Amerikanische Selbstjustiz
Die amerikanischen Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote zeigen: Die Vereinigten Staaten haben sich inzwischen weit vom Völkerrecht entfernt.
Die amerikanischen Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote zeigen: Die Vereinigten Staaten haben sich inzwischen weit vom Völkerrecht entfernt.
Es gab nie eine westliche Zivilisation – behauptet die Historikerin Josephine Quinn. Demokratie? Existierte auch anderswo. Philosophie? Kam aus Ägypten. Doch wer so Geschichte schreibt, macht es sich zu einfach.
Birgit Breuel, die frühere Treuhandchefin, will sich noch einmal einmischen. Ihre Botschaft: Deutschland hat das Zeug, die großen Umbrüche dieser Zeit zu meistern. Die 88-Jährige spricht aus schmerzlicher Erfahrung.
Thilo Bode hat Greenpeace in Deutschland geführt und Foodwatch gegründet. Seine Autobiographie regt an, über Widersprüche von Nichtregierungsorganisationen nachzudenken.
Die AfD will mit den Mitteln des Rechtsstaats den Eindruck erwecken, dessen Vertreter förderten das Unrecht. Dafür greift sie die Verfassungsgerichte und deren Mitglieder persönlich an.
Adenauers Albträume, aktualisiert: Nur der erste Bundeskanzler stand vor derart großen Herausforderungen wie Friedrich Merz. Drei neue Biographien, vor allem aber ein 21 Jahre altes Meisterwerk helfen bei der Einordnung.
Steffen Krach ist Spitzenkandidat der SPD für die Wahl in Berlin. Im Interview spricht er über Gewalt im öffentlichen Raum, ein Böllerverbot und den Wohnraummangel.
Seit fünfeinhalb Jahren setzt sich Philipp Wendt für die Rechte von Stromkunden und Onlinekäufern ein. Der Chef der Verbraucherzentrale Hessen hätte noch mehr Ideen, doch dafür fehlt das Geld.
Wenn der Rechtsextremismus erstarkt, wird demokratisches Engagement zur Mutprobe. Zum Beispiel in Thüringen. Dort trauen sich manche Lehrer nicht mehr, das Wort Demokratie in den Mund zu nehmen. Aber es gibt Widerstand.
Der Mord an Rob und Michele Reiner in Los Angeles erschüttert das beschauliche Villenviertel Brentwood. Schaulustige strömen in Scharen dorthin, seit das Paar tot aufgefunden worden ist.
Wie sieht eine wirklich wehrhafte europäische Gesellschaft aus – und wie kommen wir da schnellstmöglich hin? Das diskutieren wir in einem Panel mit führenden Köpfen aus Wirtschaft, Militär und Wissenschaft.
Zeit im Umbruch: Wir schauen zurück auf das Jahr 2025 mit den F.A.Z.-Herausgebern Berthold Kohler und Gerald Braunberger.
Die Europäische Union benötigt dringend Freihandelsabkommen. Scheitert die Vereinbarung mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten, ist das angeschlagene Ansehen der EU noch mehr gefährdet.
Internetattacken, Einreiseverbote, Aufforderung zur Spionage: Drei Wissenschaftler berichten, wie chinesische Behörden gegen ihre Forschung über die Unterdrückung von Uiguren in Xinjiang vorgingen.
Deutsch-polnische Beziehungen +++ Sterbehilfe +++ F.A.Z.-Magazin +++ Trumps Amerika +++ Amerikanische Zensur
Die Anklage der Bundesanwaltshaft gegen eine mutmaßliche Terrorzelle zeigt: Der Rechtsextremismus ist zu einer Jugendbewegung mit gewaltbereiter Vorhut geworden.
Im Umgang mit gesellschaftlichen Werten ist Europa gut aufgestellt und darf stolz auf seine Errungenschaften sein. Auf das Strategiepapier der US-Regierung gilt es selbstbewusst zu antworten.
Der Verband der Familienunternehmer hat das Kontaktverbot zur AfD gekippt und wurde dafür scharf kritisiert. Nun stellt Verbandschefin Marie-Christine Ostermann ihre Position zur Partei klar, spricht über heftige Reaktionen und große Sorgen.
Kampfansage oder Suizidversuch? Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA wird kontrovers diskutiert – bei uns hören Sie dazu die Friedenspreisträgerin Anne Applebaum.
Wasili Schulgin, Monarchist und Antikommunist, kehrte 1925 heimlich in die Sowjetunion zurück. Seine Reise wurde von Geheimdienstagenten überwacht.
Geld, Gesundheit und Gemeinschaft beeinflussen die Zufriedenheit. Globale Krisen schmälern das persönliche Glück dagegen selten. Welche Rolle spielen Umwelt und Klima?
Der Eurovision Song Contest ist durch die Teilnahme Israels tief gespalten. Dabei trifft der Boykott mehrerer Staaten den Wettbewerb, nicht die Regierung Netanjahu.
Stephan Kramer hat nach Auffassung eines Gerichts gegen das Neutralitätsgebot verstoßen. Er hatte das Programm der AfD inhaltlich kommentiert.
Nicht erst mit der Blockade von Öltankern aus Venezuela bricht Washington das Völkerrecht. Trump agiert ohne erkennbare Strategie. Eine Demokratisierung in Caracas ist dadurch unwahrscheinlich.
Die Angriffe auf angebliche Schmugglerboote beeindrucken kaum noch. Bald lässt sich die Militäroperation der USA in der Karibik nur noch mit dem Sturz Maduros rechtfertigen.
Von der Vorgeschichte des Nahostkonflikts über das spirituelle Beben in Pompeji bis zur Weltgeschichte des Kapitalismus: Welche Neuerscheinungen sollte man 2025 nicht verpasst haben? Zehn Empfehlungen.
Und wenn es eine Whatsapp-Gruppe ist: Berlins Bürgermeister Wegner gibt sich in Sachen Olympia längst nicht geschlagen. Auch Vertreter aus Parteien des „Nolympia“-Lagers sollen der Bewerbung Wucht verleihen.
Seit dem Brexit ist die Zahl der Beschäftigten entgegen manchen Befürchtungen um 25 Prozent gestiegen. Die neue Bürgermeisterin wirbt für mehr Tempo bei der Deregulierung.
Im Einspruch Podcast vor der Weihnachtspause wird es grundsätzlich: Wir fragen Geschichtsprofessorin Hedwig Richter, ob ziviler Ungehorsam zum Rechtsstaat gehört. Geht Klimaschutz über alles?
Laura Kövesi leitet die Europäische Staatsanwaltschaft. Im Interview spricht sie über Finanzkriminalität von industriellem Ausmaß, das organisierte Verbrechen und den Fall Mogherini.
Die Politik feiert die Befreiung von den Techkonzernen, die Eltern freuen sich über mehr Ruhe. Und die Jugendlichen? Weichen auf andere Plattformen aus. Über das größte „Whack-a-Mole“ der Internetgeschichte.
Eigentlich ist Frankfurt die World Design Capital 2026. Aber auch eine Gruppe von Nachbarn am Marktplatz Oberursel macht mit. Zentral für alle Veranstaltungen ist dabei ein Hocker.
Im Bonner Haus der Geschichte ist der Sprechzettel zu sehen, der Günter Schabowski durch die berühmte Pressekonferenz am 9. November 1989 führte. „Bild“ wollte wissen: Woher stammt der Zettel? Das Museum mauerte. Nun urteilt ein Gericht.
Donald Trump verklagt die BBC wegen angeblicher Verleumdung und unfairer Geschäftspraktiken auf Schadenersatz von zehn Milliarden Dollar. Der Sender sagt, er werde sich wehren. Herausgefordert ist auch die britische Politik.
Der Chef der britischen Streitkräfte zeichnet ein düsteres Bild der Sicherheit. Und die MI6-Chefin erzählt, wie Russland die NS-Geschichte ihres Großvaters gegen sie nutzt.
Erstmals können sich die EU-Staaten nicht mehr auf eine gemeinsame politische Einschätzung zu allen neun Beitrittskandidaten einigen. Ungarn schert aus – vor allem wegen der Ukraine.