Monatelang den Bürgerkrieg geplant – und dann siegt Trump
Nach diesem Erdrutschsieg könnten sich hartgesottene Trumpisten eigentlich versöhnlich geben. Aber tun sie das? Ein Anruf bei der amerikanischen Verwandtschaft.
Nach diesem Erdrutschsieg könnten sich hartgesottene Trumpisten eigentlich versöhnlich geben. Aber tun sie das? Ein Anruf bei der amerikanischen Verwandtschaft.
Während die Welt auf die politischen Turbulenzen in Washington und Berlin blickt, zeigt sich auch in Frankfurt ein erschreckendes Bild: Eine zersplitterte Stadtpolitik ohne Zukunftsvision.
Die Talkshows läuten den Wahlkampf ein. Während Friedrich Merz zu allem „Wachstum“ sagt, wird Saskia Esken in die Mangel genommen. Und als die meisten schon schlafen, macht ein lächelndes Schweigen Robert Habeck zum Kanzlerkandidaten.
Machtprobe zwischen Scholz und Merz: Wann werden die Menschen in Deutschland zur Neuwahl des Bundestags aufgerufen? Und schaffen es vorher noch Gesetze durchs Parlament? Der Überblick.
Der Vorhang ist gefallen, niemand applaudiert. Das Stück, das die Berliner Ampelkoalition in den letzten drei Jahren aufgeführt hat, ist an sein vorläufiges Ende gelangt. Es war eine Typenkomödie, also ein Drama – und so wurde es inszeniert.
Im März 1930 trat der letzte sozialdemokratische Kanzler der Weimarer Republik zurück, weil er die Forderungen des Finanzministers nicht erfüllen wollte. Jens Bisky erzählt das Lehrstück in seinem neuen Buch.
Die Frankfurter Zeitung begann Mitte des 19. Jahrhunderts als Wirtschafts- und Finanzzeitung. Dann wurde sie zu einer mächtigen Stimme für Freiheit und Demokratie in Deutschland. Für ihren Kurs wurde sie von Bismarck angefeindet.
Zwei Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer entsandte die F.A.Z. eine Kulturkorrespondentin nach Moskau, wo die Transformation eines Imperiums spannendste Aussichten eröffnete. Unsere Autorin blieb bis 2013 auf ihrem Posten und begleitete die postsowjetische Zivilgesellschaft von der Wiege bis zur Bahre.
Die digitale Transformation der F.A.Z. zeigt, wie sich traditioneller Journalismus in der modernen Medienlandschaft weiterentwickelt: von FAZ.NET bis hin zur digitalen Zeitung und zu FAZ+. Mit rund 280.000 Abonnenten tragen die digitalen Produkte zur kontinuierlichen Verbesserung und Erweiterung des journalistischen Angebots bei.
Die F.A.Z ist ein Vertrauensanker, aber im Zeitalter des Internets fehlt es vielen Menschen an Nachdenklichkeit. Die meisten Nutzer sind nicht bereit, für Informationen zu zahlen.
Die F.A.Z. ist ein Generationenprojekt. Sie sucht nach der Wahrheit der Tatsachen und sie vertritt Argumente entschieden. Die dezentrale Verfassung der Redaktion garantiert eine Pluralität der Meinungen, die sie als Anfang von Diskussionen versteht.
In einer Rede begründet Bundeskanzler OIaf Scholz seine Entscheidung, die Vertrauensfrage zu stellen. Finanzminister Lindner macht er heftige Vorwürfe. Wir dokumentieren die Rede im Wortlaut.
Nach dem Bruch der Ampelkoalition wird darüber gestritten, wann der Weg zu Neuwahlen begangen werden soll.
2017 hat der Bundespräsident darauf hingewirkt, dass nicht wieder neu gewählt werden musste. Jetzt dürfte er sich einer Neuwahl nicht in den Weg stellen.
Stundenlanges Ringen, dann wirft der Kanzler den Finanzminister raus. Am Tag danach planen die nun ehemaligen Ampelkoalitionäre schon den Wahlkampf. 24 politische Stunden, wie sie das Land selten gesehen hat.
Die Demokraten haben gute Gründe, Trump im Weißen Haus bestmöglich einzuhegen. Doch die „Resistance“ darf nicht ihrer Selbstüberprüfung im Weg stehen.
Nach langer Diskussion haben sich die Stadt und die Angehörigen auf einen Standort für das Mahnmal für die Opfer des rassistischen Attentats vor Hanau geeinigt.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will im Bundestag die Vertrauensfrage stellen. Er schreibt damit Rechtsgeschichte – bisher kam die Vertrauensfrage stets in anderen Konstellationen zum Einsatz.
Deutschland wird von einer Minderheitsregierung geführt. Seit Gründung der Bundesrepublik gab es das bisher erst vier Mal. Durchschnittsdauer: 80 Tage. Die FDP spielte dabei stets eine Schlüsselrolle.
Unsere Autorin hat die US-Staatsbürgerschaft. Aber an Tagen wie diesen ist sie ganz froh darüber, auf der anderen Seite des Atlantiks zu wohnen – und ein bisschen zu hoffen.
Nach viel Kamala-Harris-Unterstützung halten sich nach Trumps Wahlsieg viele Prominente zurück. Einige löschen sogar Posts.
Nach der US-Wahl scheint es mal wieder nicht viel Grund zur Zuversicht zu geben. Oder? Psychiater Volker Busch spricht darüber, wie wir richtig mit Krisen umgehen, was gegen abendliches Grübeln hilft und warum wir uns weniger ernst nehmen sollten.
Vom Bergbau über Herrschaftspraktiken bis zu Privatisierung: Kate Crawford legt einen KI-Atlas vor, der Künstliche Intelligenz als Teil eines Kapitalismus aus Rohstoffabbau, Energieverbrauch und Ausbeutung charakterisiert.
Die Energiewende erfordert Billionen von Dollar. Zugleich klemmt es bei den Lieferketten. Abhilfe könnte eine weitere multilaterale Entwicklungsbank bringen, sagen Forscher. China wird das nicht gefallen.
Am Tag nach Trumps Erdrutschsieg bebt auch in Berlin die Erde. Die Ampel ist damit Geschichte, unrühmliche Geschichte.
Nach 58 Jahren verliert die Regierungspartei in Botswana ihre Macht – Folge einer Wirtschaftskrise in der ältesten Demokratie Afrikas. Der scheidende Präsident zieht sich klaglos aufs Altenteil zurück.
Mit der Machtübernahme der Republikaner in Washington steht der Westen vor einem Epochenwechsel. Das lehren die Erfahrungen aus Trumps erster Amtszeit.
Von der Stärke des Dollars über das Ringen mit China bis zur Einwanderung – der Wahlsieger muss diese ökonomischen Herausforderungen angehen, ob er will oder nicht.
Der gewählte Präsident will sich in Kürze mit Joe Biden im Weißen Haus treffen, das er vor vier Jahren nicht verlassen wollte. Vorerst sendet der Republikaner versöhnliche Signale.
Die EU gerät wirtschaftlich unter Druck. Im Interview erklärt der französische Finanz- und Wirtschaftsminister Antoine Armand, wie Berlin und Paris zum gemeinsamen Motor werden sollen.
In einer Rede begründet Bundeskanzler OIaf Scholz seine Entscheidung, die Vertrauensfrage zu stellen. Finanzminister Lindner macht er heftige Vorwürfe. Wir dokumentieren die Rede im Wortlaut.
Elon Musk, Investoren aus dem Silicon Valley und Hedgefondsmanager haben in Donald Trump investiert. Das zahlt sich jetzt aus. Mit ihrer Unterstützung kann er das System aufrollen. Die USA und die ganze Welt werden es spüren.
Donald Trump hat die Wahl gewonnen als Polarisierungsunternehmer, Kamala Harris blieb programmatisch blass. Das Wahlergebnis in den USA zeigt uns, was wirklich los ist in dem Land.
Die einen jubeln, für die anderen wird ein Albtraum wahr: Der Abend der Wahl in den USA, die Donald Trump an die Macht beförderte, lässt ahnen, was eine „Zeitenwende“ ist.
Mit der deutsch-sowjetischen Freundschaft sei es in der DDR nicht weit her gewesen, sagt der frühere SPD-Politiker Richard Schröder. Was heute wie Russland-Freundlichkeit erscheine, sei in Wahrheit Anti-Amerikanismus.
Donald Trump gilt als unberechenbar. Europa blickt nun besorgt auf die Ukraine. Im Nahen Osten befürchtet man eine Stärkung Israels.