Puigdemont unter Auflagen freigelassen
Der abgesetzte katalonische Regierungschef und vier seiner Ex-Minister sind in Belgien vorerst aus der Haft entlassen worden. Über eine Abschiebung nach Spanien wird noch entschieden.
Der abgesetzte katalonische Regierungschef und vier seiner Ex-Minister sind in Belgien vorerst aus der Haft entlassen worden. Über eine Abschiebung nach Spanien wird noch entschieden.
Die spanische Justiz geht entschlossen gegen die katalanischen Separatisten vor – doch das werde die Unabhängigkeitsbewegung eher noch stärken, glauben die Katalanen laut einer Umfrage.
Die belgische Justiz entscheidet, ob der frühere katalanische Regierungschef in Haft muss. Auch vom Gefängnis aus will er notfalls für die Unabhängigkeit kämpfen.
Der abgesetzte frühere Regionalpräsident Kataloniens hat eine Vorladung vor Gericht in Spanien verweigert. Carles Puigdemont wolle sich der Justiz stellen, sagte er, aber „nicht der spanischen“.
In Katalonien ist man empört über die spanische Justiz. Diese hat am Freitagabend den Haftbefehl gegen Carles Puigdemont ausgestellt. Die Separatisten schließen nun die Reihen – und haben die Wahlen fest im Blick.
Die jüngsten Gerichtsurteile in Madrid verstärken bei vielen Menschen in Barcelona den Eindruck, politische Opfer zu sein. Das wird sich auch auf die Wahlen im Dezember auswirken – die die Lage eigentlich beruhigen sollten.
Spaniens Justiz greift nach Carles Puigdemont. Gegen den entmachteten katalanischen Regionalpräsidenten ist Haftbefehl erlassen worden. Neun Minister seines ehemaligen Kabinetts sitzen in Spanien bereits in Untersuchungshaft.
Der ehemalige katalanische Regionalchef Puigdemont steht mit einem Bein im Gefängnis. Die spanische Justiz beantragt Haftbefehl gegen ihn. Acht weitere Mitglieder der ehemaligen Regionalregierung müssen in Untersuchungshaft.
Die spanische Staatsanwaltschaft hat die Festnahme des nach Belgien ausgereisten katalanischen ehemaligen Regionalpräsidenten beantragt. Auch für die vier früheren Minister, die sich weiter in Brüssel aufhalten sollen,wird ein Haftbefehl gefordert.
Der frühere katalanische Regierungschef Carles Puigdemont erscheint trotz Vorladung nicht beim Staatsgerichtshof in Madrid. Ihm droht in Belgien ein EU-Haftbefehl. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert Untersuchungshaft auch für die entlassenen Minister.
Der flüchtige Carles Puigdemont bleibt vorerst in Belgien. Doch mit seiner Anwesenheit belastet der abgesetzte katalanische Regionalpräsident die Regierungskoalition in Brüssel.
Der abgesetzte katalanische Regierungschef Carles Puigdemont will offenbar nicht so schnell in seine Heimat reisen. Dort erwartet ihn wegen der Unabhängigkeitserklärung eine Vorladung des Gerichts.
Spaniens oberster Gerichtshof erwartet den früheren katalanischen Regionalpräsidenten und alle Mitglieder seiner abgesetzten Regierung in drei Tagen vor Gericht. Bis dahin sollen sie auch die Kosten des Unabhängigkeits-Referendums hinterlegen.
Carles Puigdemont gibt in Brüssel den politischen Exilanten. Dabei wäre er es den katalanischen Nationalisten schuldig, an ihrer Seite zu stehen und für die Folgen seines Handelns einzustehen.
In Brüssel versucht der abgesetzte katalanische Regierungschef, den Konflikt auf die internationale Bühne zu bringen. In Barcelona sind seine Anhänger derweil tief enttäuscht über seine Absetzbewegungen.
Der abgesetzte katalanische Regierungschef Puigdemont erwägt offenbar, Asyl in Belgien zu beantragen. Unterdessen haben Einheiten der spanischen Guardia Civil das Hauptquartier der katalanischen Polizei durchsucht.
Am ersten Tag unter der Zwangsverwaltung aus Madrid fehlt vom abgesetzten katalanische Regierungschef stundenlang jede Spur. Jetzt ist er in Brüssel. Was sucht er dort? FAZ.NET gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Während in Madrid gegen die abgesetzte katalanische Regionalregierung geklagt wird, bleibt es in Barcelona am ersten Arbeitstag nach der Aktivierung des Artikels 155 ruhig. Puigdemont und fünf seiner Minister sind unterdessen nach Brüssel gereist.
Die spanische Staatsanwaltschaft hat Carles Puigdemont und weitere Angehörige seiner Regierung wegen Rebellion angeklagt. Der abgesetzte Regionalpräsident ist nun mitsamt Regierungsmitgliedern nach Belgien gereist.
Spanier oder Katalane: Während sich früher diese Rollen geschmeidig wechseln ließen, drängt die Radikalisierung des Konflikts heute jeden in seine Ecke. Was aus der katalanischen Krise zu lernen ist.
Die Regionalregierung ist abgelöst, Wahlen sind angesetzt. Carles Puigdemont wird wegen Rebellion angeklagt. Bei der katalanischen Polizei gibt es eine interne Lösung.
Dem abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Puigdemont droht eine Anklage, die SPD will wieder erfolgreich werden – und Luther sorgt für einen freien Tag. Das Wichtigste am Morgen im FAZ.NET-Countdown.
Hunderttausende demonstrieren dafür, dass Katalonien weiter zu Spanien gehört. Die Opposition hofft auf die Wahlen im Dezember.
Dem abgesetzten Regionalpräsidenten Kataloniens droht die Festnahme. Zu Unrecht, sagt Belgiens Entwicklungsminister – und bringt sein Land als Zufluchtsort ins Spiel. Nur: Puigdemont will gar nicht weg.
Madrid oder die neue Republik – wer hat das Sagen in Katalonien? Der Samstag bringt zunächst eine Pause. Dann spricht der entmachtete Regierungschef.
Spaniens Ministerpräsident übernimmt offiziell die Verantwortung für Katalonien. Eine erste Absetzungswelle rollt.
Auf den Unabhängigkeitsbeschluss der katalanischen Regierung antwortet Madrid deutlich und schnell: Die Regionalregierung und der Polizeichef sind abgesetzt worden, von Samstag an soll Katalonien von Madrid aus regiert werden. Werden die Katalanen mit zivilem Ungehorsam reagieren?
Der heutige Tag ist im Streit zwischen Madrid und Barcelona an Dramatik kaum zu überbieten. Das katalanische Parlament stimmt für die Unabhängigkeit, der spanische Senat für die Zwangsverwaltung der Region. Chronik einer Eskalation.
Die katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter haben ihre Region zur Republik erklärt. Tausende auf den Straßen Barcelonas jubeln. Die EU und die Vereinigten Staaten stärken derweil Madrid den Rücken.
Heute will der spanische Senat zum ersten Mal in der Geschichte der spanischen Demokratie den Artikel 155 aktivieren, um die katalanische Regierung abzusetzen. Erklären die Separatisten dann endgültig die Unabhängigkeit?
Der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont ist in eine Sackgasse gelaufen: Es gibt keinen Ausweg für die katalanische Führung, für den sie nicht einen hohen Preis zahlen müsste.
Der katalanische Regionalpräsident stiftet wieder größtmögliche Verwirrung. Nun schloss Carles Puigdemont Neuwahlen aus – und riskiert damit bis zu 30 Jahre Haft.
Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat bei einer Rede in Barcelona entgegen aller Erwartungen keine Neuwahlen angekündigt. Er warf Madrid vor, eine Einigung zu verhindern.
In Katalonien ist auf einmal von vorgezogenen Wahlen die Rede. Sogar ein Termin wird schon genannt. Doch Regionalpräsident Carles Puigdemont verschiebt immer wieder seinen klärenden Auftritt.
Spaniens Präsident Rajoy will Kataloniens Unabhängigkeit mit allen Mitteln verhindern. Nun soll der Senat in Madrid die wohl wichtigste Entscheidung seit der Einführung der Demokratie fällen. Gleichzeitig tritt das Regionalparlament in Barcelona zusammen.
Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont wird nicht vor dem Senat in Madrid über die Unabhängigkeitspläne der Region sprechen. Er schlug die Einladung aus.