In Brasília ist es fast verdächtig ruhig geworden
Ein Jahr nach dem Sturm radikaler Bolsonaro-Anhänger auf Brasília sitzt Präsident Lula fest im Sattel. Es ist ruhig geworden. Doch die Ruhe hat ihren Preis.
Ein Jahr nach dem Sturm radikaler Bolsonaro-Anhänger auf Brasília sitzt Präsident Lula fest im Sattel. Es ist ruhig geworden. Doch die Ruhe hat ihren Preis.
Wir sprechen über die Vorwahl der Republikaner in Iowa trotz Extremwetter, über den Favoriten Donald Trump und Chancen für die weiteren Kandidaten.
Seit der Wahl versuchten korrupte Richter in Guatemala, den Amtsantritt von Bernardo Arévalo zu verhindern. Vergeblich – am Morgen wurde er vereidigt.
Der junge Pianist Alon Ohel wurde nach Gaza entführt, in Berlin kann man sich für ihn und die anderen Geiseln nun ans Klavier setzen. Pianist Igor Levit machte den Anfang.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht legt mit seinem Europawahlprogramm das erste längere programmatische Papier vor. Der Ton der Spitzenfrau ist nicht zu überhören.
Der politische Wandel Amerikas lässt sich im Bundesstaat Iowa gut beobachten. Für die Republikaner beginnen dort die Vorwahlen, die Demokraten haben den Bundesstaat im Mittleren Westen nach hinten geschoben.
Despot mit Doppelgängern: In Russland beginnt das Spektakel von Putins Wiederwahlkampagne. Ein Gastbeitrag.
Der erste vom Bundestag eingesetzte Bürgerrat macht neun Vorschläge für eine gesündere Ernährung. Eine Zuckersteuer ist am Ende nicht dabei, trotz lebhafter Diskussionen. Aber eine Altersgrenze für Energydrinks.
Die Jury reagiert mit ihrer Entscheidung auf eine hochaktuelle Debatte – auch wenn der Kampfbegriff „Remigration“ schon länger unter den Vorschlägen für das Unwort des Jahres war.
Der AfD-Chef soll an einem Treffen mit Rechtsextremen teilgenommen haben. Es soll sich um dasselbe Netzwerk handeln, das wohl Pläne zur Vertreibung vieler Bürger schmiedete.
Weniger Aufbruch war nie: Die beiden unbeliebtesten Präsidenten dominieren den Wahlkampf. Die Republikaner hätten eine Wahl, wollen sie aber nicht. Bei den Demokraten ist es umgekehrt.
Ärmere Menschen leiden unter den globalen Krisen. Das Vermögen aller Milliardäre hingegen wächst dreimal so schnell wie die Inflationsrate. Das zeigt eine aktuelle Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam.
Die Aktionswoche der Bauern geht mit einer Großdemonstration in Berlin zu Ende, bei klirrender Kälte starten in Iowa die Vorwahlen im US-Wahlkampf und in Davos beginnt das Weltwirtschaftsforum.
Winfried Nerdinger schreibt die Geschichte der deutschen Architektur im 20. Jahrhundert. Gnadenlos und mit Lust auf entschiedene Urteile mustert er die gesamte Baukunst. Und lässt eigentlich nur die klassische Moderne gelten.
Die Sonne verschwindet. Gras überwuchert die Städte. Geräte versagen. Und die Tiere übernehmen die Herrschaft: In vielen neuen Romanen des anbrechenden Jahres herrscht Untergangsstimmung. Gut so.
Nach dem Beitritt der jungen Bundesrepublik zur NATO 1955 und der Wiedervereinigung 1990 muss die Bundeswehr heute zum dritten Mal neu gegründet werden. Die Nationale Volksarmee der DDR ist hingegen unwiderruflich Geschichte.
Nach dem Wahlsieg von Lai Ching-te haben zahlreiche westliche Staaten Glückwunschschreiben nach Taiwan geschickt, auch wenn diese die Inselrepublik formal nicht anerkennen.
Taiwans neuer Präsident setzte sich lange für eine betonte Unabhängigkeit von China ein. Doch mit den Jahren hat er seine Wortwahl gemäßigt.
Scholz gibt Fehler der Koalition zu, Steinmeier stimmt ein. Merz sieht das auch so. Dessen CDU sucht aber vor allem nach einem Weg, die AfD erfolgreich zu bekämpfen.
Die Taiwaner lassen sich von Peking nicht einschüchtern. Aber die Kommunisten auf dem Festland lassen nicht locker.
Nach den Enthüllungen über ein Geheimtreffen der AfD haben am Sonntag in Berlin und Potsdam Tausende Menschen gegen rechts demonstriert. Zur Kundgebung in Potsdam kamen auch Bundeskanzler Scholz und Außenministerin Baerbock.
Die Taiwaner haben zum dritten Mal in Folge für die freiheitliche Fortschrittspartei gestimmt. Der neue Präsident macht jedoch deutlich, dass eine formale Unabhängigkeit Taiwans auch unter ihm nicht ansteht.
Mit mehr als 2000 Versammlungen gehört Frankfurt zu den Städten, in denen am meisten demonstriert wird. Das liegt vor allem am Ukrainekrieg und an Aktionen von Klimaschützern.
In Frankreichs neuer Regierung sammeln sich Schwergewichte der bürgerlichen Rechten. So soll der Aufstieg des Rassemblement National aufgehalten werden.
Louise Terhorst glaubt nicht, dass Quereinstieg den Lehrermangel auflösen kann. Die hessische Landesschulsprecherin fordert langfristige Lösungen - und eine offene Debatte über das Schulsystem.
Berichte über ein Treffen von AfD-Funktionären mit Rechtsradikalen haben bundesweit Besorgnis ausgelöst. Gegen ein AfD-Neujahrstreffen mit Bundessprecherin Weidel am Samstag in Duisburg demonstrierten zahlreiche Menschen.
Die Taiwaner trotzen Drohungen aus Peking und wählen Lai Ching-te zum Präsidenten, der China auf Abstand hält. Seine DPP verliert aber die Parlamentsmehrheit. Das macht die neue Regierung instabiler.
Mehr Waffen und mehr Umarmungen gibt es – und wieder mehr Proteste gegen die Regierung. Die Historikerin Fania Oz-Salzberger, Tochter des Schriftstellers Amoz Oz, über die Lage in Israel.
In der Bonner Republik spielte Wolfgang Bergsdorf als Berater Helmut Kohls eine wichtige Rolle. Er war ein „Spindoctor“ des Kanzlers, Beamter und Professor in Bonn und Erfurt. Jetzt ist er mit 82 Jahren gestorben.
Christopher Rufo ist einer der geschicktesten rechten Aktivisten der USA. Dass er sich in die Karten schauen lässt, gehört zu seiner Strategie. Ein Gastbeitrag.
Die Protestaktionen der Landwirte steuern auf einen Höhepunkt am Montag zu. Kanzler Scholz rief die Bauern zu „Maß und Mitte auf“ und verknüpfte sein Appell mit einer Warnung.
Bauern, Lokführer, Ärzte: Alle finden, dass sie zu kurz kommen. Warum die Verteilungskämpfe gerade jetzt zunehmen. Und was das für die Zukunft bedeutet.
Lai Ching-te will den vorsichtigen Ansatz seiner Vorgängerin fortsetzen. An die rhetorische Selbstkontrolle von Tsai Ing-wen kommt er allerdings – noch – nicht heran.
Lai Ching-te wird neuer Präsident des asiatischen Inselstaats. Das teilte die Wahlkommission mit. Seine beiden Konkurrenten hatten ihre Niederlage da schon eingestanden.
Frankreichs neuer Außenminister setzt mit seiner ersten Auslandsreise ein Zeichen. Die Ukraine werde für sein Land weiterhin Priorität haben, verspricht er in Kiew.
Eine wehrhafte Demokratie müsse die ihr zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen, sagt der schleswig-holsteinische Ministerpräsident. Aus der Thüringer CDU kommen dagegen Warnungen.