Bundeswehr soll Mali bis 2024 verlassen
Baerbock und Lambrecht einigen sich auf einen Kompromiss. Die Bundeswehr soll aus Mali abziehen, aber erst nach vielen weiteren Monaten.
Baerbock und Lambrecht einigen sich auf einen Kompromiss. Die Bundeswehr soll aus Mali abziehen, aber erst nach vielen weiteren Monaten.
Die Bundeswehr soll vorerst in Mali bleiben, obwohl sie dort schikaniert wird. Das hat Außenministerin Baerbock durchgesetzt. Verteidigungsministerin Lambrecht bekam dafür ein Abzugsdatum: Mai 2024.
Die Bilanz des deutschen Einsatzes in Mali ist ernüchternd. Dass er noch eineinhalb Jahre weiterlaufen soll, zeigt, wie wenig die Grünen aus Afghanistan gelernt haben.
Die Tür seines Autos stand offen, seine Halskette mit einem Kreuz soll gefunden worden sein. Der Geistliche aus Deutschland lebt seit mehr als 30 Jahren in dem Land.
Besiegelt die Bundesregierung das Ende der Mali-Mission? Kamala Harris' Philippinen-Reise könnte Peking provozieren. Und: Ist der Höhepunkt der Inflation überschritten? Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Menschen fliehen vor Terror und Gewalt, und doch gilt Niger als Stabilitätsanker in der Region. Kann der Sahel von hier aus befriedet werden? Vor Ort zeigt sich: Die Herausforderungen sind groß.
Bei der Fußball-WM wird es spannend. Der Zustand der Bundeswehr verschlechtert sich. Und in dieser Woche muss ein Kompromiss zum Bürgergeld gefunden werden.
Mit geliehenen Anoraks, altem Funkgerät und viel Bürokratie soll die Bundeswehr die NATO schützen. Zu Besuch beim Panzergrenadierbataillon 411 in Mecklenburg-Vorpommern.
Neun Monate nach Zeitenwende-Rede und 100-Milliarden-Programm kommt bei der Bundeswehr zu wenig an. Haushälter, Wehrbeauftragte und die Opposition sind alarmiert.
Der CDU-Parteivorsitzende Friedrich Merz liefert bei der Nachwuchsorganisation einen maßgeschneiderten Auftritt für den neuen Junge-Union-Chef ab. Nur einmal brandet Widerstand auf.
Soll die Union das Ziel einsatzbereiter Streitkräfte zur Bedingung für künftige Koalitionsgespräche machen? Über diese Forderung stimmt der Parteinachwuchs bei seinem Bundestreffen ab.
Seine „extrem russlandfreundliche Einstellung“ hat nach Auffassung des Gerichts Ralph Werner G. zur Spionage für Russland motiviert. Nun wurde er verurteilt.
Politisch korrekte Sprachkritik führt häufig die Subjektivität verletzter Gefühle ins Feld und sperrt sich gegen rationale Argumente. Matthias Heine stellt Wörter vor, die inzwischen tabuisiert werden.
Nun verlassen auch die Briten Mali. Ob die Bundeswehr bleibt, hängt auch von der Kooperation der Junta in Bamako ab. Die scheint wenig interessiert.
Die UN-Mission in Mali gilt als die gefährlichste auf der Welt. Nachdem Großbritannien und die Elfenbeinküste ihren Abzug bekannt gegeben haben, muss auch Deutschland über sein Engagement entscheiden.
Die Bundeswehr lernt durch die Auslandseinsätze, ihrer toten Soldaten zu gedenken – ohne sie zu heroisieren.
Mit Ende des Kalten Krieges sind die Ausrüster der Bundeswehr zu Manufakturbetrieben geschrumpft. Nicht nur das muss sich ändern.
Außenministerin Baerbock zieht klare Linien in der Russland-Politik. Von Kooperation mit Moskau und raschen Friedensverhandlungen mit Kiew ist keine Rede mehr.
Bei Scholz’ Asienreise geht es um Frieden – und freien Handel. Und um das Recht des Stärkeren, das ein Ende haben soll.
Der Gedenkstein für die Afghanistan-Toten wurde mitgenommen, nun steht er in Potsdam und erinnert tonnenschwer an die Opfer des Einsatzes.
Olaf Scholz hatte es versprochen: Von nun an in jedem Jahr mehr als zwei Prozent der Wirtschaftskraft für Verteidigung auszugeben. Daraus wird im nächsten Jahr wohl nichts.
Immer häufiger versuchen Unbekannte, mit Hilfe von unbemannten Fluggeräten Truppenübungsplätze der deutschen Streitkräfte auszukundschaften. Sie daran zu hindern, ist kaum möglich.
Die Aufträge aus dem Bundeswehr-Sondervermögen lassen noch auf sich warten. Der Rüstungskonzern ist trotzdem zuversichtlich. Auch der Konkurrent Hensoldt legt gute Zahlen vor.
Brüssel ruft die Mitgliedstaaten dazu auf, das „volle Spektrum“ der Cyberverteidigung zu nutzen. Am Mittwoch soll eine entsprechende Strategie beschlossen werden. Berlin lehnt Hackbacks jedoch kategorisch ab.
Die Bundeswehr ertüchtigt in der nigrischen Wüste erfolgreich Soldaten für den Kampf gegen Islamisten. Warum funktioniert in Niger, was in Mali scheiterte?
Im Verteidigungsministerium wurde der Etat zum Sondervermögen schlecht geplant. Nun muss die Ministerin Projekte streichen. Besonders betroffen: die Marine.
Die Bundeswehr gerät zunehmend ins Visier ausländischer Geheimdienste, warnt die Präsidentin des Militärischen Abschirmdienstes, Martina Rosenberg. Insbesondere russische und chinesische Ausspähversuche müssten abgewehrt werden.
Der französische Präsident hatte gewarnt: Deutschland isoliert sich. Gut, dass Bundeskanzler Scholz versprochen hat, sich künftig besser mit dem Partner abzustimmen.
Beim Auftritt des CDU-Parteichefs auf dem Parteitag der CSU zeigt sich: Geht es um den Kanzler und die Ampel, sind sich Friedrich Merz und Markus Söder schnell einig. Beim Ukrainekrieg sieht das anders aus.
Bundespräsident Steinmeier rechnet mit einer Epoche der Konfrontation und nennt Russlands Führung „das Böse“. Auch von Irrtümern ist die Rede. Schließlich hatte er die Russlandpolitik der Regierung Merkel mitzuverantworten.
Der Bundespräsident stimmt die Deutschen auf raue Zeiten ein. Einen „Scheinfrieden“ mit Putin lehnt Frank-Walter Steinmeier ab. Zugleich warnt er, dass der Klimawandel keine „Ukraine-Pause“ mache.
Bis Anfang November hält die britische Armee bei Paderborn das größte Militärmanöver in Europa seit mehr als einem Jahrzehnt ab. Die Präsenz in Sennelager soll eine Botschaft der Entschlossenheit sein.
Angriffe mit Drohnen können herkömmliche Verteidigungssysteme überfordern. Bei einer Übung auf der Ostsee hat die Bundeswehr nun erstmals erfolgreich eine Laserwaffe getestet.
Viele Afghanistan-Veteranen kämpfen mit psychischen Belastungen und um ihre Versorgungsansprüche. Sie wünschen sich mehr Anerkennung – für sich und die Auslandseinsätze der Armee.
Die NATO hat kaum noch Truppen am Balkan. Dafür forciert sie den Aufbau kosovarischer Streitkräfte. Auch die Bundeswehr hilft dabei. In Bosnien herrscht hingegen die Sorge, dass die Armee zerfällt.
Die Bundeswehr hat mehr Geld denn je. In Paris aber wird befürchtet, dass Europas Sicherheit davon nicht profitiert. Das ist Zündstoff für das anstehende Krisentreffen von Macron und Scholz.