heim – Populisten feierten Triumphe. Nur die Deutschen gingen als Gewinner aus dem Debakel hervor.
Kostbare Ergänzung des Unterrichts +++ Einbeziehung in den humanitären Diskurs ist notwendig +++ Chinas Position ist unverändert klar +++ Chiles eigener Weg
Laut einem Bericht des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts seien erst Radar und Antennen von Drohnen getroffen worden. Danach folgten Marschflugkörper. Kommende Woche wird Präsident Selenskyj in den USA erwartet.
Es wird wieder global für das Klima gestreikt, die Außenministerin trifft sich mit ihrem amerikanischen Amtskollegen in Washington – und am Wochenende jährt sich der Tod der Iranerin Mahsa Amini. Der F.A.Z. Newsletter.
Die EU verbietet die Einreise mit Autos, die in Russland registriert sind. Putin-Gegner im Exil sehen darin einen Schlag gegen Menschen, die vor Verfolgung aus Russland fliehen.
In ihrem Film „Frauen in Landschaften“ porträtiert Sabine Michel ostdeutsche Politikerinnen. Es ist eine Erzählung über die Mühen der Demokratie und das Erbe der DDR aus weiblicher Perspektive.
World Design Capital 2026: Alle sind begeistert über die Ernennung Frankfurts und Rhein-Mains zur Designhauptstadt. Weder das Lob noch die Pläne allerdings sind konkret.
Die CDU in Thüringen will die Grunderwerbsteuer senken. Ihr Gesetzentwurf bekommt am Donnerstag mit den Stimmen der AfD eine Mehrheit. Die Wogen schlagen hoch.
100 mittelständische Unternehmen haben eine neue „Westfälische Friedenskonferenz“ gegründet. Am Freitag kommen dafür prominente Redner zusammen. Miele-Geschäftsführer Reinhard Zinkann erklärt für die Veranstalter, worum es geht.