„Mehr Lohn statt Waffen“
Ein Sondervermögen für die bessere Bezahlung der oft als systemrelevant beklatschten Beschäftigten fordern Gewerkschafter am Tag der Arbeit.
Ein Sondervermögen für die bessere Bezahlung der oft als systemrelevant beklatschten Beschäftigten fordern Gewerkschafter am Tag der Arbeit.
Manches ändert sich doch nicht: Die Grünen wollen das Zweiprozentziel der NATO nicht ins Grundgesetz schreiben. Deutsches Wunschdenken bleibt der Maßstab.
Respekt, Toleranz, Solidarität und Demokratie für Alle: In Frankfurt beteiligten sich rund 1700 Menschen aus anlass des Tags der Arbeit an einem Demonstrationszug von der Hauptwache zum Römerberg.
Die Forderung, Jugendoffiziere aus den Schulen herauszuhalten, ist ideologisch. Sie unterschätzt die Kritikfähigkeit der Schüler und die pädagogische Kompetenz der Lehrer.
Die Partei bekannte sich am Samstag bei dem Länderrat zur Lieferung schwerer Waffen und dem geplanten Sondervermögen. Trotzdem will sie „immer Friedenspartei bleiben“.
Die Grünen stimmen auf ihrem Parteitag mit großer Mehrheit für die Lieferung schwerer Waffen und das Sondervermögen für die Bundeswehr. Die Grüne Jungend hatte versucht, das zu verhindern.
Soldaten, die über ihre Arbeit und den Auftrag der Streitkräfte sprechen, sind nicht in allen Bildungsstätten gern gesehen. Die Lehrergewerkschaft GEW warnt vor einer Rekrutierung Minderjähriger.
Polen bot der Bundesregierung schon vor Wochen ein Geschäft an. Es liefert sowjetische Panzer in die Ukraine und bekommt dafür Leopard-2-Panzer aus Deutschland. Doch noch immer gibt es in der Sache keine Entscheidung.
Der Triebwerksbauer MTU hat im ersten Quartal deutlich zugelegt. Während man sich künftig weitere Aufträge der deutschen Bundeswehr verspricht, blickt das Management mit Sorge nach China.
In der Diskussion über den Bericht der Wehrbeauftragten sind sich Regierung und weite Teile der Opposition einig, dass mehr für die Ausstattung der Truppe getan werden muss. Aber es schimmert auch der Streit über dir richtige Verwendung des geplanten Sondervermögens durch.
Der Versuch der Bundeswehr, Sturmgewehre zu kaufen, dauert nunmehr sieben Jahre an und ist ein Lehrstück über das Beschaffungswesen. Dabei gebe es zumindest Möglichkeiten der Beschleunigung.
Der Bericht der Wehrbeauftragten zeigt, wie groß die Lücke bei der Bundeswehr ist. Sie muss schnell geschlossen werden.
Im Bundestag sind sich alle außer der Linkspartei einig, dass mehr für die Ausstattung der Truppe getan werden muss. Doch beim Bericht der Wehrbeauftragten deutet sich Streit über die Höhe des Verteidigungsetats an.
Viele Jahre hat Roderich Kiesewetter in der Bundeswehr als Offizier gedient, nun heißt in der Politik sein General Friedrich Merz und der traut ihm was zu.
Scholz reist ausgerechnet in das Land, in dem einst Atombomben fielen. Seit Wochen warnt er davor, dass Deutschland in einen Atomkrieg hineingezogen werden könnte. Er muss viel abwägen.
Die Union tritt einem Antrag der Ampel zu Waffenlieferungen für die Ukraine bei. Zuvor wollten Regierung und Opposition im Bundestag getrennt Anträge für die Abstimmung am Donnerstag einreichen.
100 Milliarden Euro soll die Bundeswehr erhalten. Die Ampel-Regierung will das Sondervermögen im Grundgesetz verankern und braucht für die nötige Zweidrittel-Mehrheit die Stimmen der Union.
Die Regierungsparteien SPD, FDP und Grüne und die Union wollen am Donnerstag im Bundestag einen gemeinsamen Antrag zu Waffenlieferungen an die Ukraine beschließen. CDU und CSU hatte Änderungen am Ampel-Papier erreicht.
Die Polizei rüstet auf, beispielsweise in Hessen. 2025 sollen mehr Beamte im Dienst sein als je zuvor. Trotzdem sind viele Dienststellen noch immer chronisch unterbesetzt. Eine kommentierende Analyse.
Rücksicht auf SPD-Parteilinke: Die Bundeswehr soll besser ausgerüstet werden, doch die Regierung verrät keine Details. Erst einmal werden Rucksäcke gekauft. Von einer „Zeitenwende“ ist noch nichts zu sehen.
Das 100-Milliarden-Euro-Paket für die Bundeswehr verspricht eine kontroverse Debatte im Bundestag. Das Bundeskabinett will die Bürger entlasten. Und vor einem Baugipfel warnt die Branche vor „illusorischen Zielen“. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Lange hat die Ampel gezögert, ein Antrag der Union bringt Bewegung: Nun fordern auch die Ampel-Fraktionen schwere Waffen für die Ukraine.
Bei einer Ukrainekonferenz der Verteidigungsminister zahlreicher Staaten auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein hat Amerikas Verteidigungsminister Lloyd James Austin Kiew internationale Unterstützung über ein Ende des russischen Überfalls hinaus zugesagt.
Partner aus mehr als 40 Staaten sind in Ramstein zusammengekommen. Sie wollen der Ukraine helfen, den Krieg zu gewinnen. Die USA halten sich mit weiteren Ankündigungen zurück. Dafür schlägt die Bundesregierung einen neuen Kurs ein.
Dass nun auch Deutschland schwere Waffen an die Ukraine liefert, ist der Lage angemessen, birgt aber Risiken. Deshalb muss die Bundeswehr einsatzfähig bleiben.
Die Bundesregierung kündigt an, schwere Waffen wie den Gepard-Panzer in die Ukraine zu bringen. Was heißt das für die Bundeswehr-Ausrüster?
Die Ampel-Fraktionen lassen Unions-Forderungen nach mehr Ukraine-Hilfe einen Antrag und Taten folgen. Ihnen blieben nur wenig andere Möglichkeiten.
Die Bundesregierung hat grünes Licht für die Lieferung ausgemusterter Bundeswehr-Panzer an die Ukraine gegeben. Die Flugabwehrpanzer des Typs Gepard sollten die Ukraine im Kampf gegen die russische Invasionsarmee unterstützen.
Dem Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann soll von der Bundesregierung erlaubt werden, Panzer vom Typ Gepard an Kiew zu verkaufen. Die Ampel-Fraktionen setzen auf den sogenannten Ringtausch mit osteuropäischen Staaten.
CDU und CSU erhöhen den Druck auf die Ampel-Koalition. Die Regierung soll den Umfang der deutschen Militärhilfe für die Ukraine „in Quantität und Qualität unverzüglich und spürbar“ erhöhen.
Bei der ausgewiesenen Neuverschuldung von 138,9 Milliarden Euro ist das „Sondervermögen Bundeswehr“ noch nicht berücksichtigt. Die Union ruft Lindner zum Schuldenkönig aus
Beim FDP-Parteitag verteidigt Christian Lindner Kanzler Olaf Scholz und kritisiert die Union. Ob der FDP das in den Wahlkämpfen in Düsseldorf und Kiel hilft?
Mit Rücksicht auf Russland hat die NATO vor dem Überfall auf die Ukraine auf den Aufbau einer Raketenabwehr verzichtet. Das rächt sich nun. Doch es gibt Lösungen. Ein Gastbeitrag.
Am Flughafen wird Warten zur Gewohnheit, und die Bundeswehr hat nur lahme Panzer. Aber sonst läufts. Jedenfalls bis zur nächsten roten Ampel.
Das geplante Sondervermögen zur Aufrüstung der Streitkräfte wird zur Streitfrage. Die CDU befürchtet, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und meldet Widerstand an.
Die Ukrainer wollen schon lange deutsches Kriegsgerät. Die Koalitionäre sagen schon länger, dass sie es nicht entbehren können. Kritiker halten diese Argumente für vorgeschoben.