Merkels Schlussverkauf
Die SPD hat die Koalitionsverhandlungen gewonnen, die CSU ist zweiter Sieger. Die CDU bekommt die Reste. Doch noch steht der Erfolg der Sozialdemokraten auf wackligen Beinen.
Die SPD hat die Koalitionsverhandlungen gewonnen, die CSU ist zweiter Sieger. Die CDU bekommt die Reste. Doch noch steht der Erfolg der Sozialdemokraten auf wackligen Beinen.
Nach einer langen Nacht der Koalitionsverhandlungen geben nun auch die unbeteiligten Parteien und die Gewerkschaften ein vorläufiges Votum ab. Von Gauland bis Kipping fällt das Lob aber nur sehr verhalten aus.
Ein Bayer mausert sich zum Sieger des Groko-Marathons in Berlin. Wer für Seehofers Erfolge zu zahlen hat, steht im FAZ.NET-Countdown.
Union und SPD verhandeln im Willy-Brandt-Haus weiter über eine Koalitionsvereinbarung. Die Unterhändler bereiten sich schon auf eine lange Nachtsitzung vor.
Wie auch in den vergangenen Jahren überraschte der CSU-Politiker und baldige Seehofer-Nachfolger zur Fastnacht mit einem eigenwilligen Kostüm.
SPD und Union hätten große Fortschritte bei den Verhandlungen zur künftigen Europapolitik gemacht, sagt Martin Schulz. Viel konkreter wird er in der gemeinsam mit Merkel und Seehofer abgestimmten Erklärung aber nicht.
Union und SPD kommen nur in kleinen Schritten voran. Immerhin: In den Themen Rente und Pflege haben sich beide Parteien auf erste Punkte geeinigt.
Mit einem Exportverbot von Waffen ins Nato-Partnerland Türkei würde man die Zusammenarbeit der Nato in Frage stellen, sagt Bayerns Innenminister. Eine strenge Kontrolle sei jedoch notwendig.
In der Union herrscht Unbehagen darüber, mit einem unwilligen Partner über ein Regierungsbündnis zu verhandeln, dessen Zustandekommen ungewiss ist. Der Regierungswille der Genossen wird vermisst.
Alexander Dobrindt hat überlebt, trotz Pkw-Maut und Dieselskandal. Und nach den Jamaika- und Groko-Sondierungen bleibt der Eindruck, dass mit ihm auch künftig zu rechnen ist – nicht unbedingt zur Freude der anderen Parteien.
Er werde nicht in ein Kabinett Merkel eintreten, versprach SPD-Chef Schulz im Wahlkampf – doch davon will er jetzt nichts mehr wissen. Auch Horst Seehofer strebt einen Ministerposten an. Bis 4. Februar wollen die Groko-Verhandler ihre Gespräche abgeschlossen haben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer fordern einen raschen Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Auch deren Vorsitzender Martin Schulz sagte, die Gespräche zügig durchführen zu wollen.
Vier Monate nach der Bundestagswahl hat Deutschland immer noch keine neue Regierung. Wer soll noch glauben, dass es Union und SPD wirklich um Genauigkeit vor Schnelligkeit geht?
Am Montagabend trafen sich Martin Schulz, Angela Merkel und Horst Seehofer, um das weitere Vorgehen auf dem Weg zur Groko zu besprechen. Schulz sagt, die SPD-Spitze müsse sich erst noch sortieren.
Erste Unionspolitiker rücken vom harten „Nein“ ab, mit der SPD noch einmal über Ergebnisse des Sondierungspapiers zu sprechen. Juso-Chef Kühnert kündigt eine „Anti-Groko-Tour“ an.
Nach der knappen Entscheidung auf dem SPD-Parteitag für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen rechnet CSU-Chef Horst Seehofer mit schwierigen Gesprächen. Weitere Zugeständnisse lehnt er ab.
Fast 60 Prozent der Deutschen glauben, dass eine große Koalition der SPD schaden wird. CSU-Chef Seehofer ist dennoch von der Zustimmung am Parteitag überzeugt.
Martin Schulz kämpfte um seine Autorität, Sozialdemokraten im ganzen Land stritten um ihren Kurs: Sollen sie sich wieder in die Pflicht nehmen lassen? Oder ist Opposition doch cooler?
Kurz vor dem SPD-Sonderparteitag bringen die mächtigen Landesverbände aus NRW, Bayern und Hessen neue Forderungen ins Spiel. Sie finden die mit der Union verhandelten Ergebnisse unzureichend.
Der Orkan hat vieles durcheinander gebracht – jetzt müssen die Dinge wieder glatt gehen. Das gilt für den Parteitag der SPD, aber auch für das Land der Bayern.
Welche Partei kann die Wählerwünsche vor der Landtagswahl in Bayern am besten erkennen? Die Freien Wähler sind bei einem Thema fündig geworden: den Straßenausbaubeiträgen. Doch die CSU will nicht klein beigeben.
Mehr Polizisten im öffentlichen Raum und eine bayerische Grenzpolizei: Markus Söder stellt bei der Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion seine landespolitischen Pläne vor. Die könnten auch Veränderungen bei der Beteiligung am Energiekonzern Eon bedeuten.
Die CSU versucht derzeit, Geschlossenheit zu vermitteln. Doch so stabil ist die Stimmung in der Partei nicht. Das zeigt ein Zitat Seehofers – das unter Söder-Freunden Panik auslöste.
Verhandlungen über eine große Koalition sollen nach dem Willen von CSU-Chef Horst Seehofer unmittelbar nach einer Freigabe durch den SPD-Parteitag beginnen.
Muss Markus Söder länger warten? Horst Seehofer hat offenbar einen neuen Zeitplan für die Übergabe des Amtes des bayerischen Ministerpräsidenten gefasst. Das sorgt in der CSU für Irritationen.
In der Sache bleibt auch Horst Seehofer hart: Nachverhandlungen mit der SPD über die Sondierungsergebnisse lehnt er ab. Von einem „Zwergenaufstand“ wie CSU-Landesgruppenchef Dobrindt will er aber nicht sprechen – und zeigt Verständnis für deren Nöte.
Bayerns nächster Ministerpräsident fordert eine härteren Kurs gegen die AfD. Einen Politiker hebt Markus Söder als besonders negativ hervor.
Die Politiker sind mit dem Ergebnis des Sondierungsgespräche zufrieden, die Wirtschaft ist es nicht. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
Familiennachzug, paritätische Kassenbeiträge, kein höherer Spitzensteuersatz: Union und SPD haben sich bei den Sondierungen nach 24 Stunden geeinigt. Die drei Vorsitzenden zeigen sich hoch erfreut – aber gilt das auch für die SPD-Basis?
Bislang ist die Bundesregierung dem französischen Präsidenten eine Antwort auf dessen Reformvorschläge schuldig geblieben. Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche dürfte es zwischen Union und SPD vor allem darum gehen.
Ähnlich wie vor dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen sagt Merkel über die Groko-Gespräche: „Ich glaube, es kann gelingen.“ Behält sie dieses Mal Recht? Im Weißen Haus scheint hingegen nicht allzu viel zu gelingen.
Vor dem Start der Gespräche über eine mögliche große Koalition stehen Union und SPD unter hohem Druck. Jeder dritte Deutsche glaubt, dass keine Regierung zustande kommt. Die Sozialdemokraten müssen zudem noch andere vernichtende Zahlen hinnehmen.
Der CSU-Chef Horst Seehofer erachtet bei den Gesprächen mit der SPD die richtige Kommunikation als sehr wichtig.
Die CSU bekommt wieder Besuch vom ungarischen Ministerpräsidenten Orbán. Dabei wird auch deutlich, welchen europapolitischen Kurs sie anstrebt. Einig sind sich die Gastgeber und ihr Gast offenbar auch im Urteil über Angela Merkel.
Vor dem Start der Sondierungen verschärft die CSU noch einmal ihre Forderungen zur Flüchtlingspolitik. Die SPD zeigt sich befremdet – und hat klare Erwartungen an das Treffen zwischen Horst Seehofer und Viktor Orbán.
Die CSU trifft sich zur Klausur und schert sich wenig darum, wie sehr ihre Forderungen die Sondierungen mit der SPD belasten könnten. Nur einer fehlt in Seeon: Markus Söder.