Abschreckung, made in Texas
Die Bundeswehr will Milliarden für F-35-Kampfjets von Lockheed Martin ausgeben. Der Hersteller preist sie als „Friedenswächter“ in unsicheren Zeiten. Aber die Kosten sind enorm – und es gibt Zweifel an der Qualität.
Die Bundeswehr will Milliarden für F-35-Kampfjets von Lockheed Martin ausgeben. Der Hersteller preist sie als „Friedenswächter“ in unsicheren Zeiten. Aber die Kosten sind enorm – und es gibt Zweifel an der Qualität.
Lange galt die Behörde in Koblenz als Inbegriff von Bürokratie und Langsamkeit. Aber nun muss sie liefern. Ein Ortsbesuch.
Frühere britische Soldaten sollen von der chinesischen Armee angeworben worden sein. Dem will London nun einen Riegel vorschieben. In Berlin wird geprüft, ob auch ehemalige Bundeswehr-Angehörige betroffen sind.
Der amerikanische Milliardär steigt beim Münchner Drohnen-Start-Up Quantum ein. Gründer Florian Seibel setzt auf die Expertise des erfahrenen, aber umstrittenen Investors.
Die neue zeithistorische Forschung trennt nicht mehr zwischen bundesdeutscher und DDR-Militärgeschichte. Diese Verschiebung der Perspektive eröffnet neue Einblicke.
Eine militärische Führungsrolle in Europa lehnen die meisten Deutschen ab. Die Bundeswehr wollen sie trotzdem modernisiert sehen. Zum eigenen Schutz setzen sie vor allem auf die Amerikaner, hat eine neue Umfrage ergeben.
Bei der Übung wurde Bundeskanzler Olaf Scholz ein simulierter Einsatz von Panzern und Hubschraubern gezeigt. Der Bundeswehr müsse die wieder neu wichtig gewordene Aufgabe der Landesverteidigung ermöglicht werden, so Scholz.
Die Jugendorganisation der AfD hat den Bundestagsabgeordneten Hannes Gnauck am Samstagnachmittag zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Der Nachrichtendienst der Bundeswehr stuft den 31-Jährigen als „Extremisten“ ein.
Seit zehn Monaten regieren die Grünen im Bund und mussten viele schmerzhafte Entscheidungen mittragen. Nach drei Jahren trifft sich die Partei zum ersten Mal wieder in Präsenz. Dem Vorstand stehen einige Debatten bevor.
Die Abwehr von russischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen ist jetzt Priorität Nummer eins für Kiew. Das erste moderne System aus Deutschland ist eingetroffen.
Litauische Politiker zeigen sich enttäuscht von Lambrechts Ankündigung „regelmäßiger Übungen“. Im Falle einer Bedrohung wäre die Einheit erst nach zehn Tagen vor Ort. In Vilnius drängt man auf eine permanente Präsenz.
Künftig wird eine deutsche Brigade in Rukla die NATO-Ostflanke verstärken. Zudem kommen die Pläne zu einer gemeinsamen europäischen Luftverteidigung offenbar voran.
Der Bundesrechnungshof mahnt das Zurückbleiben hinter gesetzlichen Vorgaben an und fürchtet, dass der Bundeswehr das Geld nicht ausreichend zur Verfügung steht.
Die genauen Hintergründe der mutwilligen Störung des Bahnverkehrs müssen noch aufgeklärt werden. Hinweise auf Terrorismus oder Beteiligung eines ausländischen Staates gibt es nicht.
Jede Umspannstation und jedes Kraftwerk könne attackiert werden, sagt der General, der im Krisenfall lenken soll. Carsten Breuer rechnet mit mehr „hybriden Bedrohungen“.
Die Deutschen haben ein ambivalentes Verhältnis zu ihrer Armee. In Dresden widmet sich das Militärhistorische Museum der Bundeswehr der Frage, wie es ihr in der Ära Merkel erging.
Seit 2015 sind deutsche Soldaten im Rahmen der Anti-IS-Koalition im Irak im Einsatz. Die Mission mit 500 Soldaten soll nun um ein weiteres Jahr verlängert werden.
Kieler Forscher warnen: 62,1 Prozent seiner Ressourcen setzt der Bund nicht für unmittelbar produktive Zwecke in Gegenwart oder Zukunft ein.
Gegen die Energiekrise, für eine bessere Bundeswehr und mehr Klimaschutz: Deutschland nimmt hunderte Milliarden an neuen Staatsschulden auf. Zeit für einen Kassensturz.
Der Schriftsteller und Journalist Günter Wallraff hat mit seinen Undercover-Einsätzen die ganze Republik und besonders die „Bild“-Zeitung aufgemischt. Zu seinem 80. Geburtstag wollte er nach Moskau. Warum, das verrät er im Gespräch.
Mit Klimafonds, Sondervermögen und Stabilisierungsfonds wird der Bund den Kapitalmarkt noch Jahre stärker beanspruchen, als es die offizielle Neuverschuldung vermuten lässt. Umso brutaler wird die Zeit danach.
Haenel erzielt vor dem Bundespatentgericht einen Teilerfolg. Ob die Vergabe eines Großauftrags revidiert werden muss, ist noch unklar.
Germanisten aus Deutschland und der Schweiz untersuchen die Debatten der jüngeren Gegenwart. Welche rhetorischen Spaltlinien durchziehen die Gesellschaft?
Die Rüstungsindustrie will wachsen, doch dafür braucht sie dringend einen weiteren Stahllieferanten. Die Dillinger Hütte im Saarland soll es sein.
Für die Aufrüstung der Bundeswehr braucht es Stahl.
Er muss sich auf seine Kollegen verlassen können: Ein Bundeswehrsoldat berichtet. Auch darüber, was ihn zu dieser Berufswahl motiviert hat.
Die Union fordert im Bundestag, die Ukraine mit schweren Waffen zu unterstützen. Die SPD wirft ihr vor, sie wolle einen „deutschen Alleingang“. CDU und CSU stießen „in die Kriegstrompete“, kritisiert die AfD.
Die Bundeswehr reagiert damit auf die jüngsten Schikanen des Militärregimes in Bamako. Es sei nicht akzeptabel, wie die Kräfte vor Ort behandelt würden, sagt die Wehrbeauftragte des Bundestags.
Zwölf Abgeordnete und zwölf Sachverständige sollen zwanzig Jahre Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan bewerten. Ziel ist es, die richtigen Lehren für zukünftige Einsätze zu ziehen.
Dürre, Hitze, Waldbrände: Die heißen Monate haben Mensch und Natur alles abverlangt. Die Schäden sind verheerend, die Verzweiflung ist groß – besonders unter Landwirten. Eine Bilanz
Abgesehen von Olaf Scholz hat sich kein Politiker bei der Zeitenwende weiter vorgewagt als SPD-Chef Klingbeil. Er will eine neue Russlandpolitik und Deutschland zur Führungsmacht machen. Kann das gelingen?
Des Kanzlers treuer Talkshow-Ritter Michael Müller steht auf verlorenem Posten: Bei Anne Will versucht er zu begründen, warum Deutschland keine Kampfpanzer an die Ukraine liefern darf.
Eine Debatte um die Wehrpflicht „hilft uns wenig in der aktuellen Situation“, so Verteidigungsministerin Christine Lambrecht. Zugleich sind die Bewerberzahlen für die Bundeswehr Berichten zufolge rückläufig.
Die Ukraine bittet und bittet Deutschland um Kampfpanzer – Bundeskanzler Olaf Scholz aber zögert weiter. Sein militärischer Ratgeber erntet Kritik.
Olaf Scholz spricht sich abermals gegen die Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine aus. Auch über die Ergebnisse seines letzten Gespräches mit dem russischen Präsidenten spricht der Bundeskanzler.
Im Gespräch mit der F.A.Z. klagte Kuleba über eine „Waffenmauer“ in Berlin und sagte, für Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sei nun „die Zeit reif, diese Mauer einzureißen“. Das Tempo der Gegenoffensive hänge von den Waffenlieferungen der Partner ab.