Die „Schwalbe“ wird 50
Im Jahr 1964 feierte die „Schwalbe“ Premiere - damals als erster Roller mit Blinklichtern. In der DDR gehörte sie zum Alltag. Liebhaber feiern an diesem Wochenende den 50. Geburtstag des Kultobjekts.
Im Jahr 1964 feierte die „Schwalbe“ Premiere - damals als erster Roller mit Blinklichtern. In der DDR gehörte sie zum Alltag. Liebhaber feiern an diesem Wochenende den 50. Geburtstag des Kultobjekts.
Die evangelische Kirche ist gespalten, wenn es um Krieg und Frieden geht. Joachim Gauck und Margot Käßmann sind die beiden Protagonisten.
Der frühere Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, Christian Führer, ist tot. Sein Name ist untrennbar mit der friedlichen Revolution in der DDR im Jahr 1989 verbunden.
Sie gibt sich als Außenseiterin in der Politik. Wo die wilden Kerle brüllen, will Sahra Wagenknecht die stille Denkerin sein. Dabei macht sie bloß, was viele machen: eine wohl durchdachte Show.
Zwanzig Jahre nach dem ersten WM-Titel ist die Bundesrepublik Deutschland zum ersten Mal Gastgeber. Im Zeichen der Entspannungspolitik kommt es zu einem denkwürdigen Vorrunden-Spiel mit der DDR-Elf.
Was haben Kambodscha, Rumänien und die DDR gemeinsam? Wikipedia weiß es genau: Zwangsarbeit. Und im Fall der DDR profitierte, welch Treppenwitz der Geschichte, sogar der Klassenfeind! Der aber will heute nicht zahlen. Doch das ist gut so.
Beiersdorf ist eines der jüngsten Dax-Mitglieder, aber zugleich auch eines der Erfolgreichsten. Die Commerzbank hingegen ist zwar seit der ersten Stunde im deutschen Leitindex, hat seinen Anlegern aber mehr Verluste eingebracht.
Die Häftlingsarbeit bildete eine festumrissene ökonomische Plangröße. In Schwierigkeiten geriet die DDR-Wirtschaft bei Amnestien, die unter Erich Honecker 1972, 1979 und 1987 durchgeführt wurden. Durch sie wurde das Arbeitskräftepotential hinter Gittern spürbar geschwächt.
In der DDR verbarg sich hinter der demonstrativen Freundschaft zum „großen Bruder“ Angst. Heute ist das anders. Woher kommt die Sympathie für Russland und den Genossen Putin im Osten Deutschlands?
Noch in den achtziger Jahren haben Behörden der DDR Ermittlungen gegen NS-Verbrecher behindert. „Aus operativen Gründen“ hielten Stasi und Generalstaatsanwaltschaft wichtige Dokumente unter Verschluss.
Ausgerechnet sie, ausgerechnet hier: Die im Vogtland produzierten Taschen von Katrin Langer gehören zu den schönsten, die es zurzeit gibt. In ihnen steckt eine bewegte Geschichte.
In der DDR war sie ein Machtinstrument der Erziehung zur SED-Ideologie. In den alten Bundesländern ist die Jugendweihe als Tradition dagegen kaum bekannt. An Himmelfahrt haben dennoch 34 Jugendliche in Frankfurt das nichtreligiöse Fest gefeiert.
Audi hat aufarbeiten lassen, wie sehr seine Vorgängerfirma in den Nationalsozialismus verstrickt war. Das Ergebnis: Das Unternehmen Auto Union beutete Tausende Zwangsarbeiter aus.
Personenschützer Bernd Brückner war 13 Jahre lang für die Sicherheit Erich Honeckers verantwortlich. Gefährlich wurde es nie, eher ernüchternd - und manchmal bizarr. Jetzt hat er ein Buch darüber geschrieben.
Segler Jochen Schümann wird in die „Hall of Fame“ des deutschen Sports aufgenommen. Eine gelungene Wahl. Als gesamtdeutscher Olympiasieger ist der gebürtige Ost-Berliner munteres Beispiel der geglückten Einheit.
Dass viele Personen große Risiken auf sich nahmen, um in die Bundesrepublik zu fliehen, ist ein erschütterndes Kapitel deutsch-deutscher Teilungsgeschichte. Hinter jeder Flucht stehen Einzelschicksale, manchmal Geschichten mit glücklichem Ausgang, manchmal auch Tragödien.
Prag ist eine wundervolle Stadt, die zutiefst deprimiert. Überall hängen Kameras und es herrscht eine erschreckende Ergebenheit vor dem Kapitalismus.
Wie Bundespräsident Joachim Gauck seine Erfahrungen aus der DDR nutzt, um die Beschränkungen der Meinungsfreiheit in der Türkei zu kritisieren.
Die Putinversteher sind ein Mythos, denn die wenigsten von uns haben in der Schule russisch gelernt. Wir hangeln uns von einer Sekundärquelle zur nächsten. Obamas Reden aber schauen wir auf Youtube.
Berlin feiert sein zehntes Gallery Weekend - und stellt sich erfolgreich selbst aus. Eine Begehung.
In dem Roman „Nackt unter Wölfen“ hat Bruno Apitz das KZ Buchenwald beschrieben. Das Buch war Pflichtlektüre in der DDR. Nun wagen sich MDR und Ufa an eine Verfilmung. Eine heikle Geschichte.
Im Februar 1990 sprach der damalige Außenminister mit der Führung in Moskau über die Ausdehnung der Nato nach Osten. Putin beruft sich noch heute darauf.
Die DDR-Bürger wurden ohne Startkapital in ein System entlassen, in dem nur jene eine Chance haben, die besitzen. Die bundesdeutsche Politik hatte 1990 einen wirtschaftlichen Urknall heraufbeschwört.
Im Grundwehrdienst wurde ich zur Grenze gezogen. Wir sollten die DDR vor dem Feind aus dem Westen schützen. Ich habe ihn nie gesehen.
Mit viel Wirbel hat in Berlin das Bikinihaus wiedereröffnet. In den Fünfzigern ein „Schaufenster des Westens“, steht es nun für den Wiederaufstieg des „Zentrums am Zoo“ - und für die Gefahr neuer Fehlplanung.
Krebs, Fehlgeburt, Depression: Die einstige DDR-Kanutin Kerstin Spiegelberg führt all das auf die Steroide zurück, die sie als ahnungslose Minderjährige bekam. Dafür fordert sie eine Rente, doch die Ämter quälen sie nur.
Christian Schwochow hat nach Uwe Tellkamps „Turm“ einen weiteren Roman über das geteilte Deutschland verfilmt. Aber sein „Westen“ packt die gefeierte Vorlage von Julia Franck nicht energisch genug an.
Gleich neun Gewichtheber aus Aserbaidschan werden des Dopings überführt. Die Sportler werden gesperrt, gegen die Hintermänner wird ermittelt, und der Verband muss zahlen.
Der Anschluss der DDR an die BRD gilt als ein gelungenes Beispiel von Wiedervereinigung. Der Anschluss der Krim als böser Übergriff der Russen, als Annexion. Ein Blick hinter die Begriffe und Normen.
Theater mit und von Behinderten: In Berlin macht die Truppe des „RambaZamba“ unter ihrer Chefin Gisela Höhne daraus ein hinreißendes Vergnügen voller Mut, Leidenschaft und Phantasie.
In einem Zeitungsartikel wendet sich Nicolas Sarkozy an die Franzosen - und vergleicht die Abhörmethoden der Justiz mit Stasi-Praktiken. Die Sozialisten sind erzürnt über den früheren Präsidenten.
In der Ukraine-Krise demonstriert die Koalition Einigkeit. In der Bundestagsdebatte sprechen Kanzlerin Merkel sowie die Fraktionschefs Kauder und Oppermann von „Sanktionen mit Augenmaß“. Zugleich mahnen sie sowohl Moskau und Kiew zur „Deeskalation“.
Nach langen Verhandlungen zwischen Besetzern, Berliner Senat und dem Bezirk wird das Flüchtlingscamp am Oranienplatz bald friedlich geräumt. Die Stadt will den fast 500 Asylbewerbern feste Unterkünfte anbieten.
Nach 25 Jahren hat sich Joachim Kardinal Meisner vom Amt des Erzbischofs von Köln zurückgezogen. Bei seiner Verabschiedung im Kölner Dom bezeichnete ihn die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als streitbaren Geist.
Der offene und kooperative Diskurs hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Der Pluralismus ist zum Meinungsabgleich verkommen.
Mit erzählerischer Kraft blickt Marianne Birthler zurück auf ihre Sozialisation in der DDR und ihr Wirken in der Bundesrepublik.