Populismus ist ein teures Experiment
Wirtschaftspolitisch ist der Populismus keine Alternative. Studien zeigen seinen ökonomischen Misserfolg über längere Zeiträume – ob in Europa oder in Lateinamerika. Das stört aber viele Wähler nicht.
Wirtschaftspolitisch ist der Populismus keine Alternative. Studien zeigen seinen ökonomischen Misserfolg über längere Zeiträume – ob in Europa oder in Lateinamerika. Das stört aber viele Wähler nicht.
Dieses Jahr hat die Weltpolitik vor große Herausforderungen gestellt. In der letzten Folge von F.A.Z. Machtprobe blicken wir zusammen mit Experten und Kollegen zurück auf die zentralen globalen Ereignisse und wagen einen Ausblick auf 2024.
Die Debatte über die Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD in Hessen geht weiter. Die meisten Stellungnahmen enthalten sowohl Lob als auch Klagen. Weitergehende Forderungen kommen noch hinzu.
Christopher Clark hat ein glänzendes Buch über das Europa des Jahres 1848 geschrieben. Daraus lässt sich auch für unsere Zeit lernen.
Der Leiter des Frankfurter Stalburg Theaters, Michi Herl, über das maßlose Essen von Gänsen in der Weihnachtszeit, einen guten Schluck Rieslingschorle - und warum Besinnung und Demut das ganze Jahr über angebracht ist
Keine Regierung zuvor im demokratischen Polen hatte ein so starkes Mandat wie das neue Kabinett Donald Tusks. Scheitert es, ist die Demokratie in Polen in Gefahr.
Krieg in Nahost +++ Deutschunterricht in der Krise +++ Karl Lauterbach im Interview +++ Verkehrspolitik der Großstadt
Ist mein Wunsch zu groß? In der ZDF-Doku „Rückkehr nach Israel“ reist Meron Mendel nach dem Hamas-Angriff in seine Heimat. Die Begegnungen mit Freunden und Familie gewähren intime Einblicke in ein verwundetes Land.
In Politik und vielen Medien ist es Mode, links zu sein und der Bevölkerung die Meinung aufzudrücken. Unliebsame Stimmen werden hinter die Brandmauer verbannt. Es ist höchste Zeit für eine andere Mode.
Das paradoxe Stromgeschäft +++ Schutz im Internet +++ Kinderrechte +++ Cannabis-Legalisierung +++ Die Bahn am Existenzminimum
Klimaaktivisten gehen vielen Menschen auf die Nerven. Dennoch ist eine Auseinandersetzung nötig, die nicht von Zuspitzungen lebt. Schon die rechtlichen Fragen sind alles andere als trivial.
Laut „Reporter ohne Grenzen“ wurden im laufenden Jahr weniger Journalisten getötet, und es sind auch weniger inhaftiert. Dutzende Fälle stehen aber noch zur Prüfung aus.
Bürokratie kann lähmend sein, muss sie aber nicht. Manchmal reicht dafür schon eine gute Idee. Johanna Sieben kann davon viel erzählen.
In Washington gibt es wenig Hoffnung auf eine rasche Lösung im Streit zwischen Demokraten und Republikanern. Umso wichtiger wird für Selenskyj die Hilfe Europas.
Der Appell von zehn Strafrechtswissenschaftlern, die kürzlich einen Verzicht auf Strafen für Klimaproteste gefordert hatten, stößt auf Kritik: Wer auf eine Kriminalisierung verzichtet, verabschiedet sich vom Rechtsstaat.
Nach vier Wochen hat sich die Ampel-Koalition auf eine Lösung im Haushaltsstreit geeinigt. Wir besprechen die Einigung unter anderem mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Unions-Fraktion Thorsten Frei.
Gemessen am BIP hilft kein Land der Ukraine mehr als Norwegen. Doch durch seine Rohstoffe profitiert das Land auch wie kaum ein anderes wirtschaftlich vom Krieg.
In Folge 283 fragen wir den Völkerrechtsprofessor Kai Ambos nach den Ursachen dafür, dass Deutschland von 2024 an keinen Richter mehr an den Internationalen Strafgerichtshof entsendet. Die deutsche Kandidatin war in der Wahlversammlung erfolglos.
Ein dringender Appell an die Bundesregierung: Wir müssen das Digitale-Dienste-Gesetz der EU rasch umsetzen. Entscheidungen sind fällig. Dabei müssen Bund und Länder zusammenwirken. Ein Gastbeitrag.
Die Revolutionäre von 1848 sind gescheitert. Aber ihr Kampf war nicht umsonst, er gab der deutschen Geschichte eine neue Richtung. Daran gilt es im Jubiläumsjahr zu erinnern. Ein Gastbeitrag
Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz, Tusk strebt für Polen Führungsrolle in der EU an, bei der Cop28 wird um einen Kompromiss gerungen. Und die Ampel möchte etwas gegen Einsamkeit unternehmen. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Mit verschärften Einwanderungsregeln wollte Macron Wähler zurückgewinnen. Stattdessen triumphiert Marine Le Pen. Nun sucht der französische Präsident nach einem Ausweg.
Mit allen Mitteln versucht Guatemalas Elite, die Amtseinsetzung des gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo zu verhindern. Nun zieht das Konsequenzen nach sich.
Gegen die Erderwärmung können die von den Golfstaaten vorgeschlagenen Techniken zur CO2-Speicherung genauso beitragen wie Kernkraft und synthetische Kraftstoffe.
Donald Tusk ist nach 2014 wieder Polens Regierungschef. Die Konflikte mit Brüssel sollen beigelegt werden.
Die Branche muss ihre Prognose senken, verliert Aufträge und verzweifelt mitunter an der EU – aber es geht noch schlimmer. Nichts schreckt die Maschinenbauer so wie der ehemalige US-Präsident und seine Denkfabriken.
Polens designierter Regierungschef Donald Tusk kündigt eine gute Zusammenarbeit seines Landes mit der EU an. Zudem ruft er zur Einhaltung der Werte von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf.
In Deutschland müssen Lobbyisten ihre Aktivitäten zugunsten von Verbänden und Unternehmen offenlegen, aber nicht von anderen Regierungen. Das will Brüssel künftig ändern – um die Demokratie besser zu schützen.
Um eine Verzögerung des Prozesses zu versuchtem Wahlbetrug zu verhindern, hat Sonderermittler Smith direkt den Supreme Court angerufen. Der solle über die „grundlegende Frage im Herzen unserer Demokratie“ entscheiden.
In den Vereinigten Staaten bekämpfen sich Joe Biden und Donald Trump mit harten Bandagen. Dass beide recht betagt sind, schadet nur dem Präsidenten. Sein mutmaßlicher Herausforderer hat ein anderes Problem.
Christoph Bornschein spricht mit Maja Göpel über Transformation und was dieser Prozess für die Gesellschaft bedeutet. Es geht um Monopole und Oligopole. Um ein Wohlstandsversprechen und mögliche Zukunftsnarrative. Und darum, warum es notwendig ist immer wieder Denkräume zu öffnen in einer digitalisierten Welt. Am Ende geht es um Veränderung und warum viele Menschen davor Angst haben. Diese aber nicht haben sollten. Professor Maja Göpel ist Politökonomin, Expertin für Nachhaltigkeitspolitik und Transformationsforschung
Ein isoliertes Polen sei größten Risiken ausgesetzt, sagt Donald Tusk. Der künftige Regierungschef will den Westen um mehr Hilfe für die Ukraine bitten. Am Abend zuvor hatte Kaczyński ihn einen „deutschen Agenten“ genannt.
Selenskyj sagt Auftritt ab +++ Missbrauch des Wortes „Antisemitismus“ +++ Jüngste PISA-Studie bestätigt deutschen Abwärtstrend +++ Debatte über die Schuldenbremse
Die Bundesregierung will den Haushaltsstreit lösen. Doch am Montagabend vertagen sich die Gesprächspartner abermals. Wirtschaftsvertreter mahnen die Ampelkoalition, sich endlich zusammenzuraufen.
Die Beitragskommission KEF schlägt vor, dass die Rundfunkgebühr um 58 Cent steigt. Die CDU will von ARD und ZDF eine echte Reform. Wie passt das zusammen? Fragen an Oliver Schenk, Chef der Staatskanzlei Sachsen.