Sei gegrüßet, König, mild!
Aus dem Hirtensohn wird der Großkönig, aus der Verwünschung wird eine Verheißung, aus Spiel wird Ernst: Mythologische Herkunft, poetischer Witz und utopisches Potenzial der Legenden von kindlichen Herrschern.
Aus dem Hirtensohn wird der Großkönig, aus der Verwünschung wird eine Verheißung, aus Spiel wird Ernst: Mythologische Herkunft, poetischer Witz und utopisches Potenzial der Legenden von kindlichen Herrschern.
Der Mindestlohn steigt, das Deutschlandticket wird teurer, und für Rentner könnte es mehr Geld geben. Wie sieht es mit steuerlichen Entlastungen aus? Die wichtigsten Änderungen im Überblick.
Astrologie liegt im Trend. Zwischen Krisen, KI und Kontrollverlust suchen viele junge Menschen Orientierung im Kosmos – und finden Trost in den Sternen. Was sagt das über den Zeitgeist aus?
Was wird aus Deutschland, wenn die AfD an die Macht kommt? F.A.Z. Redakteur Justus Bender hat das mal durchgespielt.
Das Bundesverfassungsgericht lässt nur juristische Argumente gelten. Nach deutscher Tradition heißt das: dogmatische, technische, logische. Karlsruher Entscheidungen lesen sich so, als wären den Richtern ihre Konsequenzen egal. Beispiel: Das Urteil zur Triage.
Mit ihrem Generalkonsulat unterhalten die USA in Frankfurt eine ihrer größten Vertretungen überhaupt. Seit 20 Jahren dient ein früheres Militärkrankenhaus als Sitz der gut 1000 Mitarbeiter zählenden Einrichtung.
„Autoritarismus“ als „effektivste Form der Staatsführung“? In Russland definiert ein Wörterbuch Begriffe im Sinne des Kreml neu – und benennt Wörter, die in der Öffentlichkeit verboten sind.
Ein Sammelband beleuchtet das ambivalente Wirken des Münchner Kardinals Faulhaber. Es wird jedoch nicht ganz klar, welchen Maßstab die Autoren anlegen.
Die Hacker-Vereinigung plädiert für mehr Unabhängigkeit von den amerikanischen Tech-Plattformen. Unterstützung bekommt sie etwa vom Autor der „Känguru-Chroniken“.
Während Berlin mit dem Erbe seiner Clubs kämpft, erfindet sich New York im Schatten seiner Hochhäuser neu: Im Untergrund entsteht eine Bewegung, die zeigt, wie die Zukunft des Techno aussehen könnte.
Vor 80 Jahren erschien das erste Heft einer Zeitschrift, die den Deutschen über die Beschäftigung mit ihrer Historie den Weg in eine demokratische Zukunft zeigen wollte. „Die Gegenwart“ war eine Schöpfung Benno Reifenbergs. Er verstand sie als Platzhalter bis zur Wiedergeburt der Frankfurter Zeitung.
Nach einer einflussreichen These folgt die europäische Integration einer marktliberalen Agenda, die den Sozialstaat zurückdrängt und das Demokratiedefizit vertieft. Stimmt diese Sichtweise heute noch?
Knallharte Abrechnungen mit Deutschland, Bekenntnisse zum Verbrenner, Kniefälle vor Trump, Lederjacken mit Botschaften und Aufräumarbeiten bei der Deutschen Bahn – diese Personen prägten das Jahr.
Von Amerika bis China straucheln die großen Mächte. Sinkende Geburtenraten, hohe Schulden und stagnierende Produktivität bremsen ihre Ambitionen. Was bedeutet das für die nächsten Jahre und Jahrzehnte?
Nach fünf Jahren soll im ehemaligen Burma wieder eine Wahl stattfinden. Doch das Militärregime lässt nur eine Scheinabstimmung zu.
An den Feiertagen, im Kreis der Familie, ließ sich wieder viel über Demokratie lernen. Wie passend, dass es einen Plätzchenausstecher in Reichstagsform gibt. Der schult schon beim Backen die Fähigkeit zum Kompromiss.
Extremismusforscher Hendrik Hansen spricht über die Tendenz, linksextremistische Bestrebungen als legitim anzusehen. Er sagt, dass „naiv und unreflektiert“ mit dem Begriff Antifaschismus hantiert werde.
Der argentinische Autor Jorge Barón Biza beging im Jahr 2001 Suizid. Sein Roman „Die Wüste und ihr Samen“ ist ein Vermächtnis, dessen leuchtende Farben man nicht mehr vergisst.
Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber spricht über den „Populismus“ von Söder und Seehofer, „abscheuliches“ Grünen-Bashing – und frühere Positionen, die er heute bereut.
Villa Hammerschmidt +++ Kommunen +++ Kafka +++ Grünen-Parteitag
Frankfurt vor 75 Jahren: Der Koreakrieg zeitigt Folgen. Kommunisten in der Stadt geraten unter Druck, ihre Veranstaltungen werden verboten.
Wir sahen 2025 nicht nur Katastrophen und Tragisches, sondern auch Komisches und Abseitiges. Hier stellen unsere Bildredakteure ihre „Bilder des Jahres“ vor.
Wenn wir nur genug nachdenken, finden wir für unsere Probleme die richtige Lösung? Schön wär's, schreibt Ökonom und Ethikrat-Mitglied Nils Goldschmidt.
Vor fünfzig Jahren wurde mit dem Helsinki-Prozess der Grundstein für die OSZE gelegt. Das Jubiläum wurde durch den Raubkrieg Russlands verhagelt. Trotzdem hat die Institution in Wien eine Rolle zu spielen.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Die Erlebnisgeneration stirbt, doch nicht zuletzt Bucherfolge aus jüngster Zeit zeigen: Es gibt in Deutschland ein breites Bedürfnis nach Orientierung zum Thema Flucht und Vertreibung aus dem historischen deutschen Osten.
Drachen in Darmstadt, Rembrandt in Kassel, „Blaue Reiterinnen“ in Wiesbaden: Das Programm der Ausstellungshäuser und Museen in Hessen für das Jahr 2026 bietet einige Höhepunkte.
Frieden ist ein hohes Wort, das in die Niederungen der politischen Propaganda und rabiaten Spekulation herabgesunken ist. Dabei ist es ein Wert des Glaubens, nicht des Deals. Zu einer fatalen Umdeutung.
Die Behörden unterbinden Trauer und Rufe nach Aufklärung. Die wichtigste Oppositionspartei löst sich auf, der wichtigste Dissident wird verurteilt. Gleichzeitig boomt die Wirtschaft. Wie passt das zusammen?
Es ist zu einfach, die Schuld an fehlenden Reformen allein der Politik zuzuschreiben. Erneuerung scheitert nicht nur an unterschiedlichen Positionen von Koalitionspartnern.
Kleider mit Slogans sollten mal denen eine Stimme geben, die sich nicht äußern konnten. Heute setzen viele auf das Medium Stoff, die sich häufig zu Wort melden – besonders in diesem Jahr. Ist damit irgendetwas gewonnen?
Der Amtssitz des Bundespräsidenten in Bonn ist bis heute der Symbolort des freiheitlichen Neuanfangs nach NS-Diktatur und Krieg – und sollte es in Zukunft mehr denn je sein.
Konflikte mit seinen schwierigen Koalitionspartnern waren für Andrej Babiš vorhersehbar – vor allem mit Blick auf die Ukraine. Doch am Ende sitzt er am längeren Hebel.
Spionage, Sabotage, Cyberangriffe: Die Sicherheitslage zwingt zum Umdenken. Doch wie weit darf Schwarz-Rot bei der Reform des Auslandsgeheimdienstes gehen?
Die Kämmerei neben der Frankfurter Paulskirche soll zu einem „Haus der Demokratie“ umgebaut werden. Der Denkmalbeirat sagt, worauf man dabei achten sollte.
Kosovo ist ein Land, das in seinen demokratischen Kinderschuhen festzustecken scheint. Wenn Stillstand zur Staatsform wird und überall Handlungsunfähigkeit droht, dann kann auch eine engagierte Jugend nichts ausrichten. Es geht jetzt um alles oder nichts.