Guten Morgen!
Eine landesweite Impfkampagne soll noch in diesem Monat ins Rollen kommen. Die USA sind Vorreiter in der westlichen Welt: Bisher haben nur eine Handvoll Länder – darunter China, Chile, Kuba – Impfstoffe für jüngere Kinder zugelassen.
Viele hatten die Weltklimakonferenz schon abgeschrieben, aber es gibt kleine Fortschritte. So bekennt sich Indien erstmals zur CO2-Neutralität, und Industrieländer wollen Südafrika beim Kohleausstieg helfen.
China hält weiter an seiner Null-Covid-Strategie fest. Davon verspricht sich die Volksrepublik geringere Kosten. Ihren Preis haben die Maßnahmen trotzdem.
Mit Yahoo kapituliert der letzte amerikanische Online-Dienst in China. Das Unternehmen verwies auf wachsende regulatorische Herausforderungen. Kurz zuvor hatte das Karriere-Netzwerk LinkedIn aufgegeben.
Als Gastgeber ist Chinas Eishockey-Auswahl automatisch für Olympia qualifiziert. Doch nun stehen Weltverband, IOC und China vor einem Dilemma. Womöglich wird das Team sogar kurzfristig ausgeschlossen.
Die japanische Armee hat während des Krieges vermutlich Hunderttausende Koreanerinnen zu Zwangsprostituierten gemacht. Wie soll an sie erinnert werden?
Audi holt den Namen Horch zurück. Allerdings nur in China. Hierzulande heißt das Topmodell weiterhin schlicht A8. Und bekommt zum Frühjahr eine dezente Auffrischung.
Zwei französische Forscher machen Jagd auf automatisch produzierte Publikationen. Sind Nonsens-Aufsätze ein echtes Problem in der Wissenschaft?
In einem Jahr will sich Xi entgegen bisheriger Gepflogenheiten eine dritte Amtszeit verschaffen. In China bleibt Energiesicherheit dafür wohl noch lange wichtiger als Klimaschutz.
Im Vergleich zu Europa sind die Infektionszahlen in China minimal. Dennoch besteht die Regierung darauf, sie wieder auf Null zu drücken. Das weckt zunehmend Unmut in der Bevölkerung.
Der US-Präsident kann den Unmut von Klimaaktivisten über die Ergebnisse des Gipfels nachvollziehen. Er sei selbst enttäuscht, auch wenn es „deutliche Fortschritte“ gebe.
Die Vereinigten Staaten setzen sich für eine weitergehende Beteiligung Taiwans in der UN ein. Damit öffnet Washington ein Thema, dem hohe Vertreter der Vereinten Nationen ausweichen.
Beim G-20-Gipfel in Rom haben sich die führenden Wirtschaftsmächte nicht auf eine ehrgeizige Erklärung zum Klimaschutz verständigt. Bundeskanzlerin Merkel würdigt die Beschüsse dennoch als Erfolg.
Was die auf dem G-20-Gipfel in Rom verkündete Einigung im amerikanisch-europäischen Zollstreit konkret bedeutet. Ein Handelsexperte gibt Auskunft.
Die Branche hat sich erstaunlich schnell von der Pandemie erholt. Die Abhängigkeit von China und den USA bereitet jedoch Kopfzerbrechen und erfordert Antworten – auch aus Berlin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview über ihr Ausscheiden aus dem Amt, die Krisen, mit denen sie konfrontiert war, den fragilen Zustand der Welt und ihren Blick aufs Älterwerden.
Acht große Umweltverbände fordern von SPD, Grünen und FDP, sich noch während der Klimakonferenz auf den Kohleausstieg vor 2030 festzulegen. Und zwar nicht nur „idealerweise“.
Um Wohlstand für alle zu schaffen, will Xi Jinping das Volk von Wohnungsbesitzern kräftig zur Kasse bitten. Das ist sinnvoll – und riskant zugleich.
China hat seine aktualisierten Klimaziele an die Vereinten Nationen überstellt. Im Wesentlichen werden darin allerdings Zusagen festgeschrieben, die bereits gemacht wurden.
Die G20 könnte sich zum „1,5-Grad-Ziel" bekennen, aber Chinas jüngste Minderungsziele enttäuschen. Westliche Staaten und Nichtregierungsorganisationen hatten sich deutlich mehr erhofft.
Die Konferenz von Glasgow gilt als letzte Chance für das Weltklima. Die deutsche Regierung hat dort nichts mehr zu sagen.
Taipeh will mit Sprachzentren ein positives Taiwan-Bild im Ausland vermitteln. Sie sollen den Konfuzius-Instituten Konkurrenz machen. Die stehen in der Kritik.
Vor dem Hintergrund der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan baut Peking seinem Nachbarland eine Basis für Sondereinsatzkräfte. Doch werden dort wirklich nur tadschikische Soldaten eingesetzt, keine chinesischen?
Das amerikanische Verteidigungsministerium hat erstmals den Test eines neuen chinesischen Hyperschallwaffensystems bestätigt. Eine solche Waffe könnte das amerikanische Abwehrsystem umgehen. Peking spricht von einem Routine-Test.
Drei Tage vor der Weltklimakonferenz hat China eine aktualisierte Version seiner Klimaschutzpläne vorgelegt. Peking bekräftigt darin das Ziel, spätestens 2060 Klimaneutralität zu erreichen. Zudem soll der Höchstwert beim CO2-Ausstoß vor 2030 erreicht sein.
Wie Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur, die Weltklimakonferenz zu einem Erfolg machen will. Und woran sie scheitern könnte.
Europäische Souveränität +++ Sowjetische Armee +++ Kragujevac +++ Erziehung in China +++ Rücktritt Jens Weidmann +++ Taiwan
Tsai Ing-wen beschwört die Solidarität der Verbündeten des Inselstaats. Sie vertraue darauf, dass die Vereinigten Staaten Taiwan beistehen – und bestätigt, dass sich amerikanische Soldaten auf der Insel befinden.
Peking erhöht den Druck auf deutsche Akteure, die Ein-China-Politik umzudeuten. Deutschland muss sich zur Unabhängigkeit Taiwans positionieren – und wenn nötig wirtschaftliche Druckmittel einsetzen. Ein Gastbeitrag.
30 Jahre hat es gedauert. Jetzt werden die ASEAN-Länder seit Langem wieder schneller wachsen als der große Nachbar China. Investoren zeigen schon Flagge.
Die Spannungen zwischen China und Amerika sehen die Staaten des Indopazifik mit großer Sorge. Aber sie wollen die aus diesem Grund gewachsene Aufmerksamkeit für ihre Region nutzen.
In der schwedischen Presse hat es immer wieder Berichte über Zwangsadoptionen und Kindesentführungen gegeben. Nun werden internationale Adoptionsverfahren auf „Unregelmäßigkeiten“ geprüft.
Zwar wollen viele Industrieländer bis Mitte des Jahrhunderts klimaneutral sein. Doch noch ist kein Land der Welt auf Kurs Netto-Null. Die UN haben nun die Lücke vermessen.
In verschiedenen chinesischen Provinzen werden Kinder ab drei Jahren gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfung ist offiziell freiwillig. Doch die Behörden üben „ermutigenden“ Druck auf die Eltern aus.
Die Stadt Lanzhou im Nordwesten Chinas ist wegen einer neuen Corona-Welle unter Quarantäne gestellt worden. Vier Millionen Einwohner wurden dazu aufgefordert, ihre Wohnungen nur noch in Notfällen zu verlassen.