Söder fordert striktere Flüchtlingspolitik
Bayerns designierter Ministerpräsident Markus Söder verlangt von der SPD Zugeständnisse in der Flüchtlingspolitik. Er will Wähler von der AfD zurückgewinnen.
Bayerns designierter Ministerpräsident Markus Söder verlangt von der SPD Zugeständnisse in der Flüchtlingspolitik. Er will Wähler von der AfD zurückgewinnen.
Der CSU-Chef will in einer möglichen großen Koalition Flüchtlingen mit eingeschränkten Schutz weiterhin keinen Familiennachzug gewähren.
Joachim Herrmann verzichtet auf eine Kampfkandidatur gegen Markus Söder. Im FAZ.NET-Interview erklärt der bayerische Innenminister, warum er sich dem Wohl der Partei geopfert hat – und wie es nun mit ihm weitergeht.
Jahrelang hat der Zweikampf zwischen Seehofer und Söder die CSU geprägt. Nun soll jeder eines der beiden wichtigsten Ämter bekommen. Wird das funktionieren?
Die neue Doppelspitze der CSU teilt die Macht in der Partei. Doch kann die CSU so tatsächlich wieder erstarken? Ein Blick in die Vergangenheit gibt ihr etwas Hoffnung.
Die Doppelspitze sei keine Gefahr für die CSU – im Gegenteil, glaubt Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer. Er ist überzeugt davon, dass Söder und Seehofer gut miteinander zusammenarbeiten werden.
Nach der Kür seines Rivalen Markus Söder zum künftigen Ministerpräsidenten gibt sich Horst Seehofer aufgeräumt. Bei seiner eigenen Zukunft bleibt er nebulös.
Nach dem Sieg gegen Horst Seehofer gibt sich Markus Söder ungewohnt demütig und verspricht eine konstruktive Zusammenarbeit mit seinem Gegner. Doch ob mit dem Machtkampf auch die Krise der CSU beigelegt ist, ist fraglich.
Es ist entschieden: Die CSU-Landtagsfraktion wird Markus Söder als Ministerpräsident vorschlagen. Der bayerische Finanzminister soll 2018 die Nachfolge von Horst Seehofer antreten. Dieser will Parteichef der CSU bleiben.
Die Entscheidung ist gefallen: Die Landtagsfraktion hat Markus Söder zum Wunschkandidaten für die Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl im kommenden Jahr erkoren. Zudem soll er in wenigen Wochen bayerischer Ministerpräsident werden. Horst Seehofer will Parteichef bleiben.
Ein Bayer versucht das Unmögliche: Den Weg frei machen und gleichzeitig seinem Konkurrenten noch ein bisschen im Weg stehen. Wohin diese Route Seehofer am Ende führen könnte, steht im FAZ.NET-Countdown.
Die Überraschung nach Wochen des Dauerstreits: Horst Seehofer ist wohl bereit, schon vor der Landtagswahl sein Amt als Ministerpräsident abzutreten. Findet die CSU jetzt zur Geschlossenheit zurück?
Mit ihrem internen Fingerhakeln um Seehofers Erbe bietet die CSU mal wieder ganz große Unterhaltung. Doch offenbar reicht das den Bayern heute nicht mehr. Ist ihnen der Humor abhandengekommen?
Der CSU-Chef beharrt darauf, dass es noch keine Festlegung auf eine Spitzenkandidatur für die Landtagswahl gebe. Wer den Medien gesagt habe, Joachim Herrmann wolle es machen, meine es nicht gut „mit uns“, so Seehofer.
Die CSU rüstet sich für eine weitere Etappe auf dem langen Marsch zu einer neuer Partei- und Regierungsspitze. Das Problem: Horst Seehofer hat seine Absichten bislang verschwiegen. Doch die Hinweise mehren sich.
Die Glyphosat-Affäre hat dem Verhältnis zwischen Union und SPD geschadet – und möglichen Verhandlungen über eine große Koalition. Warum Nervosität jetzt trotzdem fehl am Platz ist, erklärt Carsten Schneider im FAZ.NET-Gespräch.
Der SPD-Vorsitzende ist sauer über Meldungen, seine Partei sei bereit, in Gespräche über die große Koalition einzutreten. Er macht dafür die Union verantwortlich. Für mögliche Gespräche hat er aber schon inhaltliche Bedingungen.
Nach dem Spitzengespräch beim Bundespräsidenten will der SPD-Parteinachwuchs Widerstand gegen eine Wiederauflage der großen Koalition leisten. Die SPD-Führung berät unterdessen über das weitere Vorgehen.
Der Besuch beim Bundespräsidenten war nur der Anfang: Die Annäherung zwischen CDU, SPD und CSU beginnt gerade erst. Mit offenem Ende?
Beim mehr als zwei Stunden andauernden Treffen loten die Spitzen von Union und SPD bei Bundespräsident Steinmeier die Chancen einer Groko aus. Die Sozialdemokraten wollen sich nicht drängen lassen, die Konservativen machen Druck.
Der Führungsstreit in der CSU hinterlässt bei den Wählern ein verheerendes Bild. In einer Umfrage hielten 83 Prozent der Befragten die Partei für „eher zerstritten“. Außerdem würden nur noch 37 Prozent die CSU wählen.
Am Abend trifft SPD-Chef Schulz bei Bundespräsident Steinmeier auf die Spitzen der Union. An das Gespräch mit Merkel und Seehofer hat der SPD-Parteinachwuchs klare Erwartungen – und verweist auf einen gültigen Beschluss.
Mit Joachim Herrmann als Spitzkandidat stürzte die CSU bei der Bundestagswahl in ein historisches Tief. Nun könnte er Seehofers letzte Chance sein, seinen Intimfeind zu verhindern. Sicher ist das aber noch nicht.
Die CSU-Landtagsfraktion droht, den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 selbst zu bestimmen. Söder hat sich schon in Stellung gebracht. Aber auch andere werden am Montag Seehofers Erbe antreten wollen.
Die Landtagsfraktion der CSU will am Montag zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Möglicherweise wird dort über die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl entschieden – was wohl Markus Söder in die Hände spielt.
Christian Schmidts Alleingang verpestet derzeit die Stimmung in Berlin. Dabei könnte die Causa Schmidt für die SPD auch zur Chance werden. Eindeutig problematisch ist hingegen der nordkoreanische Raketentest.
Kanzlerin Merkel kritisiert Landwirtschaftsminister Schmidt für sein Glyphosat-Ja. Aber eigentlich geht es um etwas anderes: Vertrauen und das Zustandekommen der großen Koalition.
Die Kanzlerin hat Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt wegen seines Alleingangs bei der Glyphosat-Zulassung öffentlich gerügt. Vielen SPD-Politikern reicht das nicht. Vor möglichen Gesprächen über eine große Koalition ist die Stimmung schlecht.
SPD-Chef Schulz rückt immer weiter von seinem strikten Nein zu einer Neuauflage der großen Koalition ab – und warnt seine Partei vor zu vielen Forderungen an die Union. Die sieht besonders ein SPD-Projekt kritisch.
Groko ja bitte, aber nicht um jeden Preis – so tönt es von Horst Seehofer bis zur Jungen Union. Doch bei der SPD wächst der Forderungskatalog für eine Zustimmung.
Die Ära der Kanzlerin ist noch nicht vorbei. Doch auch in der Union breitet sich die Angst aus. Der Niedergang der Sozialdemokratie ist für CDU und CSU ein Menetekel. Und was nach Merkel kommt, ist ungewiss. Ein Kommentar.
Erst will die CSU ihre personelle Zukunft klären – und kommt dann zu keinem Ergebnis. Kann sich Seehofer am Ende doch noch retten?
Bundespräsident Steinmeier hat die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD zu einem Treffen eingeladen. In der SPD soll es danach Vorgespräche über eine große Koalition geben.
Trump-Tweets, Korea-Krise oder Zickzack in Zimbabwe? Lauschen Sie lieber CSU, FDP und SPD. Denn das Schauspiel auf der politischen Bühne Deutschlands ist mindestens genauso spannend.
Hauptsache Geschlossenheit demonstrieren: Zehn Tage will sich die CSU Zeit nehmen, bis klar ist, ob und wann Horst Seehofer Spitzenämter aufgibt. Sein schärfster Rivale lässt nicht locker.
Einigen in der CSU reißt langsam der Geduldsfaden. Doch Vorsitzender und Ministerpräsident Horst Seehofer bestimmt immer noch selbst, wann was entschieden wird. Ein Beraterkreis soll helfen.