Als Nächstes ist Grönland dran
Die US-Presse trägt Donald Trumps Coup in Caracas mit, sogar die „Washington Post“ bejubelt die „Donroe-Doktrin“. Zweifel am neuen Imperialismus äußern wenige. Die nächste Eroberung hat man schon fest im Blick.
Die US-Presse trägt Donald Trumps Coup in Caracas mit, sogar die „Washington Post“ bejubelt die „Donroe-Doktrin“. Zweifel am neuen Imperialismus äußern wenige. Die nächste Eroberung hat man schon fest im Blick.
Frank-Walter Steinmeier hat viel für das Land getan. Auch dank ihm gelang die erste rot-grüne Koalition und die Agenda 2010. Ein Schatten bleibt seine Russlandpolitik. Eine Würdigung zum 70. Geburtstag des Bundespräsidenten.
Die Vereinigten Staaten haben das Recht, sich gegen Drogenschmuggel zu wehren. Aber nicht so. Die Intervention verletzt das Gewaltverbot, die Integrität und die Souveränität Venezuelas.
Wie sieht die Zukunft unserer Informationen aus? Das Frankfurter Museum für Kommunikation erkundet die Welt der Nachrichten und geht dafür direkt auf die Besucher zu.
Im Bundestag herrscht gähnende Leere. Doch unsere Kolumnistin weiß sich zu beschäftigen: Sie probiert die Kochübungen von Japans Botschafterin aus.
Mit einem kontrollierten Urnengang will sich das südostasiatische Militärregime Legitimation verschaffen. Die Welt sollte diese Farce nicht anerkennen.
Dass der neue Bürgermeister von New York seinen Amtseid auf den Koran geleistet hat, sorgt für Debatten. Es ist an der Zeit, auf solche Symbolik generell zu verzichten.
Alle Blicke richten sich auf Afrika, eine Performance-Bewegung entsteht – und anstelle von Protest und Widerstand zählen immersive Erlebnisse und Heilung: Was das neue Kunstjahr bringt und welche Namen man sich merken sollte.
Lange hat Serbiens Präsident Aleksandar Vučić versucht, mit allen Großmächten und der EU auf gutem Fuß zu stehen. Doch seine Schaukelpolitik gerät aus dem Tritt – mit schweren Folgen für die Wirtschaft seines Landes.
Von Wahlniederlagen hat sich Nicolás Maduro nicht von der Macht verdrängen lassen. Elitesoldaten der USA haben seine Regierungszeit nun beendet.
Im März wird in den hessischen Kommunen gewählt. Ministerpräsident Boris Rhein bekräftigt erneut, dass die CDU keine gemeinsame Basis mit der AfD habe.
In einer Zeit, in der Medien auf der ganzen Welt unter Druck geraten, erweist sich die institutionelle Verankerung von Unabhängigkeit als Stabilitätsanker.
Mit Künstlicher Intelligenz bauen Intermediäre aus den USA und China ihre Macht aus. Sie formen unsere Öffentlichkeit. Europa braucht einen eigenen, dritten Weg der Digitalisierung. Wenn wir jetzt nicht handeln, ist es zu spät.
Wer Heinz Rudolf Kunzes Songs zählt, kommt seit diesem Jahr auf eine Sammlung von 500 Aufnahmen. Man könnte glauben, alles sei gesagt. Trotzdem hat auch Album Nummer 47 eine eigene Berechtigung.
Superwahljahr, Rentenkommission, wacklige Mehrheiten: 2026 hat es innenpolitisch in sich. Wir schauen auf Herausforderungen und mögliche Wendepunkte des Jahres – für Merz, die SPD und die Demokratie.
Open AI, Google, Deepseek und soziale Netzwerke: Unser Jahresrückblick und Jahresausblick zur Digitalisierung.
Im Jahr 1926 stürzten zwei Regierungen über ein Misstrauensvotum. Das eine hatte mit der deutschen Flagge zu tun, das andere mit einer Rüstungskooperation mit Moskau.
Aufbruch in eine neue Zeit: Der Neujahrswunsch des Bundeskanzlers zeigt, wie der Klimawandel heute bis zur Unkenntlichkeit normalisiert wird. Eine verpasste Chance.
Recht im Getriebe der Verfeindlichung – die Demokratien stehen unter Druck. Deutschland und Europa brauchen eine kluge Entfaltungsordnung.
Plötzlich war Musik verboten und Demokratie etwas Schlechtes: Eine Mutter, ein Geflüchteter und ein Präventionsarbeiter erzählen, wie islamistische Radikalisierung in ihr Leben trat – und ihnen geliebte Menschen und die Heimat nahm.
Was folgt auf das turbulente Jahr 2025 für die globale Wirtschaft? Trump wird bei Zöllen weich, der Klimaschutz bekommt Aufwind, Peking ringt mit der Krise – und sieben weitere Prognosen aus dem Newsletter PRO Weltwirtschaft.
Mit Beginn des neuen Jahres werden Frankfurt und die Rhein-Main-Region zur World Design Capital. Mit dem Titel verbinden sich ein umfassendes Programm und große Hoffnungen. Doch die Stimmung in der Szene ist ambivalent.
Hapoel Tel Aviv gilt als Hochburg der israelischen Arbeiterbewegung. Die Fans geraten immer wieder ins Visier des rechtsextremen Ministers für innere Sicherheit. Nun sorgt ein Streit für eine neue Form der Eskalation.
2026 soll das Jahr der Zuversicht werden, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz. Daraus wird nur etwas, wenn die Politik, die Bundesregierung vorneweg, das Vertrauen in den Staat wieder herstellt. Mit Lehren aus dem alljährlichen Silvesterkrieg finge es an.
Bulgarien ist nun Teil der Eurozone. Doch politisch taumelt der wirtschaftlich schwächste Staat der EU. Bald könnte es die achte Parlamentswahl in fünf Jahren geben.
In vielen Umfragen ist die AfD der Macht in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nahe wie nie. Aber Umfragen sind kein Schicksal.
Autoren kündigen Romane an, die sie nicht vollenden. Architekten entwerfen Gebäude, deren Bauherren der Mut verlässt. Regisseure müssen auf Stoffe aufmerksam gemacht werden: Zum Jahreswechsel schicken wir Mahnschreiben an Säumige und Hoffnungsträger.
Ricarda Lang hat ihre erste politische Karriere schon hinter sich. Beginnt jetzt die Zweite? Dafür stellt die Grüne eine Bedingung.
Ratgeber, die uns sagen, was wir tun und lassen sollen, haben Konjunktur. Wir raten uns selbst. Wir räsonieren im Ernst und im Unernst, warnen und wägen. Vorsätze für 2026? Vielleicht . . .
Ukrainekrieg, Wirtschaftsflaute, Klimakrise: Man kann gerade leicht den Mut verlieren. Dabei ist Deutschland immer noch stark. Man darf nur nicht aufhören, an es zu glauben.
Die Schriftstellerin Juli Zeh erklärt in einem „taz“-Interview, sie sei „kein Fan der Brandmauer“. Bei Springer macht man ihre Äußerung zum Indiz dafür, dass nun der Anfang vom Ende der Brandmauer gekommen sei.
In seiner zweiten Amtszeit hält Trump die USA mehr denn je im Würgegriff. Widerstand hat er derzeit kaum zu erwarten.
Die Förderung neuer Musik ist im Umbruch. Die Debatte über die Donaueschinger Musiktage spitzt sich zum identitätspolitischen Kulturkampf zu. Es fehlen: Vernunft und Maß.
Mit einer korrumpierten Justiz und einer Außenpolitik, die Krisen zu seinem Vorteil nutzt, hat Recep Tayyip Erdoğan die Türkei in eine Autokratie verwandelt. Wie geht es 2026 weiter?
Hennadij Truchanow war als Bürgermeister von Odessa lange unangefochten. Dann kam der große Regen mit neun Toten – und der alte Vorwurf, er habe einen russischen Pass.
Aus dem Hirtensohn wird der Großkönig, aus der Verwünschung wird eine Verheißung, aus Spiel wird Ernst: Mythologische Herkunft, poetischer Witz und utopisches Potenzial der Legenden von kindlichen Herrschern.