Nur Israel hat mehr Geld erhalten als Polen
Mehrere polnische Regierungen haben auf deutsche Entschädigungszahlungen verzichtet. Trotzdem hat Polen im Lauf der Zeit viel Geld erhalten.
Mehrere polnische Regierungen haben auf deutsche Entschädigungszahlungen verzichtet. Trotzdem hat Polen im Lauf der Zeit viel Geld erhalten.
Von den Deutschen wurde Michail Gorbatschow verehrt, weil er ihnen die Wiedervereinigung schenkte. Seine Gegner konnten ihm nicht verzeihen, dass er auch das Ende der Sowjetunion besiegelte. Dabei hat er das nie gewollt.
Die ARD-Serie „Lauchhammer“ entdeckt die Lausitz als Schauplatz eines vorzüglich besetzten Wendekrimis.
Vor 50 Jahren fand Olympia in München statt. Das Sportfest war Traum und Albtraum zugleich. Erinnerungen an Geschichten von einst: mit einem Stasi-Spitzel im siegreichen Ruder-Zweier der DDR.
Michail Gorbatschow wollte die Sowjetunion retten – und scheiterte. In Putins Russland wirkte er wie aus der Zeit gefallen. Dort schlug ihm nur nach dem Tod seiner Frau große Sympathie entgegen.
Kampf gegen die Inflation +++ Nachfolgemodell für 9-Euro-Ticket +++ Kernkraftdebatte in Deutschland +++ Nachruf auf Theo Sommer +++ Sexszenen im deutschen TV
Die „heiteren Spiele“ von München dienten als Ersatzschauplatz für den Kampf der Blöcke. Im Sport ging die DDR als Sieger vom Platz. Ein koreanischer Schieß-Olympiasieger stellte sich vor, auf den „Feind“ zu zielen.
Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzler Scholz würdigen Gorbatschows Rolle bei der Beendigung des Kalten Krieges und der Wiedervereinigung Deutschlands. Weltweit bekunden Politiker ihre Trauer.
Vor 50 Jahren fand Olympia in München statt. Das Sportfest war Traum und Albtraum zugleich. Erinnerungen an Geschichten von einst: mit der ersten deutschen Goldmedaille und einem „Bären“, der acht Schnitzel isst.
Die Sommerspiele von München dienten auch als Ersatzschauplatz für den Kampf der Blöcke. Ein Olympiasieger im Schießen erklärte seinen Erfolg mit der Vorstellung bei jedem Schuss, auf den „Feind“ zu zielen.
Ihre Erfinder erhofften sich hohe Gewinne aus der Privatisierung der „volkseigenen“ Betriebe in der DDR. Stattdessen wurde die Treuhandanstalt erst zum Milliardengrab, dann zum Hassobjekt.
Wie sich Ost und West mit Hilfe der richtigen Songs näherkamen: Zwei Bücher erkunden auf unterschiedliche Art die deutsch-deutsche Musikkultur.
Kleiner, jünger, schneller, höher: Die 1972 in München für die Sowjetunion startende Olga Korbut steht für die Einführung des Kinderkörper-Turnens bei Olympischen Spielen. Der Trend stammte aus den USA.
Der Ecco Verlag hat einen bemerkenswerten Roman aus der DDR wiederaufgelegt: Christine Wolters „Die Alleinseglerin“, 1982 ein großer Erfolg, seitdem vergessen.
Meine erste Freundin in der DDR identifizierte sich mit der Kultur der „Indianer“ und wollte später in einem Reservat leben. Dabei taten wir das ja schon.
Die rassistischen Übergriffe von Rostock-Lichtenhagen vor dreißig Jahren waren für ihn ein Fanal, sagt der Ostbeauftragte Carsten Schneider im Interview. Heute will er selbstbewusste Stimmen aus dem Osten fördern.
Vor 50 Jahren reisten 2000 DDR-Bürger als Zuschauer zu den Olympischen Spiele nach München. Die Stasi war ihnen immer auf den Fersen. Einer setzte sich wohl trotzdem in den Westen ab.
In ihren letzten Jahren verschanzte sich Marlene Dietrich in ihrer Wohnung in Paris. Nur mit ein paar Freunden telefonierte sie – und mit unserem Autor. Ihre Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hat er aufgehoben.
Bad Schlema ist ein ganz normaler Kurort im Erzgebirge. Wäre da nicht die Sache mit der Radioaktivität.
Ralf Schenk kannte das Weltkino aller Regionen, arbeitete für die Berlinale und das Goethe-Institut, vor allem aber für die Rettung des Film-Erbes der Defa aus der DDR. Jetzt ist er mit 66 Jahren gestorben.
Die Linke ist politisch geschwächt und hofft, dass sie das Thema der gestiegenen Energiepreise für sich nutzen kann. Aber soll sie deshalb am Montag neben der AfD demonstrieren?
Das 9-Euro-Ticket wurde falsch umgesetzt, findet die eine. Wir sollten nicht über ein Tempolimit reden, wenn wir über die Mobilität der Zukunft schweigen, sagt die andere. Bei „Deutschland spricht“ trifft Katharina Freise auf Sabine Bachstein-Hallaje.
Eva-Maria Hagen war Sängerin und Schauspielerin – eine Rebellin in der DDR, ein Star in Film und Fernsehen. Und eine poetische Existenz. Jetzt ist sie gestorben.
Maskenpflicht in Innenräumen +++ Mauerbau vor 61 Jahren +++ Reform von ARD und ZDF +++ Putins Erdgas-Krieg
Bettina Wilpert geht mit ihrem Roman „Herumtreiberinnen“ ein heißes Eisen literarisch an: Die Zwangseinweisung von Frauen in DDR-Kliniken wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten.
Die „Sierra Echo Alpha“ war der Stolz der DDR-Fluggesellschaft. Im Jahr 1972 stürzte sie ab und riss alle 158 Passagiere in den Tod. Erst nach der Wende wurde bekannt, was den Absturz verursacht hatte – bis dahin hatte man darüber geschwiegen.
Eine Wiederentdeckung und ein Verbrechen im Sozialismus: Dorothy B. Hughes Roman „Ein einsamer Ort“ und Max Annas „Morduntersuchungskommission“.
Grenzenlose Machbarkeit, Technikglaube und Effizienzmanie: Der Interkosmos-Komplex der Sowjets, Ostdeutschland und die neuen Wege im All. Ein Gastbeitrag.
Informationsgebirge in zwei Bänden. Was der Bundesnachrichtendienst in der Ära Adenauer tat und nicht tat.
Joachim Jauer prägte die Berichterstattung des ZDF über die DDR und Osteuropa. Als Ungarn 1989 die Grenze zu Österreich öffnete, war er als einziger Reporter vor Ort. Nun ist er im Alter von 82 Jahren gestorben.
Zum 48. Mal findet in Ahrenshoop die jährliche Kunstauktion statt. Sammler maritimer Motive und von Kunst aus der DDR werden wieder auf ihre Kosten kommen.
Umweltministerin Steffi Lemke hält in der Atomdebatte grüne Prinzipien hoch. Wie lange noch?
Vergegenwärtigtes Archiv: Wenke Seemann blickt in der Kunsthalle Rostock auf die Geschichte der Plattenbausiedlungen und bearbeitet dafür Fotografien ihres Vaters. Sie zeugen von Aufbruchsgeist und dem Untergang der DDR.
Der Schriftsteller Thomas Brussig wirft seinem früheren Verlag S. Fischer vor, vor einem ehemaligen DDR-Offizier eingeknickt zu sein und deshalb eines seiner Bücher nicht mehr zu vertreiben. Der Verlag sieht das anders.
Der Unmut der Bürger über „Erichs Krönung“ war groß. Das lag nicht nur am Geschmack.
Lisianne Peschel findet es unfair, neben der Ausbildung noch arbeiten zu müssen. Das Geld aus der Reichensteuer müsste anders investiert werden. Auch beim Thema Bundeswehr und Wehrpflicht hat der ehemalige NVA-Soldat und Business Coach eine andere Meinung als die junge Frau.