Mein wunderbarer Plattenbau
Das Ornament der Masse in der DDR: Die Künstlerin Sabine Moritz ist in Lobeda aufgewachsen. Und porträtiert die Trabantenstadt vor den Toren Jenas jetzt auf ungekannte Weise in einem Zyklus.
Das Ornament der Masse in der DDR: Die Künstlerin Sabine Moritz ist in Lobeda aufgewachsen. Und porträtiert die Trabantenstadt vor den Toren Jenas jetzt auf ungekannte Weise in einem Zyklus.
Der frühere Grünen-Politiker und DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz ist tot. Er starb am Mittwoch während einer Veranstaltung in Schloss Bellevue. Das gab Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Tagung bekannt.
Goethe im Tornister: Hanns Cibulkas „Nachtwache“ bietet Tagebucheinträge aus der Zeit seines Kriegseinsatzes auf Sizilien.
Gabriele Stötzer erzählt die Geschichte einer widerständigen Erfurter Künstlergruppe in der DDR.
Wer wissen will, wie die DDR nicht war, ist bei diesem Buch richtig. Der ehemalige Staatschef gibt Einblicke in seine Realitätsverweigerungshaltung.
Pegah Ferydoni floh als Kleinkind mit ihren Eltern aus Iran nach Deutschland, wurde hier zum Star. Ein Gespräch über Heimat, Identität – und die Mullahs.
Bauakademie Schinkels +++ Gedicht Joseph Brodskys +++ Jugend schreibt zum Thema Grundsicherung +++ Leistungsanspruch im Lateinunterricht +++ Wahlfarce
Hier wurde aus geographischem Abstand eine Stärke: Kerstin Hohners Geschichte des Rostocker Hinstorff-Verlags zu dessen Glanzzeiten in der DDR.
Haben „die Ostdeutschen“ eine größere mentale Nähe zu Russland und bewerten deshalb den Ukrainekrieg anders? Bei „Hart aber fair“ brechen solche Vorurteile erfreulich schnell zusammen. Doch wichtige Fragen bleiben ungestellt.
In einem sehenswerten ARD-Film geht Jessy Wellmer der Frage nach, warum viele Ostdeutsche einen eigenen Blick auf Russlands Krieg gegen die Ukraine haben. Zur Erklärung trägt Gregor Gysi bei.
Schwere Verwerfungen unter SED-Aufklärern: Der Mitteldeutsche Verlag will Rainer Eckerts Bilanz zur ostdeutschen Geschichtspolitik nicht drucken. Dieser kritisiert jetzt die Aufarbeitungslandschaft.
Unter dem Hofpflaster lag der Punk: Das Kulturlabor Trafo in Jena zeigt autonome Kunst in der späten DDR und erzählt die persönlichen Geschichten des Widerstands gegen das SED-Regime.
Die neue zeithistorische Forschung trennt nicht mehr zwischen bundesdeutscher und DDR-Militärgeschichte. Diese Verschiebung der Perspektive eröffnet neue Einblicke.
Die Lesung von Erich Loests Roman „Swallow, mein wackerer Mustang“ bringt den aufrührerisch fabulierenden Karl May zur Geltung.
Ein nur in wenigen Exemplaren erhaltenes rumänisches Buch, aus dem ein Münchner Professor abgeschrieben haben soll? Für die Fälschungsthese gibt es neue starke Indizien.
Angst ist stammesgeschichtlich ein Überlebensmechanismus, der uns Menschen auf reale Gefahren hinweist. Doch gerade in Krisenzeiten sollten wir unseren Mut nicht verlieren.
Kohl, Schröder, Merkel: Alle hatten Momente, in denen sie nicht zögern durften. Scholz hatte einen solchen Moment gleich zu Beginn seiner Amtszeit. Bei den Energiepreisen aber wirkt er zögerlich.
Schönheit, Ästhetik und Mode-Avantgarde in Ost-Berlin: Aelrun Goette zeigt in ihrem Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ eine völlig andere DDR. Es geht um Mut, um Freiheit und die Farben des Alltags.
Der Plagiatsverdacht gegen einen Münchner Rechtsmediziner nimmt bizarre Wendungen. Der vermeintliche Quelltext ist nirgends gelistet. War hier ein Fälscher am Werk, führt die Spur gar zu den Ceaușescus?
Er war wohl der wohl wichtigste Drehbuchautor der DDR: Ein Nachruf auf Wolfgang Kohlhaase, der am Mittwoch im Alter von 91 Jahren starb.
Die Staatssicherheit der DDR nutzte die Entführung Hanns Martin Schleyers für ihre perfide Desinformationsarbeit aus – und setzte dafür auf die Hilfe eines früheren SS-Manns.
Fünf Jahre arbeitete Wladimir Putin als KGB-Offizier in Dresden. Stasi-Unterlagen aus dieser Zeit verraten mehr über den russischen Präsidenten, als diesem lieb sein dürfte. Ein Gastbeitrag.
Die Historikerin Veronika Settele zeichnet in ihrem Buch die Geschichte der Massentierhaltung nach.
Grit Seymour hat die Modebranche in der DDR aus allen Blickwinkeln kennengelernt. Jetzt erinnert der Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ an Szenen aus dieser Zeit, in der bei Weitem nicht alles grau und klobig war.
Zehn Jahre hat er daran geschrieben, nun ist der Roman für den Deutschen Buchpreis nominiert: Jan Faktors „Trottel“ ist ein selbstreflexives Schelmenmeisterstück.
Treuhänderisch, subversiv und selbstbewusst: Der Kunstraum Kreuzberg im Bethanien in Berlin zeigt fünfzig Künstlerinnen aus der DDR.
Zwischen Freiheitsdrang und Landschaftstransformation: Im Potsdamer „Minsk“ werfen zwei Ausstellungen über Wolfgang Mattheuer und Stan Douglas unterschiedliche Blicke auf das Leben in der DDR.
Als die DDR ihn loswerden wollte, blieb er erst recht. Und für sein gesellschaftliches Engagement opferte er sogar noch im wiedervereinigten Deutschland zehn Jahre lang seine Literatur. Heute wird der Schriftsteller Lutz Rathenow siebzig.
Ein Buch über das „Haus des Kindes“ und über Hernan Diaz' neuen Bestseller.
Trotz 40 Jahren Sozialismus und einer unternehmerfeindlichen Politik in der DDR gibt es in Ostdeutschland mehr selbständige Unternehmer als im Westen. Das Wachstum ist aber deutlich geringer.
Schipanski war gebürtige Thüringerin und machte in der DDR als Wissenschaftlerin Karriere, bevor sie sich nach der Wende in der Politik engagierte. Die frühere Bundespräsidentenkandidatin wurde 79 Jahre alt.
Olympia 1972 in München hat den Sport für alle massiv beeinflusst. Aber aus dem damals offiziell gewünschten Gegenentwurf zum DDR-System ist an mancher Stelle eine unheimliche Annäherung entstanden.
Bei Olympia in München beginnt die Dominanz kubanischer Amateurboxer, deren Grundlage mit dem Import moderner Trainingslehre aus der DDR geschaffen wurde. Im Fußball kommt es zum innerdeutschen Duell.
Die DDR wollte bei den Olympischen Spielen 1972 die Überlegenheit des Sozialismus beweisen. Westdeutschland sollte „auf eigenem Boden“ geschlagen werden. Die DDR-Funktionäre überließen dafür nichts dem Zufall. Ein Gastbeitrag.
Keine Berührungsängste: Nach seiner Rückkehr aus dem Exil arbeitete Bertolt Brecht mit zahlreichen früheren Günstlingen des NS-Regimes zusammen. Ein Gastbeitrag.
Mehrere polnische Regierungen haben auf deutsche Entschädigungszahlungen verzichtet. Trotzdem hat Polen im Lauf der Zeit viel Geld erhalten.