Droht China ein Olympia-Boykott?
China gerät im Skandal um die verschwundene Tennisspielerin Peng Shuai zunehmend unter Druck. Der Fall befeuert nun auch die Debatte um einen diplomatischen Boykott der Olympischen Spiele.
China gerät im Skandal um die verschwundene Tennisspielerin Peng Shuai zunehmend unter Druck. Der Fall befeuert nun auch die Debatte um einen diplomatischen Boykott der Olympischen Spiele.
Die USA werden zur Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele im Februar in China womöglich keine offizielle Delegation schicken. Hintergrund sind Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik.
Amerikanische Regierungsvertreter könnten den Winterspielen in Peking fernbleiben. Präsident Joe Biden äußerte sich auf eine Nachfrage entsprechend. Athleten dürften von diesem Boykott zunächst nicht betroffen sein.
So kann es auch klingen, wenn sich ein Sportmanager mit China auseinander setzt. Eigentlich formuliert Steve Simon Selbstverständliches in seiner Sorge um Peng Shuai. Und doch hebt er sich viel zu auffällig ab.
Chinas Küstenwache schneidet im Südchinesischen Meer einen Außenposten des philippinischen Militärs von der Versorgung ab. Die Regierung in Manila äußert ihren Protest „aufs Energischste“.
Die gigantischen Ausmaße der Olympiabahn in Yanqing sorgt neben den strengen Corona-Regeln beim Weltcup-Auftakt der Rodler für Irritationen. Der Ausflug eines verletzten Sportlers wird zum Politikum.
Nach Missbrauchsvorwürfen gegen einen früheren Spitzenfunktionär ist die frühere Profispielerin Peng Shuai verschwunden. Ein fragwürdiges Schreiben soll beweisen, dass es ihr gut geht – doch es gibt Zweifel, ob es überhaupt echt ist.
In der weltabgewandtesten Zeit der alten Bundesrepublik rief er die Schicksalsbedeutung der Außenpolitik ins öffentliche Gedächtnis: Der Historiker Klaus Hildebrand wird achtzig Jahre alt.
China hat nachgegeben. Es wird mit Amerika über Rüstungskontrolle reden. Bisher hieß es immer, das sei wegen der eigenen geringen Bestände nicht nötig. Allzu hohe Erwartungen sollte man aber nicht hegen.
Von Durchbruch spricht man in Washington nicht. Doch die beiden Präsidenten Joe Biden und Xi Jinping haben vereinbart, Abrüstungsgespräche zu prüfen. Bislang hatte sich China immer geweigert.
Die chinesische Tennisspielerin hat einem hohen Politiker sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Der Fall ist äußerst heikel. Nun ist Peng Shuai verschwunden. Und die Welt ist in großer Sorge.
Die chinesische Regierung fürchtet die Karikaturen des dissidentischen Künstlers Badiucao. Sie hat gerade versucht, seine erste Einzelausstellung zu verhindern.
In fünfzehn Jahren hat China 38.000 Kilometer Schienen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut, zwei Drittel des globalen Netzes. Die Züge sind schnell, pünktlich und billig. Die Regierung setzt ihre Pläne rigoros um.
Zum ersten Mal erhält ein chinesischer Fahrer einen festen Platz in einem Rennstall der Formel 1. Guanyu Zhou soll sowohl seinem Team, als auch der Formel 1 in China helfen, mehr Zuschauer anzuziehen.
Dreieinhalb Stunden haben Joe Biden und Xi Jinping miteinander gesprochen. Sie bekräftigten, der Wettbewerb zwischen den beidem dürfe nicht in einen Konflikt ausarten. Xi verbat sich jede Einmischung in seinem Land.
Ein weiteres Glied in der Kette aufeinanderfolgender Pandemien: Adam Tooze beschreibt die Folgen der Corona-Krise und sieht eine Verschiebung der wirtschaftlichen Gewichte nach Ostasien.
Über Freiheit der Seewege diskutieren nicht mehr nur Fachleute. Man muss dann aber auch über das Militär sprechen, so schwer es in Deutschland vielen fällt. Ein neues Buch hilft dabei.
Bedenken über Chinas Vorgehen in Hongkong, Xinjiang und Tibet kamen seitens des US-Präsidenten zur Sprache. Außerdem ging es um das von China beanspruchte Taiwan.
Hinter der traditionsreichen fernöstlichen Kampfkunst steckt mehr als Selbstverteidigung. Es geht um eine Lebensweise. Wir haben zwei Meister besucht.
Amerikas und Chinas Präsident sprechen bei einem virtuellen Treffen über die Streitpunkte zwischen den Weltmächten. Bei der Taiwan-Frage gibt sich Xi entschlossen.
Die Ampel-Parteien diskutieren über eine Impfpflicht für einige Berufsgruppen. Bei der CDU wagt sich ein weiterer Kandidat aus der Deckung. Und an der Grenze zu Belarus spitzt sich die Lage weiter zu.
Vor der virtuellen Konferenz zwischen Biden und Xi suchen die USA im Umgang mit China die Balance zwischen Wettbewerb und Konfrontation. Im Zentrum des Wettrennens zwischen den Weltmächten steht auch der Technologiesektor – und damit Taiwan.
Norbert Röttgen hat sich mit Mut und Brillanz eine neue Chance im Kampf um den CDU-Vorsitz erkämpft. Seine Kritiker aber sagen: Er kennt nur sein Ego.
Egal ob Zahnbürsten, Trinkhalme oder sogar Fahrräder: Produkte aus Bambus gelten als besonders umweltfreundliche Konsumartikel. Das ist allerdings nicht immer der Fall. Doch das Potential des Süßgrases ist noch längst nicht ausgeschöpft.
Beim Onlineshopping begegnen Verbrauchern zum Teil überraschend attraktive Angebote. Wenn die Produkte aber aus dem Ausland kommen, sollten Kunden hellwach sein.
China dominiert die Welt der Schienen. Westliche Wettbewerber sehen sich dadurch benachteiligt. Als Lösung sollen jetzt alle Zughersteller zu 50 Prozent „Made in Europe“ verpflichtet werden.
Der chinesische Regisseur Zhang Yimou hat als Kino-Rebell angefangen. Dann wurde er zum Propagandisten seines Staates. Aber sein Kampf mit der Zensur hat nicht aufgehört. Heute wird er siebzig Jahre alt.
Zurück bei der Eintracht: Michael Deyhle, der einst Hammerwerferin Betty Heidler zur Weltrekordlerin geformt hat, soll auch jetzt in Frankfurt wieder neue Asse hervorbringen.
Human Rights Watch wollte von den Premiumsponsoren des IOC wissen, wie sie auf die Vogel-Strauß-Imitationen der Weltregierung des Sports gegenüber China reagieren. Es gab nur eine Antwort.
Pferdemagen schützt die werdende Mutter davor, verhext zu werden und Zwiebeln geben ihr Kraft: Was Schwangeren hierzulande und anderswo auf der Welt empfohlen wird.
Beim APEC-Gipfel stehen Staaten wie Deutschland im Schatten der Weltmachtrivalität zwischen Amerika und China. Können die kleinen und mittelgroßen Länder trotzdem eigene Strategien und Allianzen entwickeln?
Eigentlich ist das chinesisch-amerikanische Verhältnis sehr gespannt. Das schließt aber Gemeinsamkeiten in der Klimapolitik nicht aus. Gut!
Chinas Staatschef wird ein Titel verliehen, den vorher nur Mao inne hatte. Außerdem erklärt ihn die Partei zum Vordenker einer „innovativen Philosophie“. Damit wird klar, dass er noch länger an der Macht bleiben will.
Klimaschutz ist in der wichtigsten Kohleregion Chinas kein Thema – zu wichtig sind den Bewohnern ihre Jobs. Bringt ein deutsches Zauberwort die Wende?
Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth verhandelt bei der Klimakonferenz für Deutschland. Im Interview erklärt er, warum er mit einem Erfolg rechnet, wieso die Industriestaaten mehr tun müssen und warum Obama nicht immer Recht hat.