„Einreiseverbot erinnert an Verdikt des Ministers Mielke“
Günter Grass hat Israel indirekt mit der Stasi verglichen. Dem Tonfall nach erinnere ihn das Einreiseverbot des israelischen Innenministers „an das Verdikt des Ministers Mielke“.
Günter Grass hat Israel indirekt mit der Stasi verglichen. Dem Tonfall nach erinnere ihn das Einreiseverbot des israelischen Innenministers „an das Verdikt des Ministers Mielke“.
Wie stoppt man einen Asteroiden, der Kurs auf die Erde hält und die Menschheit vernichten könnte? Nach Hollywood rüstet nun die Europäische Kommission zur Abwehr. Wie es kommt, dass unsere Fiktion real wurde.
Heinz Kahlau war einer der bekanntesten Lyriker in der DDR. Hunderttausende lasen ihn. Jetzt ist er im Alter von 81 Jahren gestorben.
Berlin verändert sich. Im Stadtteil Schöneweide ist beileibe noch nicht alles gut, doch könnten die Bewohner das Schlimmste hinter sich haben. Bereits vor etlichen Jahren haben sie die Geschicke ihres Quartiers in die Hand genommen.
Die Bitterfelder Solarfirma Q-Cells hat am Dienstag Insolvenz angemeldet. Als einen Glücksfall der Wiedervereinigung hatte die Schriftstellerin Monika Maron im Jahr 2009 dieses Werk geschildert. Und nun? Ein Gespräch.
Es ging um Abrüstung, NPD-Verbot, die DDR und den Prager Frühling: Es ist kaum zu glauben, aber aktenkundig - 1968 war viel mehr als nur ’68.
Die deutsche Einheit ist ein Irrtum, und der Sozialismus wird doch noch siegen: In Eric Friedlers Filmdokumentation äußert sich Margot Honecker erstmals seit 20 Jahren im Fernsehen.
Im Zeitgenössischen Forum Leipzig läuft derzeit eine Ausstellung über die Geschichte von Hannes Hegens „Mosaik". Das ist schön, aber bis sie zustande gekommen ist, waren offenbar einige Widerstände zu überwinden - in der Bonner Zentrale. Einen Katalog gibt es auch nicht, dafür allerdings ein großes neues Handbuch im Lehmstedt Verlag.
Vor 100 Jahren wurde die Deutsche Nationalbibliothek gegründet - in Leipzig. Nach dem Krieg gab es einen Neuanfang in Frankfurt.
Einsames Kind, Radsportler, DDR-Flüchtling, Matrose, Jäger und Tierfilmer: Andreas Kieling hat ein abenteuerliches Leben. Er ist nur zwei Monate im Jahr daheim.
Der Freiheitsbegriff Joachim Gaucks ist alles andere als alltäglich. Doch Gaucks Vorbild, der Bürger, muss die Herrschaft der Freiheit auch im Alltag erkennen. Das schafft nicht nur Genuss, sondern auch Verdruss.
Die Anmeldung ist eingereicht: Birgit Fischer will sich noch einmal für Olympia qualifizieren. Im FAZ.NET-Interview spricht die 50-Jährige über ihre Rückkehr ins Kanu, ihre Ambitionen und stille Tage am See.
Für kommende Klassenkämpfe ist Margot Honecker gerüstet. In einem Gesprächsband zeigt die ehemalige Volksbildungsministerin der DDR, dass sie sich treu bleibt.
Im Porträt: Die Bremer Diabetes-Forscherin Kathrin Mädler über Campuskrippen in Kalifornien, Frauenförderung in den Naturwissenschaften und ihre Schulzeit in der DDR.
Die Wahl des Bundespräsidenten ist auf vielen Fernsehkanälen zu sehen. Es zeigt sich: Auch eine Wahl, deren Ergebnis scheinbar feststeht, birgt Spannungspotential.
In Mecklenburg hat Joachim Gauck seine ersten 50 Jahre verbracht. Er hat eine Gemeinde aufgebaut, gepredigt und bei der Revolution das Wort geführt. Manche dort schwärmen bis heute von ihm. Für andere ist Gauck nicht ihr Kandidat. Eine Spurensuche.
Auch bei Maybrit Illner ging es um die Frage, ob Joachim Gauck der richtige Bundespräsident ist. Für die Linkspartei ist er es nicht. Und das ist auch gut so. Markus Lanz hofft derweil auf eine künstliche Hüfte.
Wie sich Rudi Dutschke die Wiedervereinigung gewünscht hätte und warum der SDS ein widerspruchsvolles Verhältnis zum DDR-Sozialismus hatte.
„Die DDR hat eine Nazi-Jägerin unterstützt, die Bundesrepublik Kriegsverbrecher“: Mit diesen Worten verteidigt Parteichefin Lötzsch die Kandidatin der „Linken“ für das Bundespräsidentenamt. Klarsfeld hatte für die „Kiesinger-Ohrfeige“ Geld aus Ost-Berlin erhalten.
Die DDR-Vergangenheit verbindet Angela Merkel und Joachim Gauck. Und trennt sie auch. Denn beide wählten verschiedene Wege durch die Diktatur. Die Kanzlerin war braver als der Kandidat.
Joachim Gauck konnte bisher tun und lassen, was er wollte. Diese unbeschwerte Zeit, in der er sich ohne Rücksicht in der Kunst der freien Rede über die Freiheit üben konnte, ist vorbei. Inzwischen wird jedes seiner Worte auf die Goldwaage gelegt. Bislang schlägt er sich gut.
Beate Klarsfeld hat mutmaßlich 2000 „Westmark“ von der SED-Führung erhalten, nachdem sie 1968 den damaligen Bundeskanzler Kiesinger geohrfeigt hatte. Für CDU-Generalsekretär Gröhe ist sie damit als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt „völlig untragbar“.
Matthias Wolf ist ein kritischer Sportreporter. Er berichtete auch für die „Berliner Zeitung“. Die wollte ihn über den 1. FC Union Berlin nicht mehr schreiben lassen. Warum eigentlich?
Großes Kino braucht den offenen Blick: Christian Petzold erzählt in seinem meisterhaften Film „Barbara“ von einer Frau in der DDR, die frei sein will
Die Linkspartei hat Beate Klarsfeld als Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl nominiert. Klarsfeld gilt als „Nazi-Jägerin“. Aber das war sie nur im Westen - in der DDR war sie merkwürdig blind.
Wie ist Joachim Gauck wirklich? Ein Gespräch mit seinem Sohn Christian über die Unbedingtheit des Pfarrers, gehässige Kritik und wilde Ehe - und darüber, wann ihm der Vater peinlich war.
Beate Klarsfeld, die Kandidatin der Linkspartei für das Bundespräsidentenamt, hatte ihre Aktionen gegen den damaligen Bundeskanzler Kiesinger mit der DDR-Führung besprochen. Klarsfeld war 1968 nach Ostberlin gereist, um über „Aktionen“ zu beraten, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Joachim Gauck redet gut, aber oft zu viel. Als Präsident muss er neue Themen finden. Seine Tränen muss er sparen, seine Eitelkeit kontrollieren.
Mit „Mosaik“ trat Hannes Hegen 1955 an, als der Comic in Ostdeutschland als Teufelswerk des Klassenfeinds galt. Eine Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig zeigt, wie das ging.
Zwischen Distanz und Nähe, Skepsis und Begeisterung: Joachim Gauck wird auch als Staatsoberhaupt einen kritischen Blick auf den Sport haben - das ließ er oft erkennen.
Die Nominierung von Joachim Gauck als Präsidentschaftskandidat ist in den deutschsprachigen Medien fast einhellig begrüßt worden. FAZ.NET präsentiert eine kleine Presseschau.
Sie war Politikerin und Verfassungsrichterin. Jetzt ist sie die Vorzeigefrau von Daimler. Egal wo: Christine Hohmann-Dennhardt will etwas bewegen.
Joachim Gauck hat nach seiner Nominierung für das Amt des Bundespräsidenten erste zentrale Punkte seiner Amtsführung umrissen. FAZ.NET dokumentiert Gaucks Ansprache.
Die Union gab am Sonntagabend nach einem Zerwürfnis mit der FDP ihren Widerstand gegen den einstigen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck auf. Zuvor war der Fortbestand des Regierungsbündnisses offenbar gefährdet.
Joachim Gauck ist ein Mann der Wortmacht, wie es sie nur wenige gibt - und ein wandelndes Programm engagierter Bürgerlichkeit. Mit seiner unabhängigen Haltung, die der Freiheit verpflichtet ist, wird er auch unbequem sein.